Andreas Rüdig

Schloß Sythen

Schloß Sythen ist ein Wasserschloß in Haltern am See. Die damalige Burg wurde im Jahre 758 erstmals von König Pippin urkundlich erwähnt. Das Torhaus und die ehemalige Kapelle sind bis heute erhalten.

Schloß Sythem beheimatet heute das "Forschungs- und Studienzentrum für illegales Glücksspiel". "Bingo und Lotto Toto Rennquintett sind langweilig," behauptet Christopher, Gründer + Leiter der Einrichtung.

Baccara, Black Jack, Poker und Roulette befinden sich heute - zumindest nach seinen Beobachtungen - "am Rande der Legalität. Wer eine Lizenz besitzt, kann ein Spielkasino eröffnen und legal Geld verdienen."

Eine Gelddruckmaschine, die den jungen Mann aus Haltern am See nur bedingt reizt. "Ich bin als Teilhaber an den Spielkasinos von Mönchengladbach, Münster, Osnabrück und Bad Münstereifel beteiligt. Das Geld von dort hilfte natürlich, das Zentrum zu finanzieren.

Das "große, wahre Geld" wird nach Christopher aber in den Spelunken und Hinterhöfen der Großstädte verdient. Da liegt der Reiz in den wirklich verbotenen Sachen, in Kartenspielen wie "Sammy DeLuxe" oder "White Snake" mit ihren hohen Einsätzen, der Gefahr gezinkter Karten und elektronischer Hilfsmittel. "Wir habe unsere Spione im ganzen Land verteilt. Die Konkurrenz wird konsequent an die Polizei verpfiffen; wer mit uns zusammenarbeitet, zahlt eine kleine Bearbeitungsgebühr." Also Erpressung? "Aber nein, was sagen Sie da? Wir beschützen die Unternehmer in der Unterhaltungsindustrie doch nur vor unliebsamen Besuchern."

Sein Vater sei spielsüchtig gewesen, erzählt Christopher freimütig. Das Geld, das er in Spielhallen verlor, "wollte ich mir als Erwachsener dann natürlich zurückholen."

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