Harry Schloßmacher

Das Erbe der "6-Dürener-Bluttage"#Noch keine Problemlösung !

 

 

 

HINWEIS:

 

Wer die genaueste Schilderung des Vorfalls lesen möchte, hier der Link von 

 

Wieder Streß beim Urologen --- DIE DÜRENER “BLUT-TAGE"


https://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?45929

 

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Sehr geehrte Frau R.,
 
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort !  Da es nur 2 Urologen-Praxen in Düren gibt, muß ich wohl "mit den Wölfen heulen", wie man so schön sagt. Und da will ich es mit den 2 Beschwerden auch nicht zu weit treiben. Meine neue Überlegung bzw. Frage an Sie wäre daher: Könnten Sie vielleicht auch vermittelnd tätig werden ?  D.h. wenn Sie, Frau R., Vertändnis für meine Probleme haben, daß Sie
 
 
 
a)   Entweder auf Dr. K. so einwirken, daß er wieder zur Situation vor seinem Wortbruch zurückkehrt
 
oder
 
b)   Urologen Jacobs bzw. seine Helfer/innen dazu bringen, doch regelmäßig (in besagtem Rhytmus) den Dauerkatheter-Wechsel bei mir vorzunehmen. Was mir eigentlich noch lieber wäre, da ich von der Hektik und dem Affentheater bei Dr. Kauert gestrichen die Nase voll hatte.


Aber dann bei Urologen Jac auch nur diesen Wechsel machen und nicht noch tausend Untersuchungen drumherum !
 
 


 Die den ganzen Schlamassel verursacht habende rothaarige Arzthelferin - auch Dat-Fussisch-Julchen genannt -, hält sich von mir fern und nur die Arzthelferinnen, denen ich vertraue, machen  --wie schon seit Jahren bis zum Vorfall ! --  bei mir den Dauerkatheter-Wechsel. Denke, das ist nicht zuviel verlangt. Nachfolgend eine Kurzfassung meiner Probleme, die Sie zum besseren Verständnis bitte durchlesen.
 
 
Bin z.Z. in einer Zwickmühle:
Zum Dr. K. wollte ich zunächst nicht mehr !
Und Urologe Jac.offenbarte mir, daß er den Katheter-Wechsel nur einmalig (am Termin-Tag, den ich hinter mir habe ! ) mache und dann nicht mehr ! War ja auch sehr nett (ironisch) ...
 
Und dadurch sitze ich jetzt zwischen 2 "Arzt-Stühlen": Zu dem einen will ich nicht (mehr) und der andere macht es nicht ! Bliebe da nur noch die ambulante Urologie-Notaufnahme eines entsprechenden Krankenhauses. Ob dies aber die beste Lösung wäre, da können Sie gerne mitentscheiden.
 
 
Wäre sehr nett, Frau R., wenn Sie da vermittelnd helfen könnten...
 
 
Ihnen noch einen schönen Tag !
 
Mit freundlichem Gruß
 
Harry Schloßmacher

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So verbessert und zugesandt:


Sehr geehrte Frau R. !
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Möchte nur Dauerkatheter-Wechsel von einer Person, der ich vertraue und gute Arbeit auch zutraue.

Und dies nur alle  6/8  Wochen  für nur  5/6  Minuten.

In normaler, ruhiger Atmosphäre und nicht in Hektik einer Akkord-Arbeit.




Das ist ja nun wirklich nicht zuviel verlangt !  Und hat auch viele Jahre gut bei Dr. K. funktioniert. Eben bis zu diesem schlimmen "6 Bluttage-Katheterwechsel" durch die rothaarige Helferin. Dieser gravierende Vorfall wurde von Dr. Kauert selbst sogleich aktenkundig gemacht: Nie mehr sollte ich mit dieser - im wahrsten Sinne des Wortes - "blutigen Anfängerin"  (Man könnte Sie auch  "Bloody-Reddy"  nennen) zu tun haben !

Dies ging dann auch Monate gut. Bis man eines Tages die jecke Idee hatte, Sie doch wieder auf mich loszulassen. Was bei mir natürlich auf scharfe Ablehnung stieß. Und das Dreist-unverschämte: Beim nächsten Termin wurde es erneut versucht !  Ich fiel echt vom Glauben ab:


Wollen die mich jetzt wieder verarschen ?  

Soll ich wieder zum Versuchs-Kaninchen werden ?  

Wieso respektiert er plötzlich nicht mehr meinen verständlichen Wunsch nach einer vertrauensvollen Arzthelferin ?

Meint dieser Dr. K. wortbrüchig werden zu können, nur weil ich Krankenkassen-Patient bin ?

Oder was sonst ? ?  



Jedenfalls muß man dann wissen, daß ich

a)  Solche Unverschämtheiten lange nicht vergesse

b)  Vielleicht auch kommt die Gelegenheit, mich irgendwann irgendwie dafür (politisch ? ) zu "bedanken"

und

c)  Bei mir alles mit jedem zusammenhängt. Will heißen, daß man mich nicht einerseits völlig respektlos, unverschämt + verarschend behandeln kann und trotzdem noch gewisse gesellschaftliche Erwartungen an mich hegt (Die meisten wissen wohl, was ich damit meine). Das geht - wie gesagt - schon mal garnicht. Sobald ich der Meinung bin, sogar noch schlimmer als "Hinz + Kunz" behandelt zu werden, ist bei mir der Ofen aus ! !  Und wenn die Gesellschaft meint, mich auf diese Art klein halten zu müssen (Wenn sie also so blöde ist), dann muß ich halt entsprechend Energie in meine Selbstverteidigung stecken, die für Wichtigeres verloren geht.



Wenn man meint, mich bei/mit solch einem Katheter-Futz unbedingt

dauerhaft ärgern zu müssen, so könnte es letztlich ein schlechter deal sein ...

(Fast hätte ich gerufen: "Die sind bekloppt, sich deswegen mit mir anzulegen ! " )  Amen.


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Mit freundlichem Gruß

Harry Schloßmacher

 

 

 

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Hier die Kurzfassung meiner Probleme


Tja, es geht noch immer um das leidige Thema Dauerkatheter-Wechsel. Nachdem mir (und meiner Frau) seinerzeit die rothaarige Helferin durch gravierende(n) Behandlungsfehler beim Wechsel   6  unvergeßliche "Bluttage"  bescherte, war viele Monate wieder alles ok, weil nur Helferinnen es wieder machten, die es auch konnten. Der Vorfall mit der Rothaarigen war so schlimm, daß sogar Dr. Kauert schriftlich vermerkte (Dem Sinne nach), daß besagte Helferin mich nicht mehr behandeln darf ! !


Es blieb aber leider nicht dabei, weil Dr. K. plötzlich wortbrüchig wurde. Ich dachte, im falschen Film zu sein, als die Rothaarige eines Tages im Behandlungsraum blieb und es wieder machen wollte. Bei soviel Unverschämtheit bleib mir zunächst die Spucke weg - dann sprang ich von der Behandlungs-Liege auf, nichts wie raus und verlangte eine andere Kollegin. Hatte keine Lust, wieder Versuchs-Kaninchen zu werden. Kann ja auch jeder objektiv-Unbefangene verstehen.
Und, man glaubt es nicht: Diese Zumutung erlebte ich trotzdem auch beim nächsten Katheter-Wechsel !
Geht man so rigoros mit seiner Kundschaft, den Patienten, um ? ?  So etwas kann Dr. sich auch nur erlauben, wenn er eine Beinahe-Monopol-Stellung hat. Jedenfalls hatte ich jetzt die Schnauze gestrichen voll, etwas deftig gesagt. Schwuppdiwupp war ich diesmal aber ganz raus aus dem Haus. (Reimt sich sogar ;-) )  


Bis heute ist mir unklar, wieso Dr. K. sich auf einmal

nicht mehr an die von ihm niedergeschriebene Vorgabe hält ? !


Ach so, da fällt mir noch ein, daß eine seinerzeit neue Arzthelferin mir klar machte, daß dies aus organisatorischen Gründen geschieht. Da kann ich nur sagen, alles Ausrede !  Ist nämlich äußerst unverständlich, kleinkariert + schon beschämend, wenn ich nicht in der Lage bin, alle 6 Wochen (Gerne auch nur alle 8 oder 10 Wochen ! ! ) für nur 5/6 Minuten einem Patienten vertauensvolle Helferinnen zu stellen. Wirklich ein Armutszeugnis und es zeigt, daß ich noch schlechter als "Hinz + Kunz" behandelt werde. Und: Bei Kassenpatienten wird demnach Service  - bzw. ein gutes Verhältnis miteinander -  klein geschrieben.

Es sind ja - wie geschrieben - nur 5/6 Minuten alle 6/8 Wochen ! ! !  Also ein lächerlich kleiner Zeitaufwand, der zunehmend auch noch im Akkord ausgefüllt wurde. Nebenbei: Es mußte in letzter Zeit alles ratzfatz gehen - das war ich vorher normaler, ruhiger und netter gewohnt. Der einzige Ruhepol in dieser Hektik waren nur die Helferinnen-Schlußworte: "Ziehen Sie sich in Ruhe wieder an ! "


Und wo bitte, ist das Problem ? :  
Den ganzen Ärger mit der Rothaarigen würde ich auch liebend gerne vergessen, wenn Dr. K. wieder zur Situation vor dem Wortbruch zurückkehrte. Hat er doch viele Arzthelferinnen, mit denen ich bislang keine Probleme hatte und deren gutes Werk an/bei mir bestimmt nicht den gesamten Betrieb lahmlegen würde . . .

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.08.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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