Qayid Aljaysh Juyub

Coronian Rhapsody oder:

Kann sich mein Teddy mit Corona anstecken?
 

Seid mir gegrüßt ihr unfreiwilligen Masken-Freaks! Gerne beantworte ich euch oben genannte nebst anderen weltbewegenden Fragen im besonders bei Volksvertretern beliebten, bundesrepublikanischen Mumbo-Jumbo-Modus.
Klar kann sich auch das geliebte Stofftier nebst anderen Utensilien mit allen möglichen Erregern infizieren, wenn man nur lange genug daran glaubt. Man möge in diesem Sinne einfach an widersinnigen Unsinn wie medienwirksam propagierte Jungfrauengeburten denken – sei es nun die von Anakin Skywalker oder den eher klerikalen Jesus-Event. Auch des Machos liebstes Spielzeug ist nicht sicher vor der Seuche – nein, Sie Simpel, ich meine nicht die Geschlechtsteile, sondern den fahrbaren Untersatz. Obwohl, die Aussage ‚mein Auto hat Corona‘ hört sich schon ziemlich gestört an. Auch mit dem Mundschutz für das geliebte Vehikel dürfte es doch für den liebenden Automobilisten ziemlich schwierig werden. Aber wo ein ausgemachter Psycho ist, da ist auch immer ein durchgeknallter Weg!
Zurück zum geliebten Plüschtier, das sich nun ganz fürchterlich unter der imaginären, viralen Infektion windet und mit seinen ausdrucklosen Knopfäuglein ganz fürchterlich um Hilfe fleht. Zunächst die gute Nachricht: Sie brauchen nicht zu warten, bis man einen Impfstoff herausrückt oder – meinetwegen – entwickelt hat! Jegliche Heilmethode dürfte mit der nötigen Eigenüberzeugung wirksam sein. Ob Sie nun den Teddy einfach gründlich desinfizieren, eine beliebige Injektion verabreichen oder ihn ‚gesundbeten‘; alles ist erlaubt. Allerdings dürfte bspw. das Abfüllen des gebeutelten Bären mit Desinfektionsmittel – die sogenannte Trump-Methode – aus technischen Gründen nicht möglich sein und eignet sich besser zur Weiterbeförderung missliebiger Zeitgenossen, nervender Nachbarn oder unverschämt reicher Erbonkel in bessere Welten.
In diesem Sinne dürfte der bundesrepublikanische ‚Homo Hystericus‘ über eine Maskenpflicht für Stofftiere oder diverse – wie ihr eventuell schon begriffen habt, finde ich das ganz besonders faszinierend – Fortbewegungsmittel nachdenken. So eine Totenkopfmaske á la Sido eignet sich mit Sicherheit ebenso ganz ausgezeichnet für den verhaltensgestörten Pitbull – okay der lebt ja noch, aber wäre vermutlich ausgestopft besser dran – wie für das beweglich beliebte Mordinstrument des geistesgestörten Rasers.
Übrigens Leute, lustige Masken für Haustiere kommen mit Sicherheit auch ganz gut und kurbeln mit Sicherheit die Geschäfte notleidender Zoohandlungen gewaltig an, da Fiffi und Konsorten eventuell die Vermaskung nicht überleben würden; natürlich dürfte dies den Betreibern von Tierfriedhöfen auch ganz gewaltig zum finanziellen Vorteil gereichen. Meine Wenigkeit plant übrigens eine überaus ergreifende, dramaturgische Bearbeitung dieses Themas, die da lautet: Der Wellensittich mit der eisernen Maske. Wie ihr unschwer erkennen könnt, besteht da noch ungeheures Potential, das darauf wartet, sozusagen ‚weitergesponnen‘ zu werden.
Fürs Erste soll es aber jetzt reichen, ich werde mich mit der Sache aber an anderer Stelle ausführlicher beschäftigen.

Cheerio

JU

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.08.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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