Jürgen Skupniewski-Fernandez

Die Sehnsucht nach dem Paradies

Die Fragen und Antworten des Lebens tragen wir in uns, genauso wie das Gute und das Übel.
Es wird immer nur zeitlich begrenzten Frieden geben, weil eben auch das Zerstörerische erst
diesen immer wieder gebären muss.
Da wo die Vernunft gereift ist, nur da kann sich Frieden etablieren, aber nicht unbegrenzt.
Eine Nervosität macht sich Zunehmens breit, je mehr Sättigungsgrad erreicht wird.
Dann beginnt der Kreislauf aus Neue. Allerdings steigert sich das Übel bis hin zur Selbstvernichtung,
somit auch das Ende des Homosapiens in seiner Wesenheit.
Liegt darin der Sinn der Religion zu mahnen?

Aber sollte die Erkenntnis über das Übel durch Vernunft heranreifen und seinen Sitz im Willen gefunden haben,
dann wird wohl die Sehnsucht aller Suchenden ein Ende finden.
Dann ist der Zustand des Paradieses erreicht, nach dem die Menschen, seit sie denken können, gesucht haben,
und über Jahrtausende, Überlieferungen und Schriften davon erzählen und es ankündigen.

Selbst über den Tod hinaus, wird die Seele nicht befriedet, solange die Sehnsucht sich in Krieg und Frieden verliert.
Es scheint aber, naturwissenschaftlich betrachtet, dass eine Beabsichtigung dahinter steckt,
denn warum sonst wurde die Natur so eingerichtet, und hält die Balance durch Fressen und Gefressen werden.
In diesem Zyklus ist auch der Mensch fest mit eingebunden und es scheint, dass die Zeit heranreift
und er vor sich selbst Angst haben muss, da mit jedem Jahrzehnt mehr und mehr Erkenntnis über sein Potential
wächst, dass unweigerlich auch zur Selbstzerstörung neigt.
Er sägt bereits an seinem Stuhl:
Natur und Klima und übt sich daran „Gott“ zu spielen. Manipulierte Natur, manipulierter Mensch.
Schon das Märchen vom Fischer und seiner Frau, mahnt an wohin übersteigertes Selbstwertgefühl hinführt.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.08.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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