Elke Müller

Amerika

Na, wer ist hier wohl der Bessere!“, schrie Bill Brex auf. „ Auf diesen Moment habe ich schon lange gewartet, Brad Bardes… um es dir endlich heimzuzahlen! Ich bin nur ein Rebell und wer glaubt, ich lasse mich so schnell ins Jail sperren, der irrt. Wer sich mir in den Weg stellt, lernt meine Eisen kennen.“ Brad Bardes schwankt, er ist verwundet und hat schon so einiges an Blut verloren. Trotzdem hält er sich aufrecht und hält das Gewehr fest in der Hand. „ Narr, du wolltest es so haben… Es gibt Situationen mit denen ich schlecht zurechtkomme, dann kommen Erinnerungen die ich nicht will!… Ich weiß, du bist ein Wolf der sich alles nimmt was ihm gefällt, aber ich halte dich auf… Ich habe auf das Gesetz geschworen und ich stehe dazu. Sicher kennst du die Zeilen, die auf jeden Steckbrief vermerkt sind, welche da geschrieben stehen: … Wer auf einen Sheriff schießt, der dich verfolgt, ist damit vogelfrei… und da macht es keinen Unterschied ob tot oder lebendig.“ In Bill Brex Augen blitzte etwas auf und im gleichen Moment spring Bades zur Seite. „ Hundesohn! Jeder Weg geht einmal zu Ende, auch für dich! Also halte endlich deine Klappe!“ Er ist kaum verschwunden, als klatschend eine Kugel vor ihm in den Boden faucht. Doch dann krachte seine Winchester los. Brex taumelt, fällt nach hinten und bleibt liegen. Wie aus Hohn erklangen nun Glockenschläge, als Brad Bades erst kniend, dann mit zusammengebissenen Zähnen sich langsam hoch stemmt und mit schleppender Bewegung zu Bill hingeht. Es folgen ihm alle Blicke der Leute, Blicke die abwarten was nun folgen wird. Bill Brex lag mit offenen Augen da, wandte leicht seinen Kopf und schaute ihn an. „ Nun, es wird eine bittere Pille für dich sein…. ab jetzt wirst du nicht mehr viel Freude am Leben haben. Wirst nie mehr fliehen können, du hast es verdient, hast es immer wieder herausgefordert. Somit ist hiermit meine Mission beendet. Es ist nun vorbei.“ „ … Ist es wegen Mary?“, fragte Bill Brex hochmütig. „ … Natürlich ist es das! Bist damals einfach fortgegangen.“ In den Augen von Brad trat ein harter, unbeugsamer Ausdruck und um seinen Mund grub sich ein herber Zug ein. „ Warst in sie so wahnsinnig verliebt, jede Schmach und Demütigungen ertragen um dann bitter festzustellen… die ganze Qual… nur wegen einer betrogenen Liebe… Wie dumm du doch gewesen bist! Ahaaaaa, Hahaaaa….“ In diesen Moment tauchten wieder Erinnerungen vor Brad auf, die er ganz weit von sich weg geschoben hatte. Mary, eine schöne betörende Frau mit großen dunklen Augen und einem freundlichen Lächeln auf roten Lippen. Ihr Züge gelöst und sanft und über ihre ganzen Gestalt lag eine verlockende Verheißung, die jede Bewegung ihres geschmeidigen Körpers wiedergab. Jeden Mann brachte sie damit um den Verstand. Aber er zählte zu dem glücklichen Gewinner. Er liebte diese Frau mit einer verzweifelten Innigkeit. Er stand mit beiden Beinen auf der Erde und war in der Lage seinen Lebensunterhalt mit seinen eigenen Händen zu verdienen. Er arbeitete wie besessen. Dann zeigte sie sich plötzlich von einer anderen Seite, die er nicht mochte, denn in wenigen Augenblicken konnte sie sich in eine arrogant und hochmütig Furie verwandeln, die Luxus und Reichtum vorzog, als ein einfaches Leben mit eine Menschen zu führen, der nichts anderes bieten konnte. Ahaaaaa, Hahaaaa .“ Dann bricht Brex sein Gelächter jäh ab. Brad Bades verzog voll bitterem Hohn den Mund und wandte sich schroff ab. Hinter ihm erscheint der Doc. „ Machen Sie ihre Arbeit, Doc. Die Kugel hat seine Knien durchschlagen.“      „ Wie ich sehen, brauchst du mich auch.“ „ Halb so schlimm. Ich muss nach meinen Kameraden sehen.“

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.08.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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