Bozena Friedrich

Bitte nicht schießen

Ein Brief

In einem meiner Kommentare habe ich geschrieben: Fäkalsprache ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit und nichts Harmloses. Vulgäre Worte ersatzweise gebraucht sind weder ein Ausdruck der Moderne, noch Freiheit, noch sonst was, sondern Zeichen von Störungen im Fluss sexueller Energie und sie bewirken Störungen im Fluss sexueller Energie, zum Beispiel Verspannungen in der Gebärmutter und Kriege.
Das Schießen.
Das Wort "Scheiße" ersatzweise gebraucht verhält sich zum sexuellen Missbrauch, wie das "verfluchter Jude" zu einer Gaskammer.
Die Sprache der Sexualität und die der Ernährung und Ausscheidung waren seit eh und je miteinander kontaminiert: Gier, Durst, Löschung, Sättigung. Auf die sexistisch-vulgären Wörte reagieren Körperteile sexuell Misshandelter und ihre Reaktion wird in nicht wenigen Fällen mit Tabletten stillgelegt.
Die Worte werden als Werkzeug zwecks Verwicklung anderer in die eigenen, nicht eingelösten, nicht verarbeiteten Geschichten und Gefühle verwendet.
Die Fäkalsprache wurde vor einigen Jahren von einer Gruppe von Menschen in Nürnberg vor das Amtsgericht gebracht. Urteil: Nicht strafbar. Es darf mal ausrutschen. 
Rutscht es in Titeln auch literarischer Texte wirklich aus?

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