Die Stadt ist hell, weit und geschwungen. Ihre schmalen Straßen führen steil hügelan und wieder abwärts,
Durchblicke entstehen. Wind und Meeresluft, das verspielte Licht versprechen Leichtigkeit. Das Meer ist
von überall her sichtbar, ich gehe nebenher und es geht mit. Ich laufe durch das Gewirr stiller Gassen,
das Meer liegt mir zu Füßen, umfließt, umspült meine Gedanken laut atmend. Es atmet ein und atmet aus.
Es haucht Frische ein, besprüht mich. Es pulsiert so stark wie mein Herzschlag im Rhythmus der Gezeiten,
es belebt mich und reinigt meinen Geist. Dem kann ich nirgendwo entgehen.
Was haben die Menschen in ihren zimtfarbenen Augen? Einen Hauch roter Erde und Milch, Spuren
schäumender Gischt in den Augenwinkeln, Salzwassertröpfchen, klar und reingewaschen wie die Flut.
Das Vibrieren aufschlagender Wellen, weichgespülter Klang, angereichert mit dem reinen Lebenselixier
Sauerstoff. In ihren Stimmen schwingt Bossa Nova mit, jeder Satz ein melodischer Tanzschritt, eine leichte
Drehung, die weiche Biegung eines Vokals.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.08.2020.
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