Jürgen Malodisdach

Zug um Zug

Zug um Zug

 

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Meist jedenfalls kann man darüber auch mal etwas für andere Leute schreiben. Überhaupt ein Vielfahrer mit der Bahn, also DB . Der bin ich aber nicht. Trotzdem kann das lustig, ärgerlich, sogar unterhaltsam sein. Oft , besonders jetzt zu Coronas Zeiten, alles Andere als gemütlich.

Da steht der liebe Fahrgast ( ? ) nun pünktlich , um ja nicht den Zug zu verpassen auf einem der untersten Bahnsteige im HBF Berlin und wartet auf die Dinge die da kommen sollen.

Eine bezahlte Fahrkarte knistert in seiner Jackentasche. Was nicht kam war der Zug mit dem ich fahren wollte. Der kam aber nicht. Wenn der schon nicht kommt, brauchen auch nicht noch dafür arbeitsaufwendige Infos für die stehen gelassenen Reisenden zu kommen. Dachten sich vielleicht die zuständigen Angestellten.

Die Anzeigen auf den Richtungs- und Anzeigentafeln wechseln mehrmals. Zum Gaudy oder zum Missfallen der Wartenden, denn die Anzeigen waren nicht nur widersprüchlich sondern auch irreführend.

Das wird den Reisewilligen mit der Zeit dann auch langweilig. Die haben zwar alle ein Handy , sogar mit der App der DB, viele sind aber nicht vertraut mit der Funktion dieser Sache. Außerdem kamen auch auf diesem modernen Informationsgerät keine Hinweise zu dem Ausfall dieses Zuges. Ich habe auch erst nach etlichen Stunden, schon am sehr spät eingetroffenen Reiseziel, zu dieser Angelegenheit einige Hinweise gelesen.

Dafür in einer Ecke, wo ich sie gar nicht vermutet hatte.

Viele Reisende hatten sich in Gruppen zusammen gefunden und diskutierten über den Sachverhalt. Keiner hatte eine Lösung. Leider hat sich auch kein Mitarbeiter der Bahn bemüht, den stehen gelassenen Fahrgästen auf dem Bahnsteig eine genauere Information und vielleicht eine Lösung des Problems mitzuteilen. Wozu auch. Die Fahrscheine waren ja bezahlt und das nicht ganz billig.

Alles schade, denn später habe ich gehört, dass der Zugausfall statt gefunden haben soll, weil zu wenig Fahrgäste zur Nutzung da gewesen sein sollen.

Das hatte ich nun davon. Ich hätte ja auch mit dem Auto fahren können. Hatte aber keine Lust, über 600 km allein auf vielleicht verstopften Straßen und den dazu gehörenden Staus, andere Erlebnisse zu haben.

Naja , was es so alles gibt. Stunden später gelang es den Leuten einen anderen Zug zu erreichen. Der war natürlich nun rappel voll. Und das alles mit dieser Gesichtsmaske, die das Atmen sehr erschwert. Und selber krank macht. Es gab für einige Reisende, wie ich hörte, allerlei Probleme für deren Fortkommen , bezüglich der Wahrnehmung ihrer Termine.

Das ist die Deutsche Bahn wie sie steht und auch manchmal fährt. So geschehen am Neunzehnten August Zweitausend zwanzig. Wie gesagt, wer reisen will kann auch was erleben und wenn er will auch noch erzählen.

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