Ronald Willmann

Exakt so war es, nur genau anders herum


Bei dieser Geschichte handelt es sich um einen Auszug, genauer gesagt um das fiktionale Ende der noch unveröffentlichten, satirischen Aufbereitung der jüngeren innerdeutschen Geschichte unter dem Titel "Die Augen rechts - das Herz schlägt links".


Exakt so war es, nur genau anders herum

Wahrnehmung ist subjektiv, das weiß jeder Psychologe. Demzufolge haben wir die politischen, gesellschaftlichen und sogar die Doping-Prozesse der letzten 30 Jahre (und davor) natürlich allesamt sehr subjektiv wahrgenommen. Das ergibt sich allein aus der persönlichen Teilnahme daran. Niemand ist befangener bei irgendeiner Angelegenheit als die Beteiligten selbst. Das erklärt, warum Außenstehende stets alles besser wissen – man schaue nur auf die anonymen Hetzkommentare bei Diskussionen zur Tagespolitik oder gar auf die Fankurven bei Fußballspielen! Geballte, schwarmintelligente Trainerkompetenz, gegen die der einsame Tropf am Spielfeldrand mit seinem jämmerlichen Übungsleiterschein und all seiner piefigen Erfahrung mit den Spielern nicht im Geringsten anstinken kann.

Wir alle haben es miterlebt, wie der eiserne Vorhang fiel, wie der real existierende Sozialismus zusammenbrach und aus verschmutzten Landschaften wenn schon nicht blühende, so doch zumindest leere Landschaften wurden. Das bedeutet noch lange nicht, dass wir diese, von uns selbst ausgelösten Vorgänge gleichartig beurteilen. Ich sehe was, was du nicht siehst, und das sieht gaaanz anders aus! Dieses altbekannte Kinderspiel spielten bereits die Berichterstatter aus Ost und West, als die Massen-Demos im Herbst 1989 ihren Anfang nahmen. Nicht nur die Kommentare, sogar die Bilder von ein und demselben Ereignis sahen in ARD und ZDF völlig anders aus als im Fernsehen der DDR! Wenige Monate zuvor war es mit den Berichten zum Zeitgeschehen auf dem Platz des himmlischen Friedens nicht viel anders. Eine nicht zu unterschätzende Kreativleistung, wenn man bedenkt, dass es damals noch nicht so einfache Methoden der Bildoptimierung wie Fotoshop etc. gab. Nicht auszudenken, was die Aktuelle Kamera mit den Methoden der digitalen Bildnachbearbeitung aus den Sequenzen von den Montagsdemos gemacht hätte!

Mit ähnlich suggestiven Bildern wird selbstverständlich auch Geschichte vermittelt. Die Lehren, die aus geschichtlichen Ereignissen zu ziehen sind, ergeben sich daraus meist ganz von selbst. Ich kann mich noch dunkel erinnern, was ich, auf dem Weg zur allseits gebildeten sozialistischen Persönlichkeit, im Geschichtsunterricht über das antike Griechenland gelernt habe. Die ollen Griechen nehmen bekanntlich für sich in Anspruch, die Demokratie erfunden zu haben. Ist schwer was dagegen einzuwenden, so lange der Dachverband der voreiszeitlichen Neandertaler e.V. mit Hinweis auf die gemeinschaftlich erarbeitete Taktik bei der Mammutjagd und Höhlensuche dem nicht offiziell widerspricht. Mir jedenfalls ist aus dem sozialistischen Geschichtsunterricht hängen geblieben, dass in der altgriechischen Demokratie Frauen keinerlei Rechte hatten, ebenso wie die Sklaven als legitime Vorgänger des unterdrückten Proletariats. Meine Töchter lernten in der Nachwende-Zeit über dasselbe System, dass es damals zum ersten Mal einen Meinungsbildungsprozess auf Basis breiter Bevölkerungsschichten gab und dies eine große zivilisatorische Errungenschaft darstellte. Eine Hurra auf die Demokratie und Dank den Griechen, dass sie uns diese – neben Ouzo und Tzatziki - geschenkt haben! Bei einem Urlaub im Süden der Türkei wurde mir schließlich vermittelt, dass auf deren Territorium, im damaligen Lykien, der dortige Städtebund seine Entscheidungen auf der Grundlage von Mehrheiten, ermittelt nach einem bevölkerungsanteiligem Quorum, traf. Somit gab es die erste Demokratie der Welt rund 850 v. Chr. auf dem Gebiet der heutigen Türkei von Erdogans Gnaden, da kommen die Griechen ganz objektiv und wissenschaftlich betrachtet nicht dran vorbei!

Was werden wohl die Geschichtsschreiber dereinst über die friedliche Revolution in der DDR schreiben? Werden sie Helmut Kohl als den Einheitsmacher bezeichnen oder David Hasselhoff als den Heilsbringer der Freiheit? Selbst das ist nicht ganz auszuschließen, sollte selbiger nach seiner fünften erfolgreichen Entziehungskur womöglich in acht Jahren zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werden. Diese haben, nach Überwindung von Covid 19, inzwischen die absolut führende Rolle in der demokratischen Weltherrschaft übernommen und sagen objektiv und weise, wo es lang geht. Wem das zu absurd klingt, der möge sich daran erinnern, dass die Amis zuvor sogar einen Donald Trump zu ihrem Präsi gewählt haben.

Sie sehen, die Art der Geschichtsschreibung hängt ganz wesentlich davon ab, von wem sie verfasst wird. Unstrittig ist jedoch, dass die Sieger sie diktieren. Das ist auch völlig legitim, denn diese bestimmen schließlich die Regeln des Zusammenlebens nach einem Konflikt. Da dürfen wir ihnen ruhig unterstellen, dass sie dies unter der Prämisse tun, der ganze Mist, den wir gerade hinter uns gebracht haben, solle sich bloß nicht noch einmal wiederholen. Genau an dieser Stelle setzt der Unterschied zwischen Geschichte und Vergangenheit ein. Die Vergangenheit hat stattgefunden, unabhängig davon, wer wie darüber berichtet. Geschichte ist dagegen nichts weiter als eine Erzählung von der Vergangenheit. Da kommt das rein, was der Verfasser gern drin haben möchte. In dieses Ihnen vorliegende Traktat nehme ich schließlich auch nur die völlig objektiven Fakten und überparteilich-sachbezogenen Schlussfolgerungen auf, die mir gefallen!

Lassen Sie uns also ein kleines Experiment wagen und die Geschichte der demokratischen Umwälzungen in der DDR und der deutschen Einheit einmal so verfassen, wie es aus Sicht der DDR-Medien geklungen haben könnte. Selbstredend wird auch das nur eine subjektiv geprägte Mutmaßung, da ich als einstiger widerwilliger Konsument von Einheitspresse und Funk nicht unvoreingenommen bin, sondern hautnah dabei war. Anschließend mag jeder selbst beurteilen, ob und wenn ja, welche Auswirkungen diese etwas andere Art der Geschichtsschreibung auf das Selbstverständnis der Ostdeutschen gehabt hätte. Wir beginnen zu dem Zeitpunkt, als alles begann, aber die sozialistische Welt scheinbar noch in Ordnung war:

 

2. Oktober 1989: Der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Genosse Erich Honecker, empfing heute den britischen Verleger Robert Maxwell, welcher ihm im Rahmen einer feierlichen Zeremonie das erste Exemplar der englischsprachigen Ausgabe der Enzyklopädie „Information GDR“ überreichte.* Derweil trafen in Berlin, Hauptstadt der DDR, die ersten Staatsgäste zu den Feierlichkeiten anlässlich des 40. Jahrestages der Deutschen Demokratischen Republik ein, darunter eine chinesische Delegation unter Führung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Yao Yilin.

Lesen Sie dazu einen Kommentar von Volker Ott: In westlichen Medien kursieren derzeit Gerüchte zu Ausreisegenehmigungen von flüchtigen DDR-Bürgern aus der Prager Botschaft der Bundesrepublik Deutschland. Dabei handelt es sich um eine bewusste Falschdarstellung. Es entspricht nicht der Wahrheit, dass diese Reiseregelung durch Verhandlungsbemühungen des bundesdeutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher zustande kam. Vielmehr handelt es sich um eine Entscheidung der DDR-Regierung, die aus humanitären Gründen getroffen wurde.

* Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv

7. Oktober 1989: Mit einer machtvollen Demonstration bekundeten am gestrigen Abend über 100.000 FDJler beim Fackelzug der Jugend in Berlin, Hauptstadt der DDR, ihre Zustimmung zur erfolgreichen Friedenspolitik unserer Regierung unter Führung der SED.

20. Oktober 1989: Wie der Sprecher des Außenministeriums der DDR, Wolfgang Meyer, mitteilte, werde die Regierung der DDR in einem weiteren humanitären Akt Bürger der DDR in die BRD ausreisen lassen. Jeder Bürger habe das Recht, bei der zuständigen Abteilung für Inneres einen Antrag auf ständige Ausreise zu stellen. Außerdem könne sich jeder, der den Wunsch habe, in die DDR zurückzukehren, an die diplomatischen Vertretungen im Ausland wenden.

10. November 1989: Auf Beschluss des ZK der SED trat am gestrigen Tag eine neue Reiseregelung in Kraft.

6. Februar 1990: Auf ihrer gestrigen Tagung beschloss die Volkskammer der DDR die Konstituierung eines Medienkontrollrates. Dieser soll dafür sorgen, dass die Unabhängigkeit der DDR-Medien auch künftig gewährleistet ist. Neben den in der Volkskammer vertretenen Parteien und der Regierung gehören ihm auch Vertreter des so genannten Runden Tisches und der Kirchen an.

1. März 1990: Der Ministerrat der DDR beschloss die Gründung einer Institution, welche die Umwandlung der Planwirtschaft in eine soziale Marktwirtschaft organisieren soll. Diese trägt den Namen „Anstalt zur treuhänderischen Verwaltung des Volkseigentums“. Ihr obliegt es, die DDR-Wirtschaft auf die Marktwirtschaft vorzubereiten, die volkseigenen Kombinate zu kleineren Betrieben zu entflechten und ein pluralistisches Wirtschaftsmodell mit gesellschaftlichen, genossenschaftlichen und privaten Eigentumsstrukturen zu organisieren.

14. Dezember 1990: Verwirrspiel um die Zukunft des Berliner Tierparks. Der Schweizer Autor Friedrich Dürenmatt ist tot. Heute sehen Sie die letzte Ausgabe der Aktuellen Kamera. Seit dem 21. Dezember 1952, dem Geburtstag Stalins, gibt es diese Nachrichtensendung – also bereits fünf Tage vor der westdeutschen Tagesschau. Viele Bilder dürften verblasst sein, andere wiederum nicht. Das Aus für die Aktuelle Kamera ist natürlich kein Aus für Informationen und Nachrichten aus den neuen deutschen Bundesländern. Künftig bieten wir von 18.30 bis 20 Uhr ein Abendjournal an mit einer zusammenfassenden Berichterstattung über das, was sich im vereinigten Deutschland ereignet hat. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Mit unseren Aktuell-Achsen durchziehen wir ab sofort den gesamten Programmtag.

 

An dieser Stelle vollziehen wir einen historisch notwendigen Cut, denn hier, zweieinhalb Monate nach der Auflösung des ersten sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden, endete definitiv die DDR-Berichterstattung. Jawohl, ich kann der werten Leserschaft versichern, bis hierher war das alles völlig authentisch! Ab hier beginnt die Fiktion und wir lassen exklusiv für Sie den weiteren Verlauf der innerdeutschen Geschichte aus Sicht der altbewährten Berichterstattung fortbestehen.

 

20. Dezember 1990: Nach zahlreichen Zuschauerbitten und Solidaritätsbekundungen hat sich der Fernsehrat der Bundesrepublik Deutschland entschlossen, die Nachrichtensendung „Aktuelle Kamera“ wieder einzusetzen. In gewohnter Weise wird den Zuschauern erneut am Abend ein Überblick über das aktuelle politische Weltgeschehen sowie innenpolitische Ereignisse gegeben. Hören Sie dazu einen Kommentar des Journalisten und früheren Fernsehmoderators Karl-Eduard von Schnitzler…

1992, Jahresrückblick: Das vergangene Wirtschaftsjahr zeichnete sich durch schwierige, manchmal auch unpopuläre Entscheidungen aus. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland sah sich gezwungen, ihre Prognose für eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West in bestimmten Teilbereichen dem aktuellen Stand des Fortschritts beim Wiederaufbau anzupassen. Demgegenüber stehen allerdings auch zahlreiche Erfolge unserer Werktätigen sowie unserer Sportler und Kulturschaffenden. So ist es unserer Regierung unter Führung der CDU gelungen, den Frauenanteil in hohen und höchsten Ämtern weiter zu steigern. Beredtes Beispiel dafür ist die Berufung von Frau Sabine Leuthäuser-Schnarrenberger von der Blockpartei FDP zur Bundesjustizministerin. Von den olympischen Sommerspielen in Barcelona kehrten unsere Athleten um Heike Drechsler, Dieter Baumann und Franziska van Almsick mit 33 Gold-, 21 Silber- und 28 Bronzemedaillen zurück. In der Nationenwertung belegte die Bundesrepublik damit einen hervorragenden dritten Platz, noch vor der Volksrepublik China.

Während es in Los Angeles zu schweren Unruhen wegen eines gerichtlichen Freispruchs für gewalttätige Polizisten kam, demonstrierten in Berlin über 300.000 Bürger gegen Ausländerhass und Fremdenfeindlichkeit. In Rostock-Lichtenhagen gab es derweil einige Auseinandersetzungen zwischen der einheimischen Bevölkerung und asiatischen Mitbürgern. Nach vier Tagen gelang es der Polizei durch ihr besonnenes und zurückhaltendes Eingreifen, die Unruhestifter zu isolieren und Ruhe und Ordnung im Wohngebiet wieder herzustellen.

30. Juni 1996: Wir stehen an der Spitze Europas!

Dem Kollektiv unserer Fußball-Nationalspieler aus Gesamt-Deutschland unter Mithilfe einiger Aktiver aus den alten DDR-Ländern ist es gelungen, bei der Europameisterschaft in Großbritannien den Titel zu holen. Unter der Führung des Nationaltrainers Hans-Hubert Vogts gelang es den Sportfreunden, trotz zahlreicher Verletzungsausfälle die deutschen Gegner in bewährter Weise zu besiegen. Mit diesem Erfolg hat die deutsche Nationalmannschaft erneut die Überlegenheit unseres nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebauten Profi-Fußballsystems eindrucksvoll untermauert. Wir wünschen allen Mitwirkenden auch weiterhin viele stolze Erfolge zum Wohle unseres Vaterlandes. Hoch! Hoch! Hoch!

27. September 1998: Der Genosse Gerhard Schröder (SPD) ging als Sieger aus der heutigen Wahlentscheidung zur Wahl des Deutschen Bundestages hervor. Nach dieser von allen beteiligten Parteien und Massenorganisationen als äußerst spannend bezeichneten Entscheidung tritt er damit die Nachfolge des bisherigen Vorsitzenden Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Dr. Helmut Kohl, an. Nach Auffassung der zuständigen Kontrollorgane verlief die politisch-operative Sicherung der freien Durchführung der Bundestagswahl auch diesmal wieder reibungslos und in vorbildlicher Weise. Davon zeugten ein hohes Maß an staatlicher Sicherheit und Transparenz. Mit einer Wahlbeteiligung von 82,2 Prozent zeigte die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland, dass sie sich ihrer Verpflichtung zur demokratischen Mitgestaltung erneut in herausragender Weise bewusst war. Für die notwendige Überzeugungsarbeit unter der Minderheit der Nichtwähler wurde eine eigene Arbeitsgruppe, angesiedelt beim Ministerium des Inneren, gegründet. Zur Fortsetzung der erfolgreichen Politik des Aufschwungs versprach Genosse Schröder als Vertreter der von ihm definierten neuen Mitte wörtlich: „Wir werden nicht alles anders machen, aber vieles besser.“

30. Dezember 1999: Angesichts verbreiteter Sorgen in der Bevölkerung über drohende Schäden angesichts des kalendarischen Jahrtausendwechsels sieht sich die operative Einsatzgruppe „Wechsel 00“ des Ministeriums für Computersicherheit gut gerüstet. Nach Auskunft eines Sprechers seien alle systemrelevanten Bereiche einer lückenlosen Überwachung unterzogen worden. Massiven Einmischungsversuchen sowie zügelloser Hetze gegen die bundesdeutsche demokratische Computersicherheit und Ordnung werde man mit der gebotenen Härte entgegentreten. Das sei man den Werktätigen in der Bundesrepublik Deutschland schuldig. Diesem Ziel dienten im Übrigen sämtliche verstärkten Sicherheitsmaßnahmen sowohl in den Produktionsstätten als auch in den Wohngebieten. Der zu erwartende Erfolg bei der Bewältigung dieser Aufgabe werde zum Gradmesser für die künftige Bedeutung solcher operativer Einsatzgruppen.

1. Januar 2002: Die Bundesrepublik Deutschland sowie ihre Verbündeten in der Europäischen Union haben mit dem heutigen Tag den Euro als Bargeld eingeführt. Von Wirtschafts- und Politikexperten wird dieser seit langem beschlossene Schritt nicht nur als „einfach alternativlos“ und gesetzmäßige Weiterentwicklung unseres Gesellschaftssystems, sondern darüber hinaus als bedeutendste Entscheidung seit der deutschen Wiedervereinigung bezeichnet. Mit dem Sitz der Europäischen Zentralbank als oberste Währungsbehörde der EU in Frankfurt am Main werde die führende Rolle der Bundesrepublik Deutschland in diesem Zusammenschluss erneut bestätigt.

20. August 2002: Die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland unter Führung unseres Bundeskanzlers, Genosse Gerhard Schröder, stellt 385 Millionen Euro für den Wiederaufbau nach dem katastrophalen Hochwasserereignis in weiten Teilen Deutschlands bereit. Genosse Schröder überzeugte sich bei seinen von der Weltpresse viel beachteten Besuchen in den Überschwemmungsgebieten vor allem im Ostteil des Landes vom zügigen Wiederaufbau und der weit reichenden Hilfe für die Menschen vor Ort. Zur Unterstützung im Kampf gegen die entfesselten Elemente sind neben den zivilen Rettungskräften auch 45.000 Soldaten der Nationalen Bundeswehr im Einsatz. Die betroffenen Bürger in den Katastrophengebieten dankten dem Kanzler für seine schnelle, unbürokratische Hilfe und versicherten ihm ihre ungebrochene Unterstützung bis mindestens zur Bundestagswahl am 22. September.

20. September 2005: Nach intensiven Beratungen übernimmt mit dem heutigen Tag die Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Union, Frau Dr. Angela Merkel, die Führung der Bundesrepublik Deutschland aus den bewährten Händen des Genossen Gerhard Schröder. Beide Spitzenpolitiker bekräftigten, künftig gemeinsam für das Wohl unseres marktwirtschaftlichen Vaterlands regieren zu wollen. Allerdings kündigte Genosse Schröder an, dass er aus persönlichen Gründen und im Sinne seiner Partei, der SPD, von Regierungsämtern zurücktreten und sich künftig anderen, nicht weniger wichtigen Aufgaben widmen wolle. Die neue Regierung einer wiederum neuen Mitte versprach, unter dem Motto „Gemeinsam für Deutschland. Mit Mut und Menschlichkeit“ ihr Bestes für das Wohl der Bevölkerung sowie die Wirtschaft zu geben.

Die vorgezogene Wahl war notwendig geworden, nachdem der bisherige Bundeskanzler Gerhard Schröder sein Amt vor den gewählten Vertretern des Volkes in Form einer Vertrauensfrage zur Verfügung gestellt und damit den Weg für eine Neubildung der Regierung freigemacht hatte. Seine Nachfolgerin Dr. Angela Merkel dankte ihm für sein erfolgreiches Wirken und die versprochene konstruktive Zusammenarbeit mit seiner Partei in der neuen Einheitsregierung. Mit diesem gemeinsamen Vorgehen der beiden großen bundesdeutschen Volksparteien sei endlich der Punkt erreicht, wo breiteste Interessen der Bevölkerung in der aktuellen Politik Berücksichtigung finden können. Ihr künftiger Vorgänger Schröder hingegen dankte noch einmal den Menschen, die ihn unterstützt haben, und drückte seinen Stolz auf die bisherige führende Regierungspartei SPD aus, der er nach wie vor eng verbunden bleibe.

25. Juni 2011: In der diesjährigen Spargelsaison ist es unseren Erntekapitänen auf den Spargelfeldern gelungen, ein neues Rekordergebnis zu erzielen. Nach Auswertung der ursprünglichen Planvorgaben und der tatsächlichen Ernteergebnisse verzeichnen die Spargelbauern einen Gesamtertrag von 103.457 Tonnen*. Das entspricht einer Steigerung von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Natürlich sind wir stolz auf dieses Ergebnis, welches eine deutliche Übererfüllung des Spargelernte-Fünfjahrplanes darstellt“, betonte der Vorsitzende des landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbandes Baden-Württemberg. „Aber solche Ergebnisse zeigen uns vor allem auch die Reserven, die wir bisher noch brachliegen hatten. Sie sind für uns ein Ansporn, in den nächsten Jahren bei der saisonalen Ernteschlacht noch besser abzuschneiden.“

Nach seinen Worten dürfe man dabei nicht vergessen, dass solche stolzen Ergebnisse nur dank der internationalen Solidarität in den Erntebrigaden möglich sind. Auch in diesem Jahr haben wieder tausende Werktätige aus den befreundeten Republiken Rumänien, Polen und Moldawien sowie weitere, namentlich und von ihrer Herkunft her nicht erfasste Arbeitskräfte unsere einheimischen Agrarfachleute für Wurzelgemüse unterstützt. Dies unterstreiche die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit, dessen Fundament bereits 1949 mit der Gründung des Rates für Gegenseitige Wirtschafshilfe (RGW) gelegt wurde. Auch landwirtschaftliche Betriebe in den Bereichen Obst- und Weinbau profitieren Jahr für Jahr von diesem fruchtbaren Arbeitskräfteaustausch. Diese internationale Freundschaft auf dem Arbeitskräftesektor ist das sichere Fundament für die weitere Versorgung unserer Bevölkerung mit gesundem Wurzelgemüse sowie Obst aus nationalen Anbaugebieten.
Wie die Bundespolizei und die Zollverwaltung mitteilten, gäbe es über die jeweiligen bilateral geschlossenen Vereinbarungen hinaus sogar zahlreiche Einzelabkommen zwischen Landwirtschaftsbetrieben und Arbeitsvermittlern in den Herkunftsländern. Zum Ausmaß dieser direkten internationalen Zusammenarbeit, die sich u.a. auch auf den Reinigungssektor erstreckt, lägen jedoch keine genauen Zahlen vor. Die zuständigen Kontrollorgane bemühen sich jedoch weiterhin um entsprechende Überprüfungen.

* Quelle: Statista 2020

3. Januar 2013: Weitere Erfolge dank der Einheit von Wirtschaftsförderungs- und Sozialpolitik

Nach Mitteilung der staatlichen Arbeitsverwaltung ist es der umsichtigen Politik unserer Einheitsregierung aus CDU, CSU und FDP zu verdanken, dass die Arbeitslosenquote im Vorjahr zum dritten Mal in Folge gesunken ist und mit lediglich 6,8 Prozent erstmals unter die bedeutsame Sieben-Prozent-Marke sank. Seit 2011 ging sie sogar um beinahe fünf Prozent zurück. Unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sieht darin den gemeinsamen, in der Koalition vereinbarten Kurs der Einheit von Wirtschaftsförderungs- und Sozialpolitik bestätigt. Damit seien die Folgen der imperialistischen Finanzmarktkrise 2009, ausgelöst durch die Pleite des angloamerikanischen, international tätigen Finanzinstituts der Gebr. Lehman und der darauf folgenden Krise weitgehend überwunden. „Unsere Anstrengungen müssen darauf ausgerichtet sein, an die erfolgreiche Zeit der Vollbeschäftigung in den 1980-er Jahren – zumindest im gesellschaftlich einst überlegenen Teil Deutschlands – anzuknüpfen. Ich bin zuversichtlich, dass der Fleiß unserer Werktätigen und ihre rückhaltlose Unterstützung unserer Politik dafür sorgen werden, dass wir die Arbeitslosenzahlen in den Folgejahren weiter absenken können. An diesem Anspruch wird sich die Politik der von mir geführten Regierung zukünftig messen lassen müssen. Und im Übrigen wird es mit mir keine PKW-Maut geben“, so die Vorsitzende unserer Koalitionsregierung weiter.

19. Dezember 2015: Bundesrepublik Deutschland unter zuwanderungswilligen Mitbürgern beliebt wie nie zuvor!

Das zu Ende gehende Jahr unterstreicht mit einem neuen Allzeit-Hoch bei Asylanträgen die außerordentliche Beliebtheit der Bundesrepublik Deutschland im Weltmaßstab. Über 800.000 Menschen vorrangig aus vorderasiatischen und nordafrikanischen Nationalstaaten bewarben sich in diesem Kalenderjahr bislang um eine Aufenthaltsgenehmigung auf der Basis eines Schutzstatus. Das entspricht einer Steigerung von weit über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Ende ist nach Expertenmeinung noch längst nicht absehbar.

„Diese ungebrochene Zustimmung zu unserer Lebens- und Arbeitskultur bestätigt unseren eingeschlagenen gesellschaftspolitischen Kurs“, bekräftigte unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Weitgehende Einigkeit auch über die Grenzen der Parteilager hinaus bis hin zu ihren politischen Mitbewerbern herrschte in der Frage, dass dieser drastisch gestiegene Zuwachs bei den Asylanträgen in ganz erheblichem Maße das persönliche Verdienst der Vorsitzenden unseres Regierungskabinetts ist. Frau Dr. Merkel hatte sich höchstpersönlich um einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu den Sozialsystemen der Bundesrepublik Deutschland auch für ausländische Mitbürger stark gemacht.

Neben der allgemeinen Anerkennung dieser unzweifelhaften Tatsache beschäftigte sich die Ministerriege auf ihrer letzten Zusammenkunft in diesem Jahr auch mit den nationalen politischen Entwicklungen in Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan. Dort war es in der jüngeren Vergangenheit zu einem tief greifenden gesellschaftlichen Diskurs über die künftige innen- wie außenpolitische sowie religiöse Orientierung der Staaten gekommen. Die Meinungsverschiedenheiten bei diesen Fragen äußerten sich nach Ansicht unseres früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg sogar bis hin zu Zuständen, die man, wie er vor einigen Jahren wörtlich meinte, „umgangssprachlich als bürgerkriegsartig bezeichnen könnte.“ Neben der ungebrochenen internationalen Beliebtheit Deutschlands als neuer Wohnsitz für Mitbürger mit Migrationshintergrund ist dies nach Ansicht einiger Außenpolitik-Experten eine weitere Ursache für den exponentiellen Anstieg bei Asylanträgen. Wie Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel in ihrer Rede vor dem Zentralkomitee der Regierungsmitglieder hinzufügte, sei man jedoch optimistisch, auch dieses Problem einer Lösung zuführen zu können. „Wir schaffen das“, versprach unsere Kanzlerin voller Zuversicht.

30. Dezember 2017: Anhaltender Aufschwung in der Wirtschafts- und Sozialpolitik

Rund zehn Jahre nach der bislang stärksten Krise der Nachkriegszeit in der kapitalistischen Finanzwelt hat sich die Wirtschaftslage in der Bundesrepublik Deutschland weiter gefestigt. Der erfolgreiche Weg unserer Regierung aus christlichen Unionsparteien und Sozialdemokraten wird durch beachtliche Zuwächse in der Volkswirtschaft, weiter sinkende Arbeitslosenzahlen sowie einen kontinuierlichen Anstieg des Volksvermögens eindrucksvoll bestätigt. „Unsere entschlossene politische Reaktion auf die Verfehlungen in der Finanzbranche bildeten das sichere Fundament für den starken Aufwärtstrend. Unsere Volkswirtschaft ist derzeit besser aufgestellt als vor der Krise“, resümierte unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel zusammenfassend unter dem Beifall ihrer Zuhörer und Zuhörerinnen. Unter ihrer Führung werde die Regierung auch im kommenden Jahr alles tun, um diese positive Dynamik weiter zu nutzen. Der Euro als Gemeinschaftswährung der befreundeten Staaten Europas sei derart stabil, dass wirtschaftlich weniger erfolgreiche Mitgliedsstaaten in ihren Bemühungen um wirtschaftliche Stabilität wirkungsvoll gestützt werden könnten. Die anhaltend niedrigen Zinsen garantierten den Werktätigen auch zukünftig günstigen Zugang zu finanziellen Mitteln, um Konsumwünsche zu befriedigen. Davon profitierten letztlich nicht nur der Handel und die Hersteller, sondern das gesamte Wirtschaftssystem. Gleichzeitig werde mit dieser Geldpolitik den unkontrollierten, ausufernden Spekulationen am Zinsmarkt ein Riegel vorgeschoben.

Weltweit wird der Euro von unabhängigen Finanzmarktexperten als die zweiwichtigste Währung angesehen, noch vor dem chinesischen Yen und dem russischen Rubel. Die Zahl der dem Euroraum zugehörigen Mitgliedsstaaten konnte von zwölf auf 19 erhöht werden. Die vor vier Jahren begonnene Investitionsoffensive mit einem Umfang von weit über 200 Milliarden Euro hat zu einer nachhaltigen Stärkung der beteiligten Volkswirtschaften geführt. „Unser gemeinsamer Wirtschafts- und Währungsverbund ist Dank unserer vorausschauenden Führung stärker denn je“, verkündete die Bundeskanzlerin voller Stolz auf das Erreichte.

Am deutlichsten spiegeln sich diese Erfolge in der Arbeitslosenstatistik wider. Nur drei Jahre nach Beginn der weltweiten Finanzkrise gab es in Deutschland weniger Arbeitslose als noch vor den ersten Anzeichen einer Rezession. Mittlerweile sind wir bei einer Quote von nur noch knapp über fünf Prozent angekommen und dem Ziel der Vollbeschäftigung deutlich näher gerückt.

Die kluge Arbeitsmarktpolitik unserer Regierung sorgt jedoch nicht nur für wachsenden Wohlstand unter den Werktätigen, sondern trägt auch ihren Teil zur Verschönerung der Umwelt bei. So sind in den letzten Jahren zahlreiche weitere Bäche und Flüsse durch Neubau oder Nachrüstung von Kläranlagen sauberer geworden. Die Belastung unserer Wälder durch schwefelsauren Regen ist weiter gesunken, das Ozonloch verkleinert sich signifikant, der Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie wurde mehrheitlich wieder rückgängig gemacht und der Borkenkäfer konnte weiter zurück gedrängt werden. Nach Expertenmeinung steht den Bäumen eine ausreichende Menge an Kohlendioxid für die erfolgreiche Fortführung der Photosynthese zur Verfügung. Die Autoindustrie der Bundesrepublik Deutschland hat sich hingegen in einer aufopferungsvollen Selbstverpflichtung bereit erklärt, den Anteil an umweltfreundlichen Elektroautos weiter zu steigern. Ergänzend und übergangsweise dazu werde es, wie aus Parteikreisen verlautete, künftig ein erweitertes Angebot an E-Fahrrädern und E-Rollern geben. In staatlichen Forschungslaboren werden unsere Ingenieure und Techniker unter Einbeziehung neuester wissenschaftliche Erkenntnisse außerdem an der Entwicklung von E-Schuhen und E-Rollatoren arbeiten, um auch den verdienten Veteranen unserer Volkswirtschaft eine größtmögliche Mobilität und Zugang zu unseren konsumtiven Angeboten zu gewährleisten.

All diese Erfolge untermauerten nach Auffassung unserer Regierung eindrucksvoll die Überlegenheit unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

15. März 2020: Angesichts der zunehmenden Verbreitung des aus der Volksrepublik China eingeführten Corona-Virus hat die staatliche Archiv-Kommission „Historische Errungenschaften der DDR vor dem Anschluss der Bundesrepublik“ die Wiedereinführung einiger früherer Regelungen zur Stärkung der inneren Sicherheit vorgeschlagen. Dazu zählen Sonderregelungen zur Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit, zum Grenzverkehr mit unseren Nachbarländern, zur Urlaubs- und Freizeitgestaltung unserer Werktätigen sowie zur umfassenden Information des Volkes durch die Massenmedien der Bundesrepublik Deutschland. Das bedeutet, dass in bereits früher bewährter Art und Weise die Zusammenkunft von Personen aus verschiedenen Haushalten jetzt erneut genauso untersagt wird wie Reisen zu privaten Zwecken. Der Bevölkerung wird jedoch ein Aktionsradius von 15 Kilometer um ihre Wohnstätte herum zugebilligt. Um die Versorgung der Bevölkerung mit gefragten Konsumgütern, Grundnahrungsmitteln und auch Luxusartikeln wie Toilettenpapier, Atemschutzmasken, Nudeln oder Seife weiterhin auf möglichst hohem Niveau zu gewährleisten, wurde eine Reglementierung beim Einkauf in unseren Handelsorganisationen eingeführt. Gleichermaßen kleinbürgerliche wie auch umweltschädliche Aktionen, z.B. die Unsitte des Grillens von Fleischerzeugnissen auf Holzkohlefeuern, bleiben demnach bis auf weiteres untersagt. Das kurzzeitige Ablecken von in den Schmelzzustand übergehendem Speiseeis wird nur in Ausnahmefällen in einer 50-Meter-Schutzzone um die Eisverkaufsstellen herum geduldet, um auch hier Menschenansammlungen konsequent zu unterbinden.

„Wir leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des gefährlichen Virus, an dessen Ausbreitung wir völlig schuldlos sind, sondern auch zur Verbesserung der Luftqualität in unseren Städten und Dörfern“, betonte die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel. In Absprache mit den Vorsitzenden der anderen Regierungsparteien sowie der Bundesländer werde man die Erkenntnisse der DDR-Archivkommission „eins zu eins“, so die Vorsitzende unserer Regierung wörtlich, umsetzen und um einige sinnvolle, neue Maßnahmen ergänzen. Dabei appellierte sie eindringlich an die Solidarität der gelernten DDR-Bürger mit unseren neuen Mitbürgern aus den westlichen Bundesländern. „Mit unseren Erfahrungen aus der Zeit bis 1989 können unsere Werktätigen aus der ehemaligen DDR mit gutem Beispiel vorangehen und anderen, mit Restriktionen weniger versierten Mitbürgern, helfend zur Seite stehen“, forderte sie ein enges Zusammenrücken in den Zeiten gesetzlicher Abstandsvorschriften. „Was uns vor 1989 die Banane, ist uns jetzt das Klopapier“, unterstrich sie die Parallelen zu früheren Erfolgsgeschichten. Lediglich die Überwindung einer solchen Krise solle jetzt ausdrücklich nicht auf der Straße durchgesetzt werden, sondern dem verantwortungsvollen Handeln unserer gewählten Volksvertreter überlassen werden, die unsere Nation mit Augenmaß und Sachverstand durch diesen schwierigen Abschnitt unseres Zusammenlebens führen werden.

Da die neuen Regelungen des Zusammenlebens das bisher übliche Händeschütteln, Umarmen oder Küsschen geben beim Begrüßen ausschließen, schlagen unsere Regierungsvertreter den neuen Abstandsgruß vor: „Für himmlischen Frieden und gegen Corona seid bereit! – Immer bereit!“

Dieser werde wegweisend und beispielhaft für unser weiteres solidarisches Miteinander stehen, welches das unverrückbare Ziel eines allgemeinen Wohlstandes und gesunder Umwelt in aller Ewigkeit sieht, amen.

31. Oktober 2020: Unter dem Beifall zahlreicher Ehrengäste aus dem In- und Ausland wurde am heutigen Tag der neue, moderne Großflughafen Berlin-Brandenburg planmäßig eröffnet. Er stelle „ein Wahrzeichen der sozialen Marktwirtschaft“ dar und habe in punkto Planung, Bauablauf und Zeitrahmen völlig neue Maßstäbe für Großprojekte gesetzt, waren sich die Vertreter von Politik und Wirtschaft einig.

 

Resümee: Mit solchen stolzen Erfolgen an der nationalen Front wäre es natürlich ein Leichtes gewesen, dem Rechtsextremismus, egal in welcher Region unseres Heimatlandes, jeglichen Nährboden zu entziehen. Falls doch, hätte man in den Medien nichts dazu erfahren. Oder es wäre ganz einfach westliche Propaganda gewesen, neudeutsch auch als „Fake-News“ bezeichnet.

Daran möge der geneigte Leser erkennen: Es war nicht alles schlecht, was zu nichts gut war!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.09.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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