Francois Loeb

REISEMEISE

Ein Storch im Kopf? In meiner Wochengeschichte zu er-fahren!

« Du hast eine Meise mit Deinen Reisen », warf mir mein Freund vor Jahren, er war ein Reisemuffel, an den Kopf! « Immer höher, weiter, tiefer, wann willst du den Mars erkunden, frage ich dich. Oder gar die Sonne, um in ihr zu Verglühen. Oder lieber ein schwarzes Loch? Um dich darin zu verstecken? » Grimmig sah mich mein Freund dabei an. « Und eines Tages, wenn du deines fortgeschrittenen Alters wegen nicht mehr herumschwadronieren kannst, was unternimmst du dann? Trübsal blasen? Einfach der Vergangenheit nachtrauern? Aufgeben! Na Prost, viel Vergnügen dabei“. Genau an diese seine Worte erinnere ich mich vor seinem Grabstein auf meinem Klappstühlchen sitzend, dabei meinen Erinnerungen nachhängend. Ja, wenig Freude hatte er in seinem Leben. Immer auf einem Fleck hausend. Reisen verachtend. Sich deren schreckliche Gefahren ausmalend, die er nie eingehen würde. Und dann eines Tages stolperte er zuhause auf der Treppe. Trat dann seine letzte und wohl einzige unendlich lange Reise an. Sich deren Gefahren nicht mehr bewusst. Ja, und ich erinnere mich genau seiner Warnung ‘und eines Tages, wenn du deines fortgeschrittenen Alters wegen nicht mehr herumschwadronieren kannst. Was unternimmst du dann? Trübsal blasen? Einfach der Vergangenheit nachtrauern? Aufgeben? » Könnte ich doch nur mit ihm sprechen! Aufgeben, dass ich nicht lache! Mich ins Wolkenkuckucksheim verkriechen? Hat der eine Ahnung! Ahnung gehabt was ein Kopf, ein Hirn alles unternehmen kann! Ja, reisen. Unendliche Kopfreisen ohne körperliche Strapazen. Die Welt neu erkunden. Stürme auf hoher See ohne Schiffbruch zu erleiden durchkämpfen. Im Urwald von Löwen umzingelt zu sein und mit ihnen zu sprechen. Ihnen klar zu machen, dass Gazellen Fleisch viel besser als meines munden wird. Deren knurrige Antworten anhören. Sie beobachten wenn sie zum Sprung ansetzen. Unsterblich zu sein. Auch das zu überleben. Zum Südpol zu marschieren. Entbehrungen zu erleiden. Das Ziel total durchfroren zu erreichen. Die Rückkehr in Minuten sicher durchzuführen. Sich am heimischen Kamin aufzuwärmen. Ja, mein Freund, das Kopfreisen ist so reich, so umfassend, so abenteuerlich, dabei, welche Wohltat, morgens immer im eigenen Bett aufzuwachen!
‘Du hast eine Meise mit Deinen Reisen’. Nein lieber Freund, ich habe einen Storch im Kopf, der weiss nämlich um die Freuden des Reisens, auch deren im Kopf!

Ganz ohne Masken und Gefahren im Kopf nach Paris reisen, ganz einfach unternommen im Lesen des Buchs aus meiner Feder:
CLOCHARDGESCHICHTEN UNTER DEN BRÜCKEN VON PARIS
"Clochards seit langer Zeit mit dem Pariser Stadtbild verbunden! Geschichten rund um diese Menschen. Erschütternde- Heitere. eine 'Unterwelt' für sich. Gezwungen und freiwillig. Mt dem Schicksal hadernd. Es annehmend. Alle Facetten der menschlichen Gesellschaft finden sich auch dort. Elend und kleines Glück geben sich in den akribischen, spannenden Geschichten von François Loeb die Hand."
Kostenlos auf Kindle unlimited lesen oder als e Book
(ASIN: B074MFK518) für € 2.99 oder als Taschenbuch
(ISBN-13: 978-1522035480) für € 5.84 kaufen.
Leseprobe: PDF-Download>>
https://www.francois-loeb.com/fileadmin/wochengeschichte/HONI-SOIT-QUI-BON-Y-PENSE.pdf
Den Frühherbst geniessen das wünscht François
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.09.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Die Öffnung der ostdeutschen Grenzen im Herbst 1989 ruft in Achim Wossow die Erinnerung an die Vergangenheit wach. Nur wenige Monate vorher hatte für den jungen Oberarzt und seine Familie nach der Flucht ein neues Leben jenseits der Mauer begonnen. Nach der Wende läßt Wossow seinen Werdegang zum Arzt noch einmal Revue passieren. Dabei treten ihm die politisch bedingten Unzumutbarkeiten der medizinischen Ausbildung und der Krankenhauspraxis deutlich vor Augen. Er hatte erfahren, daß Systemkonformismus oft mehr wert war als Kompetenz.

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