Pei Xu

Stammbäume

 

Arm in Arm verlassen Lea und Ling das Museum für ostasiatische Kunst in Domstadt. 

 

Sie wollen zu Fuß zum Lew Kopelew Forum gehen, um Leas Vater zu treffen und mit ihm gemeinsam die deutsch-polnische Wanderausstellung „In der Wahrheit leben - aus der Geschichte von Widerstand und Opposition im 20. Jahrhundert“ zu besuchen.

 

Lea wurde 1993 in Ratingen geboren. Ihr Vater ist Rheinländer jüdischer Abstammung. Seinetwegen hörte Lea auf, mit Ling Chinesisch zu sprechen, als sie in den Kindergarten ging. Denn die kleine Lea sah nicht ein, die Schriftzeichen zu lernen, die außer ihrer Mutter niemand, nicht einmal ihr Vater kannten. Da sie aber eher wie eine Asiatin aussieht, wurde sie immer wieder darauf angesprochen, ob sie Chinesisch könne. 

 

Nachdem an ihrem Gymnasium auch Chinesisch angeboten wurde, gab sie ihrer Mutter nachträglich recht und bedauerte, dass sie sich als Kind geweigert hatte, die einzigartige Symbolsprache aus Schriftzeichen zu lernen. Deshalb wollte Lea unbedingt Musik studieren, was sie seit einem Jahr auch mit Leidenschaft tut. Musik ist ja wie Malerei und Tanz, eine Sprache ohne Worte und wird weltweit verstanden.

 

Nicht nur Ling zuliebe hat sich Lea von ihrem Klavierspiel freigemacht, um sich zuerst physisch in die Kälte, dann geistig in die fernöstliche Kultur zu begeben. Ling geht gerne in das Museum für ostasiatische Kunst und möchte ihre Tochter immer mitnehmen. „Die Ausstellungen und Vorträge dort haben mir am Rhein das Heimatland in der Ferne näher gebracht“, pflegt Ling zu sagen. 

 

Nach dem heutigen Vortrag tauschen sie auf dem Weg voll Schnee ihre Gedanken aus.  Lea hört Ling zu, die immer viel zu erzählen hat.

 

Als Ling von dem Parteisekretär ihrer Universität zur deutschen Partneruniversität nach Düsseldorf schickte, stand die Berliner Mauer noch. Der russische Schriftsteller Lew Kopelew (1912-1997) war schon von den Machthabern in Moskau ausgebürgert worden und lebte dank Heinrich Böll (1917-1985) in Domstadt.  Er hatte auf Deutsch über Heinrich Heine (1797-1856) veröffentlicht, der wie er auch Jude war und im Exil leben musste. 

 

Lew Kopelew war fast 70 Jahre alt, als er Russland verlassen musste und nicht zurückkehren durfte, solange die Sowjetunion noch nicht zusammenbrach. 

Als Propagandaoffizier hatte er im so genannten „Großen Vaterländischen Krieg“ gegen das Hitler-Regime gekämpft. Dank seiner Nächsten- und Wahrheitsliebe hatte sich der einst überzeugte Kommunist zu einem antikommunistischen Bürgerrechtler gewandelt. Er bekannte sich öffentlich zu seiner Mitschuld an der rotlackierten faschistischen Diktatur und setzte sich bis zu seinem Tod für die Völkerverständigung ein.

 

Ling kann Lea nicht genug davon erzählen: „Ich wurde in eine kommunistische Diktatur hineingeboren. Mein Glück war, dass ich durch ein Fremdsprachenstudium unter kommunistischer Führung Menschen aus der freiheitlichen Welt kennenlernte. Meine Fremdsprachenkenntnisse ermöglichten mir einen freien Zugang zu Informationen und Gelegenheiten zum Austausch mit Menschen außerhalb der Farm der Tiere. Nach meinem Studium wurde mir eine Stelle an der Universität Peking zugewiesen. Durch ein Austauschprogramm konnte ich in Düsseldorf studieren. Damit entfloh ich einem geistigen Gefängnis, was mir bis zum Tiananmen-Massaker 1989 aber nicht bewusst gewesen war.  Du hast Glück, in der Freiheit zur Welt zu kommen. “

 

Ling begegnete durch die Proteste gegen das Tiananmen-Massaker Menschen in Deutschland, die vor dem roten Terror aus Ostasien und Südostasien geflohen waren. Erst durch die Exilasiaten der Großeltern- und Elterngeneration  lernte Ling die Republik China kennen. Die chinesischen Republikaner waren von der Kommunistischen Internationalen vom Festlandchina auf die Insel Taiwan vertrieben worden.

 

Menschen, die seit 1949 in der Volksrepublik China zur Welt kommen, werden einer kommunistischen Gehirnwäsche unterzogen. Dadurch werden Menschen verschiedener Ethnien geistig entwurzelt und verlieren ihre traditionellen Identitäten. Alle Ethnien einschließlich der Tibeter müssen den kommunistischen „Neusprech“ à la George Orwell lernen und benutzen. Das  von Kommunisten ideologisierte Rotchinesisch besteht aus sinnentleerten und formentstellten Schriftzeichen,  welches zuerst nur in der Volksrepublik China gelehrt und gelernt wird. Über das Rotchinesisch wird man nicht sinisiert, sondern kommunistifiziert, also kommunistisch infiziert, wie alle Volksgruppen in den KP-Diktaturen. Chinesen, die in der DDR studierten, lernten auch das ideologisierte Deutsch und wurden deutsch kommunistifiziert. Um dies zu verdeutlichen, brachte Ling ihrer Tochter einige Beispiele bei: Aus Engel wurde in der DDR „Geflügelte Jahresendfigur“. Flüchtling —„Grenzverletzer“ , Regimegegner—„Konterrevolutionär“ , Berliner Mauer—„Antifaschistischer Schutzwall“ .

 

Dreißig Jahre lang wurde der Bevölkerung in Rotchina  eingetrichtert, dass die Chinesen auf Taiwan zu den zwei Dritteln der Weltbevölkerung gehören, die unter Hunger und Kälte leiden und von den glücklichen Völkern unter kommunistischer Führung befreit werden müssen.  „Dabei sind wir es, deren Menschenrechte und Freiheit von den Kommunisten geraubt worden sind.“ Ling betont und bricht dabei in ein sarkastisches Lachen aus. Beinahe wäre sie an einer vereisten Stelle hingefallen, hätte Lea sie nicht rechtzeitig festgehalten.

 

Lea ist nicht zweisprachig aufgewachsen, wie Ling  es wollte, dafür versucht Ling, Lea von Kindesbeinen an, mit der Republik China und dem kommunistischen Regime bekannt zu machen. Wegen des Tiananmen-Massakers beantragte Ling Asyl in Deutschland wie etwa fünftausend Studenten und Wissenschaftler aus Rotchina. Danach musste sie nicht Deutschland verlassen, aber ihre akademische Laufbahn aufgeben. 

 

Leas Großeltern väterlicherseits flohen 1939 vor deutschen Nazis in die Republik China, nach dem Zweiten Weltkrieg vor den chinesischen Kommunisten in die USA.  Erst 1954 kehrten Leas Großeltern in ihre Heimat, das Rheinland, zurück, wo ihr Vater das Licht der Welt am Rhein erblickte.

 

Lea hätte gerne China und Israel bereist, doch Ling hat den Familienurlaub  lieber in Westeuropa, Nordamerika, Australien und Neuseeland verbracht. Denn Ling richtet sich nach Konfuzius und er hat gelehrt: „Gefährliche Länder darf man nicht betreten; chaotische Länder darf man nicht bewohnen.“

 

„Wer ist denn Konfuzius?“, fragte Lea, nachdem sie so häufig davon gehört hatte. Die Antwort ihrer Mutter darauf schien kein Ende nehmen zu wollen. Aber Lea kann sich nur noch an einige Bruchstücke erinnern.

 

Konfuzius ist der Urahn des Kong-Clans, zu dem Ling gehört. Er lebte zwischen  551 v. Chr. bis 479 v. Chr. im Königreich Lu, das etwa der Provinz Shandong in dem heutigen Festlandchina entspricht. 

 

Anhand von sechs Fächern hat Konfuzius insgesamt dreitausend Schülern Grundwerte wie z.B. „Güte, Rechtschaffenheit und Anstand“ vorgelebt.  Damit gewann er großen Respekt. Nach seinem Tod wurde er in dem Sterbehaus mit drei Zimmern der erste Tempel zu seiner Ehre errichtet. 

 

Konfuzius wurde auch postum geadelt und der einmalige Titel wird seitdem vererbt. In fast allen Dynastien der chinesischen Geschichte fungiert Konfuzius bzw. seine Lehre als Moralkodex oder Staatsethik. In Ostasien und Südostasien sind unzählige Tempel und Bildungsstätten zu Ehren des Konfuzius entstanden. Auch in Europa hat Konfuzius durch Voltaire und Leibnitz Anerkennung gefunden. 

 

Fast alle Kaiser der chinesischen Geschichte verehrten Konfuzius. 

Die Tempelanlage zu Ehren des Konfuzius in seinem Geburts- und Sterbeort Qufu wurde immer größer. Sie ist bestimmt nicht kleiner als der Kaiserpalast in Peking, der von Kaisern dreier Dynastien bewohnt worden war.

 

Die KP Chinas aber, einst von Moskau in China initiiert und finanziert, hat sich von Anfang an gegen Konfuzius gerichtet. Die Kommunisten haben sogar den Friedhof des Kong-Clans und das Grab des Konfuzius geschändet, dennoch ist es ihnen nicht gelungen, Konfuzius auszuradieren. Kaum starb der erste KP-Führer Mao Zedong (1893-1976), schon lebte die chinesische Tradition in verschiedenen Formen wieder auf. Beispielsweise wurde Konfuzius seitdem im Volk zu seinem Geburtstag gedacht. Die Tempel, Wohn- und Friedhofanlage zu Ehren des  Konfuzius  in Qufu, die durch die Maoisten zerstört worden war, wurde wieder ausgebaut und zum Ziel von Pilgerfahrten.

 

Durch das Tiananmen-Massaker und den Zusammenbruch des Sowjetblocks verliert die kommunistische Ideologie auch in Festlandchina seine Glaubwürdigkeit. So wird seit den 1990er Jahren in den chinesischen Medien unter kommunistischer Zensur über Konfuzius positiv berichtet. So wurde Konfuzius von den Chinazis vereinnahmt. Das führte wiederum dazu, dass Konfuzius von einigen Dissidenten, die internationale Preise erlangten, für das kommunistische Verbrechen in China angeschwärzt wurde. 

 

Bis heute spielt Konfuzius durch seinen Enkel in der neunundsiebzigsten Generation in der Republik China auf Taiwan eine repräsentative Rolle und alljährlich wird eine Staatsgedenkfeier zum Geburtstag des Konfuzius am 28. September veranstaltet.

 

Ling ist stolz auf ihren fast 3000 Jahre alten Stammbaum. Weltweit gibt es zwei Millionen Menschen, die sich zu den Nachfahren des Konfuzius zählen. Als Lea die Bibel las, erinnerte die christliche Ahnengeschichte sie an den Stammbaum ihrer Mutter. Die Nachfahren des Konfuzius tragen nicht nur den gleichen Familiennamen Kong, sondern haben einen Vornamen, an dem zu erkennen ist, zu welcher Generation ihres Clans sie gehören. Der Kong-Clan hat mittlerweile 105 Schriftzeichen gewählt, die 105 Generationen kennzeichnen.

 

Deshalb hat es Lea nicht gewundert, dass sich ihre Mutter in der Diskussionsrunde nach dem heutigen Vortrag zu Wort meldete. Sie hatte sich bei dem vortragenden Sinologie-Professor bedankt und dann gesagt: „Was die Identität der Chinesen betrifft, muss man Konfuzius berücksichtigen. Konfuzius, insbesondere die konfuzianischen Prinzipien, fungieren in der chinesischen Geschichte als staatstragende Ethiklehre. Die Beamtenprüfung basiert darauf bis heute in der Republik China auf Taiwan.“

 

Als sie den Vortragssaal verließen, fragte Ling: „Konntest du dem Vortrag folgen?“

„Ja, aber ich musste mich anstrengen.“

„Du bist trotzdem nicht weggedöst, sehr lobenswert! Bei der Vortragsreihe über Persönlichkeiten jüdischer Abstammung im Rheinland bin ich immer wieder eingenickt. Für mich war der heutige Vortrag leicht. Einige Veröffentlichungen des Sinologen kannte ich bereits. Ich bedauere, dass er die Religionen in der chinesischen Geschichte kaum beachtet und beleuchtet hat. Die chinesische Kultur aber basiert hauptsächlich auf Konfuzianismus, Buddhismus und Daoismus. Ich musste mich auch mit dem Judentum, Christentum und Islam auseinandersetzen, um die abendländische Kultur, Geschichte und Gegenwart zu verstehen. Was den Antisemitismus betrifft, hat Martin Luther eine große Rolle gespielt. Die aktuelle Antisemitismus-Debatte ...“

„Das ist mir zu kompliziert. Mich interessiert, zu welcher Generation des Kong-Clans Du gehörst“, fällt Lea ihrer Mutter ins Wort. 

„Ich gehöre zur gleichen Generation wie Kong Chui-Chang, der in der Republik China anerkannte Stammhalter des Konfuzius in der neunundsiebzigsten Generation. Sein Großvater musste auch vor den Kommunisten nach Taiwan fliehen.“

„Zähle ich auch zum Kong-Clan?“

„Nein, nur ich werde als Tochter meines Vaters im Stammbaum mitgezählt. Unser Stammbaum beträgt mehr als 80,000 Menschen. Nach der chinesischen Tradition zählst du zum Stammbaum deines Vaters. Aber dein Vater hat sich schon von seinem Clan und dem Judentum gelöst. Sonst hätte er mich nicht heiraten können.

Ich müsste eigentlich Kong Chui-Ling heißen, aber das Schriftzeichen für die Generation Chui wurde unter dem kommunistischen Einfluss von meiner Mutter weggelassen, deshalb heiße ich Kong Ling. Als ich deinen Vater heiratete, wollte ich mich nach dem deutschen Gesetz richten und den Familiennamen deines Vater annehmen. Man hat aber meinen Vornamen und Nachnamen verwechselt, was bei den chinesischen Namen in Deutschland häufig vorkommt. Deshalb steht in meinem deutschen Pass nicht Ling Gottlieb, sondern Kong Gottlieb, was mir aber recht ist.“

 „Was meinst du mit dem Judentum, Christentum und Islam?“

„Das ist der Glaube, die religiöse Praxis und die daraus entstandene Kultur.“

„Ist Vater kein Jude mehr?“

„Auf der religiösen Ebene nicht mehr, aber auf der menschlichen, sozialen, ethnischen und politischen Ebene ist er ein Deutscher jüdischer Prägung. Ohne ihn hätte ich Paul Celan, den Verfasser der 'Todesfuge' nicht verstehen können.

Aber du musst deinen Vater fragen, wie er sich selbst sieht. Meine Meinung dazu ist zweitrangig. Wie du weißt, streite ich mit ihm fast über alles. Wir waren schon darauf und dran, uns zu trennen. Da kamst du. Dadurch konnte ich herausfinden, dass ich mit deinem Vater gemeinsame Grundwerte habe. Gott sei Dank! Das ist die Basis unserer Ehe.“

 

„Hast du ein Identitätsproblem, wie Marx Frisch?“ fragt Lea, die gerade ein Buch von ihm gelesen hat. 

„Identitätsproblem? Nein, ich identifiziere mich mit allen Menschen, die ehrlich, freundlich und aufrichtig sind. Die geschlechtliche, ethnische, nationale, politische und religiöse Zugehörigkeit spielen für mich keine Rolle. Ich bin für demokratische Rechtsstaaten und gegen totalitäre Regime wie das KP-Regime in Peking oder das Mullah-Regime im Iran, in denen Andersdenkende systematisch verfolgt werden. 

 

In Südostasien werden Chinesen wie Juden in Europa gesehen. Sie wurden auch immer wieder als Sündenböcke abgeschlachtet, wie Juden in Europa. Indonesier chinesischer Abstammung werden bis heute gesetzlich diskriminiert. Sie wurden auch immer wieder Opfer rassistischer Verbrechen. Der Antisinismus dort und der Antisemitismus hier sind nicht nur Rassismus, sondern auch Egoismus,Opportunismus und Terrorismus. 

 

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Der deutsche Autor, der sich juristisch gegen die Antisemitismus-Vorwürfe wehrte, fuhr nach Peking, um dort hofiert zu werden. Nicht die allgemeinen Menschenrechte interessieren ihn. Ihm geht es nur um seinen eigenen Vorteil. Er huldigt auch einen Propagandaoffizier der Kommunistischen Partei Chinas, als ob er nicht wüsste, dass dieser einem totalitären Regime als Vorzeige-Autor dient, das Menschen wegen ihrer Gedanken systematisch verfolgt und umbringt. Die 'Todesfuge' wird von den Kommunisten in China aufgeführt wie in dem Gedicht von Paul Celan; 'Der Tod ist ein Meister aus Deutschland', dessen Gewand mal braun mal rot sein kann! “

Nach etlichen Gedankensprüngen kommt Ling zum Ende, „Ich betrachte mich selbst als eine deutsche Verfassungspatriotin chinesischer Wurzeln. Und du?“

Lea antwortet zögernd: „Ich? Ich weiß noch nicht, ich möchte mich lieber mit Kolibris identifizieren.“ Ling lacht und antwortet: „In deinem Alter kam ich mir manchmal wie eine Sonnenblume, manchmal wie eine Biene vor“ . Lachend und redend erreichen Lea und Ling die Mitte von Domstadt. 

 

Eine Zeitlang wollte Lea Chinesisch lernen und hat sich im Internet bei einem Konfuzius-Institut erkundigt, aber als sie ihrer Mutter davon berichtete, riet Ling ihr davon ab  und schlug vor, einen Feriensprachkurs in der Republik China 

auf  Taiwan zu besuchen, um das traditionelle Chinesisch zu lernen. Dazu kam Lea noch nicht, aber sie bekommt seitdem immer Einladungen des Konfuzius-Institutes in Düsseldorf. Manchmal klingt die Einladung so verlockend, dass sie kaum ihrer Mutter glauben mag. Um der neuesten Einladung nicht zu folgen,  fragt sie ihre Mutter: „Sind Konfuzius-Institute wirklich Auslandspropaganda-Zentren der Volksrepublik China?“

 

„Ja, klar, das KP-Regime in Peking hat gezielt diese Zentren konzipiert, um im Namen des Konfuzius weltweit Einfluss zu nehmen. Du kannst dir selbst beantworten, was es bedeutet, wenn immer mehr Leute Rotchinesisch in solchen Zentren unter der KP-Führung lernen“.

Lea will gerade darauf antworten, da tönt eine chinesische Melodie. „Es ist bestimmt Vater“, sagt sie.

Ling greift nach dem Handy in der Handtasche und antwortet: „Ja, deine Tochter hat wohl eine telepathische Verbindung zu dir.“

 

Nach dem kurzen Telefonat teilt Ling mit: „Dein Vater ist wieder ungeduldig geworden und will schon  italienisch essen gehen. Wir müssen uns beeilen, damit wir die vorbildlichen Individuen und Gruppen im Widerstand gegen braune  und rote Staatsterroristen in Europa kennenlernen, wie geplant. “

„Prima, dann lass uns schneller gehen!“.

Mutter und Tochter beschleunigen die Schritte. 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.10.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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