Felicia Rüdig

Kirche von Samoa

Die orthodoxe Kirche von Samoa ist die älteste noch existierende christliche Kirche in der Südsee. Sie wurde von Justinian-Aurel gegründet, nachdem er als Gegenpapst im Jahre 111 zurückgetreten war.
 
"Mir ist es in Rom zu kalt und ungemütlich," schreibt er in einem Papyrus, das ihm wohl als Tagebuch diente. Fakt ist wohl eher: Er hatte den Machtkampf mit Papst Alexej verloren, wurde gemobbt, hatte am Ende keine Anhänger mehr und wurde vertrieben.

Irgendwie gelangte er dabei als erster Europäer in die Südsee, wie genau ist unbekannt, "vermutlich mit einem Schiff," vermuten Historiker. "Auf den Inseln ließ er sich von verschiedenen Südseeschönheiten bezirzen, heiratete und bekam Kinder."

Die autochthone = eigenständige Kirche weist einige Besonderheiten auf, die in vielen übrigen Kirchen verlorengegangen sind.

Es gilt das Prinzip der Gütergemeinschaft. Kinder werden gemeinsam erzogen. Aramäisch ist Kirchensprache, die örtlichen Sprachen Umgangssprache.

Es gibt viele unterschiedliche kirchliche Funktionen: Sehr, Proptheten, Magier, Älteste, Diakone und was es sonst noch in der Bibel gibt.

Getreu den Urchristen gibt es keinerlei oberirdische Kirchegebäude - man trifft sich in Hauskreisen und feiert die Gottesdienste unterirdisch in Höhlen.

Auch der Glaube an Geister (nicht Gespenster!) und Zwischen- sowie Ätherwelten ist noch ansatzweise vorhanden. "Nur die Seele von Jesus ist unantastbar rein," wissen die einheimischen Gläubigen. "Die vermeintlich `guten Seelen´  müssen erst noch getestet werden, ob sie wirklich makellos sind. Und die schlechten Seelen sind eh´ im Nichts verschwunden...."

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