Patrick Rabe

Die Corona-Religion

 

Gebot 1 der neuen, bereits allerseits anerkannten Corona-Religion:

 

Du sollst deinen Gott Corona fürchten wie deinen nächsten und dich selbst.

 

Gebot 2

 

Zum Schutz vor deinem allgegenwärtigen Gott, der sich auch in Menschen manifestiert, sollst du eine blaue Mund-Nasenverschleierung tragen. Dies besonders bei Massenkontakten mit deinen Nächsten. In Gnadenfällen gewährt Corona Anhängern des mit ihm befreundeten Spaghettimonsters auch eine Stoffmaske mit Piratenaufdruck.

 

Gebot 3

 

Du sollst stets in deine Armbeuge husten. Wenn du Corona zeigen kannst, wie das gehen soll, bekommst du eine zweite Welle gratis.

 

Gebot 4

 

Du sollst in Geschäften und Supermärkten den unlogischen Klebstreifen-Parcours folgen, damit du nicht versehentlich das 5. und wichtigste Gebot verletzt: 2-10 Meter Abstand halten. Ausnahme: Die Schlange an der Kasse. Die ist nämlich auch in dieser Religion der Feind, und sorgt dafür, dass der neue Gott stets bei uns bleibt.

 

Gebot 6

 

Du sollst stets ein fröhliches Lied auf den Lippen haben, um deinen Gott zu preisen, z.B. "I feel locked down by my saviour!"

 

Da diese Religion nur 6 Gebote hat, dürfte unschwer zu erraten hat, woher sie kommt.

 

Dr. Wickmedischreit

 

(also known as Patrick Rabe)

 

Patrick Rabe, 25. Oktober 2020, Hamburg.

© by Patrick Rabe

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.10.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Die Glaubens-und Liebesgedichte von Patrick Rabe sind mutig, innig, streitbar, vertrauens- und humorvoll, sie klammern auch Zweifel, Anfechtungen und Prüfungen nicht aus, stellen manchmal gewohnte Glaubensmuster auf den Kopf und eröffnen dem Leser den weiten Raum Gottes. Tief und kathartisch sind seine Gedichte von Tod und seelischer Wiederauferstehung, es finden sich Poeme der Suche, des Trostes, der Klage und der Freude. Abgerundet wird das Buch von einigen ungewöhnlichen theologischen Betrachtungen. Kein Happy-Clappy-Lobpreis, sondern ein Buch mit Ecken und Kanten, das einen Blick aufs Christentum eröffnet, der fern konservativer Traditionen liegt.

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