Brigitte Waldner

Im Heiligenschein


Der Mensch ist der Leibeigene eines Staates.
Er kann mit jedem einzelnen machen, was er will.
Gegen die Staatsgewalt darf er keinen Widerstand leisten.

Tut er es trotzdem im Reflex oder Schock,
wird ihm eine Straftat unterstellt und er wird bestraft.
Auch wer sich nichts zu Schulden kommen lässt,

wird im Namen des Staates finanziell ruiniert,
körperlich schwer misshandelt und gefoltert
mit modernsten Methoden erledigt und verschwindet aus dem Leben.

Wo ist der Unterschied, zwischen Leibeigener eines königlichen,
kaiserlichen oder fürstlichen Regenten zu sein,
oder einer Demokratie, Diktatur oder eines Gottestaates?

Wie einer Kritik übt, hat er schlechte Karten
und sein Leben lebenslänglich verspielt,
egal in welcher dieser Staatsformen er sich befindet.

Das Leben hängt am seidenen Faden und ist ein Geschäft.
Je mehr Geld einer hat, desto mehr Lebensqualität kann er kaufen.
Der Henker von früher ist heute der Gutachter.

Heute werden kostspielige Gutachten verlangt,
von den amtlich beauftragten Gutachtern sind die meisten befangen
und stellen falsche Gutachten aus, zum Nachteil der Opfer.

Ich bin für eine Abschaffung der Religion:
Die religiösesten Menschen, die sonntags zur Messe gehen,
nennen sich Christen, aber christlich handeln sie nicht.

Sie vergessen zu denken, während sie handeln,
zu überdenken, was sie ihren Opfern antun.
Sie führen Befehle aus und haben Spaß daran,

anderen Menschen die Lebensqualität zu nehmen,
im Namen des Staates und des Volkes auf Basis eines Gottes,
den es im Himmel und auf Erden nicht einmal gibt.

© Brigitte Waldner

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.10.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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