Qayid Aljaysh Juyub

Der Meinungsforscher oder ein gefundenes Fressen

Anfang des Jahres 2000 nach der Geburt eines legendären Wundermannes aus Galiläa. Wider Erwarten ging die Welt trotz computersüchtiger Hysterie nicht unter, in der Hauptstadt wirkte unsozial – aber durchaus demokratisch – der ‚Genosse der Bosse‘ und eine ehrenvorsitzende Birne wurde genötigt, die Konsequenz aus früheren Taten zu ziehen.
Chris Haché stand leicht frierend, bewaffnet mit einer billigen Aktentasche voller Fragebögen, vor dem soliden Einfamilienhaus mit den türkisenen Fenstern und be-schloss, hier einen Versuch zu starten. Eine Garantie gab es freilich nicht, dass da überhaupt jemand zu dieser vormittäglichen Stunde anwesend war, aber bei diesem Sauwetter musste man jede Chance nutzen, um die Inter-views und das Klinkenputzen in ländlicher Umgebung möglichst schnell hinter sich zu bringen.
So hatte sich der Student der Betriebswirtschaft an der Emscheruniversität in Gelsum seine Arbeit für das ‚Mensonge Meinungsforschungsinstitut‘ nicht vorgestellt. Statt lockerer Telefonate im warmen Büro und nach eigenem Ermessen ausgefüllter Interviewbögen mit Phantasiepartnern, jagte man ihn tatsächlich in die Pampa, um hier wirkliche Personen zu befragen! Natürlich wusste der mäßig begabte Abkömmling einer Akademikerfamilie wie der Hase hinsichtlich der Resultate diverser Umfragen – geliefert wie vom Auftraggeber bestellt! – so lief. Sein Arbeitgeber glich darin in gewisser Weise dem NKWD zu Zeiten des menschenfressenden Gottes Stalin: Während der großen Säuberungen drängten die sowjetischen Folter-knechte normalerweise ihren Opfern nicht etwa fertige Lügenmärchen auf, sondern zwangen Millionen Unglücklicher sich teilweise hanebüchene Geschichten über Verrat und Spionage selber auszudenken; gelegentlich erwähnte man Namen, die darin eine tragende Rolle zu spielen hatten. So bestand die wahrheitsliebende Führung von ‚Mesonge‘ zwar darauf, dass real existierende Personen befragt wurden und ließ dies auch durch Kontrollanrufe stichprobenartig überprüfen, aber erwartete zugleich von ihren Interviewern die ‚richtigen‘ Ergebnisse; falls die Resultate dennoch zum Verrecken nicht mit den ‚Kundenwünschen‘ übereinstimmen sollten, gab es ja noch diverse statistische Tricks!
Also begab sich unser Erforscher vorgefertigter Meinungen flugs zum Eingang des Hauses und drückte hoffnungsvoll auf die Türklingel desselben, die mit einem unauffälligen Namensschild versehen war. Schon ertönte ein gar erstaunlicher Klingelton, der Haché irgendwie an eine Instrumentalversion der Nationalhymne gemahnte.
Im ersten Augenblick erschrak das Klingelmännchen über die Schnelligkeit und Vehemenz mit dem die gusseiserne Haustür förmlich aufgerissen wurde, beruhigte sich aber augenblicklich beim Anblick der freundlich lächelnden alten Dame, die ihm gegenüberstand.
‚Sind Sie Frau Denke?‘
‚Höchstselbst, junger Mann! Was kann ich denn für Sie tun?‘
‚Liebe Frau Denke, aufgrund Ihres einzigartigen Persönlichkeitsprofils hat man Sie auserwählt, an einer Umfrage hinsichtlich der Einführung des Euro teilzunehmen …‘
‚Lieber, junger Mann, der Euro ist ganz großer Mist!‘
Da die alte Dame das stundenlang einstudierte Sprüchlein unterbrach, musste sich der Euronen-Investigator zunächst einmal sammeln.
‚Tja, äh, also der Mist … Ich meine natürlich den Euro …‘
Aufmunternd zwinkerte das potentielle Befragungsopfer dem Sucher des verlorenen Konzeptes zu.
‚Sie brauchen sich nicht weiter zu bemühen, mein Junge. Einem so freundlichen Herrn helfe ich doch gerne weiter. Kommen Sie nur herein, mein Lieber! Ich werde Sie jetzt bestimmt nicht fressen.‘
Was für eine nette, goldige Oma! Dieses Interview hatte er gewiss im Sack.
‚Danke, gnädige Frau! Dann will ich `mal so frei sein.‘
‚Folgen Sie mir einfach in die gute Stube. Wenn Sie jetzt Ihre Schuhe ausziehen möchten, mein Junge. Puh, sprühen Sie die Fießche doch bitte mit dem Raumerfrischer da vorne ein! Danke! Kommen Sie schon! So, Sie können sich in diesen Sessel da setzen. Stellen Sie Ihre Tasche einfach daneben! Darf ich Ihnen etwas anbieten? Kaffee oder ein Mineralwasser vielleicht?‘
‚Ein Mineralwasser, wenn es Ihnen keine Umstände macht.‘
Interessiert betrachtete der nun fußerfrischte Meinungsmacher ausgiebig die ‚gute Stube‘, während das ‚herzige Großmütterchen‘ sich in die Küche begab, um die angebotene Erfrischung zu holen. Das Eichenwälder vernichtende Interieur jener Räumlichkeit erinnerte den neutralen Beobachter durchaus an das Barock einer heruntergekommenen Provinzstadt im Ruhrgebiet, während die Rustikalität jener Einrichtung bei unserem Mann eher das heimelige Gefühl eines geschenkintensiven Besuchs bei den spendablen Großeltern hervorrief.
‚Hier bitte: Ein Glas Steinbacher für Männer aus echtem Schrot und Korn.‘
‚Danke, gnädige Frau. Wenn ich fragen darf: Ist Ihr Mann ebenfalls ansprechbar? Es wäre schön, wenn der an unserem Interview ebenfalls teilnehmen könnte.‘
Der routinierte Jäger zurechtgebogener Meinungen hatte während seiner prüfenden Rundumsicht den unweit geparkten Rollstuhl der Marke ‚AOK-Chopper‘ bemerkt und haarscharf daraus geschlossen, dass sich noch eine weitere, gebehinderte Person im heimgesuchten Haushalt befinden musste; sozusagen zwei Fliegen – die ‚Mesongnetten‘ bezahlten pro unterschriebenen Fragebogen – mit einer Klappe.
‚Tut mir leid, aber den werden Sie wohl ausbuddeln müssen. Ich bin seit zehn Jahren Witwe!‘
‚Verzeihen Sie mir, ich dachte nur, wegen des Rollstuhls …‘
‚Ist schon in Ordnung, machen Sie sich keine Gedanken darüber!‘
Oma Denke betrachtete den passionierten Fettnäpfchentreter nachdenklich.
‚Sagen Sie einmal, junger Mann, sind Sie eigentlich ganz alleine hier?‘
‚Leider! Der Rest meines Teams ist in Gelsum tätig, nur ich muss die umliegenden Dörfer abklappern. Wenn ich hier fertig bin, muss ich mir noch mindestens zwei Interview-partner in verschiedenen Ortschaften suchen; eine Plackerei sag ich Ihnen!‘
‚Oh, die müssen Sie suchen? Mein Junge, seien Sie ehrlich, Sie haben mich doch nur rein zufällig ausgesucht? Keine Sorge, ich nehme Ihnen das nicht übel!‘
Dieser goldigen, alten Dame gegenüber konnte Chris Haché nicht lügen.
‚Verzeihen Sie mir meine Flunkerei, gnädige Frau! Wir sollen eben alle zu Befragenden mit Hochachtung behandeln und ein angenehmes Ambiente schaffen. Bei Ihnen merke ich schon, dass das Interview ein reines Vergnügen werden wird. Wir sollten übrigens damit anfangen!‘
‚Nicht so schnell, junger Mann! Sagen Sie einmal, wo genau haben Sie eigentlich Ihr Auto hier im Ort geparkt? Wissen Sie, hier gibt es massig Privatparkplätze und es könnte Ärger mit den Anwohnern geben.‘
‚Da brauchen Sie keine Sorge zu haben, liebe Frau Denke! Ich besitze gar kein Auto und bin mit dem Bus gekommen. Der hat nicht einmal hier im Dorf gehalten, sondern ich musste noch mindestens einen Kilometer laufen; mir graut es schon vor der Weiterreise!‘
‚Sie Armer! Schade, dass Sie wohl niemand gesehen und mitgenommen hat!‘
‚Wirklich hier scheint es wie ausgestorben zu sein. Ich bin nicht einer Menschenseele begegnet.‘
Die besorgte, alte Dame schenkte dem einsam ambulanten Meinungsfälscher ein strahlendes Lächeln.
‚Perfekt! Meinetwegen können wir gleich anfangen, aber zuvor müssen Sie unbedingt meinen Kräutertee probieren!‘
‚Sehr nett von Ihnen, liebe Frau Denke! Das Mineralwasser reicht mir aber völlig aus. Ich möchte Ihnen keine weiteren Umstände machen!‘
‚Machen Sie nicht! Ich muss aber darauf bestehen, dass Sie zumindest einen Schluck von meinem Tee nehmen! Für einen so höflichen jungen Mann ist das doch wohl eine Selbstverständlichkeit, einer alten Frau einen kleinen Gefallen zu tun?!‘
Chris konnte dem Großmütterchen wirklich nichts abschlagen, zumal er sonst in diesem toten Kaff einen neuen Interviewwilligen hätte suchen müssen.
‚Natürlich nicht, gnädige Frau!‘
Recht behände für ihr Alter entfernte sich die im rhetorischen Sinne bemitleidenswerte Greisin und kehrte einige Minuten später mit der bewussten Tasse Tee zurück.
‚Hier, mein Lieber, nehmen Sie einen Schluck, solange er noch warm ist!‘
Haché beschloss, sich ins unvermeidliche zu fügen und nahm beherzt einen Schluck aus der feinen, mit allerlei Schlachtvieh verzierten Tasse. Wider Erwarten schmeckte das Gebräu sogar relativ gut, sodass der unfreiwillige Teetrinker sich direkt eine zweite Kostprobe zu Gemüte führte.
‚Ausgezeichnet, mein Junge! Habe ich Ihnen schon gesagt, mein Lieber, dass Sie ziemlich lecker aussehen!‘
Der leicht pummelige Chris bekam nicht oft solche Komplimente zu hören und lächelte geschmeichelt.
‚Danke, werte Dame! Aber wir sollten jetzt wirklich beginnen. Moment, bitte.‘
Bei aller angenehmen Atmosphäre war nun der meinungsmachende Interviewer entschlossen, die Befra-gung nun endlich durchzuführen und holte umständlich einen voluminösen Fragebogen hervor.
‚Also ihr Name und Alter sind?‘
‚Frau Carla Denke, ich wurde am 20.04.1920 in Schweinewalde geboren.‘
‚Also 79 Jahre?‘
‚Exakt, Sie Mathematiker!‘
Unsicher blickte der Rechenkünstler die alte Dame an. Ein Anflug von Ironie? Nein unmöglich, nicht bei dieser goldigen Oma!
‚Ich bin Student der Betriebswirtschaft und arbeite während der Semesterferien für das ‚Mensonge Meinungs-forschungsinstitut‘! Aber weiter: Waren Sie oder sind Sie berufstätig, wenn ja, in welcher Funktion?‘
Carla Denke schenkte dem Fragesteller einen unergründlichen Blick.
‚Ich war im Konzentrationslager und danach Hausfrau. Ich möchte aber jetzt nicht darüber reden.‘
Mit einem mitleidsvollen Blick betrachtete der Fragesteller das Ziel seiner Untersuchungen.
‚Entschuldigung, das habe ich nicht gewollt. Verzeihen sie mir! Fangen wir doch direkt mit den eigentlichen Fragen an, wenn Sie sich dazu bereit fühlen?‘
‚Kein Problem, schießen Sie los!‘
‚Gut, wie beurteilen Sie folgende Aussage: Ich lehne die Europäische Einigung ab und bin deshalb gegen die Einführung des Euro. Ihnen stehen folgende Antwortmöglichkeiten zur Verfügung:

  1. Stimme ich eher zu
  2. stimme ich eher nicht zu
  3. stimme ich überhaupt nicht zu.‘

‚Junger Mann, ich habe Ihnen doch schon gesagt, dass ich vom Euro nicht viel halte!‘
‚Dann lehnen Sie also die europäische Einigung ab?‘
‚Keineswegs! Das war der große Traum meiner Jugend, den ich mit USA teilte!‘
‚Also trage ich dann einmal ‚C‘ für Sie ein! Also dann zur nächsten Fra … Mir ist plötzlich so komisch.‘
‚Schwindelgefühle und Desorientierung, nicht wahr? Kommen Sie, junger Mann, ich helfe Ihnen auf. Am besten setzen Sie sich in meinen Rollstuhl. So ist es brav!‘
Haché merkte noch, dass seine Interviewpartnerin das gehbehindertengerechte Gefährt in Bewegung setzte, bevor er die Besinnung verlor.
Als Chris mit brummendem Schädel erwachte, ließ ihn der erste Eindruck vermuten, dass er sich innerhalb eines Alp-traums befand. Er befand sich inmitten eines ausgedehnten Kellerraums, der irgendwie an diverse Bunkeranlagen erinnerte. Mit dem Rücken zu ihm hantierte die ‚goldige‘ Frau Denke an einem gigantischen Herd und summte dabei das Horst-Wessel-Lied. Die Melodie nicht erkennend und noch leicht desorientiert versuchte Haché aufzustehen und stellte erst jetzt fest, dass er offensichtlich auf einem metallenen Tisch mit gusseisernen Fesseln angekettet war. Seine unbequeme Liegestatt befand sich dabei in einer leicht gekippten Position, sodass der in Gefesselte einen ganz guten Überblick erhielt.
‚Was ist los? Was soll das?‘
Lässig drehte sich die muntere Köchin um und schenkte dem in Ketten gelegten Meinungsforscher ein strahlendes Lächeln.
‚Ach, er ist erwacht! Junger Mann, es war schon eine ganz schöne Schinderei Dich in den Keller zu fahren und auf der Schlachtbank zu platzieren. Gottseidank war es dann leichter die mit der Kurbel in eine halbsenkrechte Position zu bringen, damit Du auch alles mitbekommst!‘
Die mit einer groben Kettenschürze bekleidete Alte schüttelte mit leichter Missbilligung ihr Haupt.
‚Sind Sie irre, warum haben Sie mich denn hier angekettet?‘
‚Damit Du nicht so herumzappelst, wenn ich Dich zerlege, dummer Junge!‘
Allmählich stieg eine gewisse Panik in dem fixierten Schlachtbänkler auf.
‚Hilfe, hilfe! Ich bin ein Betriebswirtschaftler, holt mich hier raus …‘
Seelenruhig wartete die zufrieden grinsende Tranchiererin bis die Schreierei einen gewissen Lärmpegel unterschritt, um unterbrechend einzugreifen.
‚Das kannst Du Dir sparen, der Keller ist schalldicht. Wenn Du aber weiter herumgrölst, junger Mann, werde ich Dich knebeln müssen! Wir wollen uns doch nicht den ganzen Spaß verderben?‘
Mühsam beherrschte der gescheiterte Rufer aus den Tiefen des Kellergewölbes seine Angstgefühle.
‚Warum machen Sie das? Mein Gott, Sie waren doch selber im KZ?‘
Die Seniorin lächelte versonnen, versunken in nostalgischen Gefühlen.
‚Ja, aber als Wärterin! Damals erlernte ich die hohe Kunst des Folterns bei meinem Mann, einem Meister seines Fachs, persönlich. Ach war das schön! Für meine Leistungen durfte ich dann sogar USA als besonderen Gunstbeweis die Stiefel küssen.‘
Erst jetzt bemerkte Chris, dass die gestörte Alte offensichtlich unter ihrer Kettenschürze eine SS-Uniform trug. Geschockt über neue Erkenntnisse, herrschte in der Gedankenwelt des nun Erleuchteten eine gewisse Unordnung.
‚Äh, USA, was haben denn die damit zu tun?‘
‚Unser seliger Adolf! Wie habe ich es damals genossen, als er mir bei der Audienz mit seinen schweißnassen Händen durch die Haare fuhr! Einen solchen Führer wird es niemals wieder geben!‘
Nun völlig konfus, verschlug es den in Banden geschlagenen Meinungsforscher vollende die Sprache.
Bösartig kichernd wandte sich die nazifizierte Oma dem überdimensionalen Backofen zu und öffnete diesen mit einer geschickten Bewegung, um dessen Inneres dem Sprachlosen mit einer einladenden Handbewegung zu präsentieren.
‚Das, kleines Wutzche, möchte ich Dir noch gerne zeigen!‘
Im Innern der Backröhre befand sich ein gewaltiges Blech, das die Form eines menschlichen Torsos besaß.
‚Ich habe nachgemessen, das sollte für Dich reichen!‘
Noch immer nicht ganz Herr seiner Sinne fand der potentielle Braten allmählich seine Sprache wieder.
‚Sie durchgeknallte Alte, was soll das denn jetzt schon wieder?‘
‚Dummerchen! Da schneidet man die Arme, Beine und den Kopf ab. Anschließend weidet man den Rest aus und packt allerlei leckere Sachen rein. Und mit Dir werde ich dasselbe machen, ganz genau dasselbe!‘
‚Nein, bitte nicht. Was habe ich Ihnen …‘
Geschickt schnitt die kreative Köchin dem Bittsteller mit Hilfe eines Klebebandes das Wort ab.
‚Siehst Du, das hast Du jetzt davon, Du böser Junge. Ich habe es schon immer gehasst, wenn ihr bettelt! Auch damals bei den Hausschlachtungen mit meinem Mann konnte ich das nicht leiden. Zumindest kannst Du den Knebel nicht verschlucken und daran ersticken, bevor ich fertig bin. Schade, dass ich nicht mehr stark genug bin, das mit dem Beil zu besorgen. Aber die Kettensäge tut es ja auch. Blech & Häcker, echte deutsche Wertarbeit, mein Junge! So, auf geht’s!‘
Die erste Strophe des Deutschlandlieds singend machte sich die Metzgerin ans blutige Werk und Haché wurde es bewusst, was es mit dem seltsamen Türklingelton auf sich hatte, bevor der Schmerz alles überlagerte.

*

Carla Denke öffnete die Tür und sah den korpulenten Mann, der sich vor dieser befand, wohlgefällig an.
‚Frau Denke?‘
‚Ja?‘
‚Entschuldigen Sie die Störung, ich bin Kommissar Kaiser-Schmarrn. Wir ermitteln in einem Vermisstenfall und befragen die Einwohner der benachbarten Dörfer. Es handelt sich dabei um einen Herrn Chris Haché, der im Auftrag eines Meinungsforschungsinstituts hier in der Umgebung wohl Befragungen durchgeführt hat.‘
Die kannibalistische Feinschmeckerin, die vor kurzem die letzten Überreste des Studentenfutters vertilgt hatte, sah den Polizisten mit einem warmen Lächeln an.
‚Herr Kommissar, so alleine. Ihre Kollegen haben doch bestimmt hier im Dorf viel zu tun?‘
‚Leider bin ich in der Sache auf mich gestellt! Personalknappheit, Sie verstehen?‘
‚Sie Armer! Kommen Sie doch herein! Ich glaube, ich kann Ihnen weiterhelfen, aber zuvor trinken Sie noch einen guten Kräutertee! (…)

HAPPY HALLOWEEN

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.10.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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