Peter Kröger

Vier

 

 

Es war wie immer im November.

Sie erwog ein Erwägen.

 

Lohnte es sich beispielsweise, über den letzten Sommer nachzudenken, oder war es sinnlos, nervtötend, bestenfalls ein dummer Zeitvertreib, durchsetzt mit einem Spritzer Wohligkeit, ein armseliges Mittel, um gegen trübe Tage anzukämpfen? Vielleicht. Aber war es denn schlimm, sich zu erinnern, den schönen Dingen breiteren Raum zu geben und sich besser zu fühlen? Oder erschienen auf diese Weise die Niederlagen des Lebens sogar noch deutlicher? Sie schaltete den Fernseher an. Ein Wal müsste man sein. Das blaue Meer.

Plötzlich ein Huschen. Der Kater kam heim. Ohne ihn war es trübe. Seit wann gab es eigentlich diesen Fleck auf der Tapete? Ach, vier Augen sahen mehr als zwei. Der Tag begann. Für einen Traum war es zu spät. Unten an der Straße hielt ein Auto. Langsam schloss sich ein Fenster.

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