Maximilian Wohler

Irgendwie musste es gehen...

 

 

 

Es war einmal... nicht nur ein Mensch..

Sondern ganz schön viele...

Sie gingen täglich zur Arbeit...
Einfach so.
Mit Bus... und Bahn..
Dem Auto!

Sie mochten ihre Arbeit nicht.
Allesamt...
Die Arbeit war ein Teufelswerk der Unterdrückung aller guten Werte...
Was dabei heraus kam... war als Ausgleich nach der Arbeit die Todsünde in dem Mensch als Rache dafür, dass er seinen Geist unterdrückte..

Irgendwie musste es gehen!
Sagte sich die Welt über eine lange Zeit...
Irgendwie musste es gehen!
Irgendwie - musste es gehen...

Die Männer dieser Gesellschaft versuchten zu kämpften.
Nicht aller Kampf wurde aber mehr angesehen.
Sie verfielen der Todsünde Zorn...
Dort wo der gerechte Kampf abgesägt wurde...
machte sich dafür gleich eine andere Todsünde bereit...
Ignoranz, Überdruss, Trägheit des Herzens auch Todsünde Nummer 7: Acedia

Falls in der Zwischenzeit noch etwas übrig war, weil der Kämpfer nicht mehr angesehen wurde.. und die Frau den Kämpfer auch nicht mehr befriedigen wollte... belästigte er viele Frauen in seiner Wollust...

Die anderen Todsünden betrafen diesen Mann eher weniger...
Aber er vermerkte dabei zu erkennen auf sehr viel Ablehnung der Frauen zu treffen..., weil die Ideale von Mann und Frau sich oftmals nicht im Geist trafen... denn die Frauen waren von ganz anderen Todsünden zerfressen die dieser Mann erst gar lange nicht erkannte... er wunderte sich nur stetig in seinem Zorn und Kampfes eifer wieso er keine Frau mehr bekam.
Die Todsünden der Frauen, die er begehrte sollten wie folgt aussehen...

Eifersucht, Missgunst... vielleicht, weil sie manche Talente vom Mann nicht hatte... er in so einer aufgebrachten, und zwar dennoch munteren Klarsicht die Welt erklären wollte und auch konnte... doch die Frau hatte sich ihr eigenes recht zurechtgelegt um diesen Irrsinn zu bekämpfen... sie kannte es einfach nicht an... und hat dem Mann verboten ihr näherzukommen.. weiter darüber zog sie sogar auch hier in dem Tumult eines Jähzorns über ihn... auch, wenn ihre Wut mehr aus innerer Verdrossenheit und exemplarisch gilt...

So war sie feige vor dem Mann ihre Augen erneut leuchten zu lassen... vor diesem Mann, der heute die Wahrheit spricht als wäre sie ein Abenteuer, vor diesem Mann den sie so lange suchte...? Wobei niemand weiß, ob sie das tut und diese Worte behauptet nur der Mann...

Maßlos wurde der Mann der einfach zu viel Hunger besaß und dem auch nachgeben konnte...
Der sein Abenteuer in dem nächsten Mahl ansah..
Maßlos die Frau... die sich selbst nicht mehr darum ansehen konnte sich in einen Wettbewerb der anderen Frauen zu gesellen...
Nicht aus Tiefe der Ignoranz, sondern der Verschlagenheit...

Und alle diese Menschen tummeln sich noch mit anderen Menschen die noch ihre eigenen Fehler haben, die ich nicht verstehe...
Die wohl... nicht meine sind...
Von denen die meisten nicht mehr meine sind..
Und alle tummeln sie sich jeden Tag erneut auf engen Raum...
Und lächeln sich gegenseitig ins Gesicht um sich gegenseitig vor der Dunkelheit in ihrem Inneren zu beirren: "Alles wäre richtig!"... und tilgen sich diesen Komplex der Dunkelheit, als Spritze dann - Abends wieder alleine in ihrem Maß wie sie es brauchen, als Medizin in den Unterarm...

Und ganz gleich dabei geht es gut...
Befriedigt schläft der Mensch ein..
Bis er im Herzen eines Nachtes davon stirbt...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.11.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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