Jürgen Skupniewski-Fernandez

Über die Wahrheit

Was ist Wahrheit? Die Wahrheit, die Suche nach der reinen Wahrheit, war immer ein Bestandsteil der Philosophie und ist gleichzusetzen mit der Suche nach den Geheimnissen der Schöpfung an sich und ihrem Schöpfer.

Heutzutage steht der Begriff „Wahrheit“ in einem ganz anderen Kontext. Kein Begriff wird dermaßen

so missbraucht, wie der Begriff „Wahrheit“.

Mittlerweile muss man sie praktisch zerlegen, denn ihre Interpretation hat eine Breite gefunden, die an Mehrdeutigkeit kaum noch zu überbieten ist.  Was da alles im Namen der Wahrheit in die Welt gesetzt wird, scheint offenbar grenzenlos. Sie ist, besonders in diesem Jahrzehnt ein Spielball im politischen Umfeld. Traurige Berühmtheiten verschiedener Nationalitäten dehnen, beugen, vergewaltigen den Begriff bis hin zur Unkenntlichkeit, sodass jene ihre manipulativen Zwecke zur persönlichen Machtentfaltung unter dem Deckmantel „Wahrheit“ schamlos umsetzen und manifestieren. In der hohen Politik spielen sich Szenen ab, die  vor den erstaunten Augen schon fast zur Sprachlosigkeit führen.

Nun überrollt uns gerade ein weiterer Begriff: „Fake“.  Wahrheit und Fake führen bereits ihre Schlachten in den Medien, wie in alten Zeiten in den Reichen der Mythen und Sagen: Das Gute gegen das Böse.  Ob wir mit einem märchenähnlichen Ausgang rechnen können, „Letztendlich siegt das Gute!“, steht eher in den Sternen.

 

Und weil nun alles etwas verrücktspielt,  wachsen Verschwörungstheorien wie Pilze aus dem Boden.

Ob diejenigen von ihrem Spleen überzeugt sind oder weil sie Gefallen daran haben nur im Chaos mitzumischen, mal ihr Ego baden  wollen, sei dahin gestellt.

Ängste werden geschürt und ausgenutzt, Verwirrungen und Unwahrheiten bewusst in Kauf genommen und die Gewaltbereitschaft hat sich schon durch alle Bevölkerungsschichten gefressen.

Und das, das ist die Wahrheit.

Eine Wahrheit, die ist aber nicht zu leugnen, egal welche verdrehten Köpfe um Macht pokern,

das ist die Wahrheit, dass wir alle auf dieser Welt leben und leben müssen.

Dass der Mensch mit seinesgleichen auskommt, bzw. ausgekommen ist; dafür sprechen die Kriege und Auseinandersetzungen seit es ihn überhaupt gibt. Traurige Wahrheit!

 

 

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