Johann Bolech

Wenn das Wasser nicht mal reicht

In der Doku lief ein Kamel. Ein sehr grosses Kamel, mit gewaltigen Hockern.

„Oder wie auch immer man sie zu nennen hat.“ dachte sich Mark. In so einer Wüste ist es unfassbar heiß. Mark ein Wintertyp, dem ein warmer Kamin, dabei der Fernseher, stets genügt.

Er ging in seine Küche und machte sich noch einen weiteren Kakao. Er schaute auf die Uhr, halb 10 Uhr abends, verwundert, dass er noch wach ist.

Noch schnell ab in die Dusche, dann noch ein kleiner Snack, bevor er sich in sein Bett kuschelte.

Er mochte es sehr gern, einfach zu schlafen, während es Nacht ist. Dabei der Wind der leicht durch die Gegend draussen zieht, mit den Bäumen und Büschen, eine Melodie spielt, Mark dadurch in seinen Träumen, durch den Himmel fliegt.

Manche würden sagen, „bescheiden“, die Freude, durch solch kleine Träume.

Doch Mark hatte mal einen Platz, mit vielen verschiedenen Bäumen. Die er von seinem Großvater geerbt hatte, als dieser sogar vor Ihm, in den Ozean der Träume, für die Ewigkeit, hineinfiel.

Was macht man mit so viel Erde überhaupt? Sie pflegen oder etwas darauf bauen?

Mark war sich nicht eins, das nun, alles seins.

Er fing an Mülltüten, die auf seinem geerbten Land lagen, wegzuräumen.

Dazu gebrochene Bäume, zahlreiche Äste und weitere Reste.

Es sah danach, nach einem hübschen kleinen Wald aus.

Doch fehlte noch was. Vögel oder Eichhörnchen. Hier hätten Sie einen Wald, zum leben, jeder, mit seinem eigenen Raum, egal an welchem Baum.

Die Idee fiel ihm dann ein, hier hin Tiere umzusiedeln. Damit der Wald einen Sinn hat, denn abholzen, war nicht das, war er als Tierfreund, als Option sah.

Er suchte sich einen Experten, fragte telefonisch, bei der Stadtverwaltung nach.

Die gaben Ihm eine Nummer und irgendwann fand er jemanden, mit den selben Ansichten.

Eine Dame mit dem Namen Sarah, half ihm, bei seiner Idee. Er kam durch Sie sogar zum Kontakt, mit einer Tierschutzorganisation.

Die lobten Mark, einer zu sein der Tieren helfen wollte, in Ihrer derzeitigen Not.

Denn die Population unsererseits, schaffte Bedrängnis, die Art, die alles nimmt und frisst.

Dann bekam es durch die Stadtverwaltung, jemand mit, der nicht so ganz tickt, sich lieber mit Sachen schmückt, gerne Probleme einfach von sich weg drückt.

So rief dieser Typ Mark an und machte ihm klar, mit Geld bist du gut dran.

Erzählte was von Wert und Kapital, Marks Grundstück, die Zukunft, eine grosse Summe dafür, die ihm blüht.

Tatsächlich bestand die Situation, in den nächsten Jahren, werden Straßen hier gebaut, darauf immer mehr, mit ihrem Haus.

Er mochte es zu sehen, dass er einen Platz für Tiere schuf.

Doch Träume sind nicht Orte die man sucht.

Es sind Momente, die man erlebte, Augenblicke, die man nur selbst verstand.

Bilder, die man durch Eifer und Ehrgeiz, selbst auf die Leinwand brachte und bis zum Schluss, glücklich, über all dies lachte.

Das Grundstück verkaufte er.

Der Winter brach an, die Jahreszeit, die Ihm gefiel, so sehr.

Ihm war schon klar was er mit so viel Geld anstellt. Es denen zu geben, die an einem heissen Ort lebten, wo auch Tiere, mit dem gleichen Problem, zu kämpfen hatten.

Wenn das Wasser nicht mal reicht.....

Es zu schwer ist, um am Leben zu bleiben......

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Johann Bolech).
Der Beitrag wurde von Johann Bolech auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.11.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Post-Mortem-Kino von Paul Riedel



Ein Manager feiert einen neuen Meilenstein in seiner Karriere. Als er nach Hause kommt, erfährt er, dass seine Tante gestorben ist und die Bedeutung seiner beruflichen Erfolge schwindet dahin.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Umwelt" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Johann Bolech

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Rein subjektiv, kann ich Sie nicht leiden von Johann Bolech (Spannende Geschichten)
Seltsame Namen von Norbert Wittke (Glossen)