Johann Bolech

Mit dem ewigen Zeichen der Nacht

Ich zeige nicht mit dem Finger, auf den oder auf den.

Was mich beschäftigt ist, was sie machen, in ihren Köpfen, die Dinge, an welche sie trachten.

Skrupel, Gier, mit viel Hass, all das Leid. Die nennen sowas noch Spaß.

Und ich sage es so oft es nur geht. Wir müssen jetzt handeln, sonst ist es zu spät.

Baut Mauern dort auf, haut denen dort aufs Maul. Reist die Gebäude dort nieder.

Macht denen klar, ihr kommt hier hin nie wieder. Vor Schreck gehen die Frauen Nachts nicht mehr raus, denn sieht mal deren Gesichter an, vollkommen beschmiert mit Dreck.

Auch wenn Gewalt, eigentlich keine Lösung ist. Jeder von denen, wird der sein, der vom Boden frisst.

So zündet nun an, gibt das Feuer her. Als Weißer, wie wir, niemand sonst besitzt einen höheren Wert.

So brenne das Kreuz an, als Zeichen der ewigen Nacht.

Ich meine, mein Gewand fing an zu brennen.

Oh mein Gott, ich bin erstmals die hellste Leuchte.

Dabei applaudieren noch die Anderen.

Ich bat um Wasser, so löscht doch das Feuer. Einer öffnete eine Flasche Bier. Warf mir Sie zu. Es knallte, gegen meine Stirn.

Nun lag ich da, suchte das Jenseits auf. Als Weißer, ging ich als schwarzer Rauch drauf.

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