Johann Bolech

Es ist in Ordnung ein wenig zu träumen

Geboren. Ich sehe und weiss was in Wirklichkeit Sterne sind.

Meine Mutter, Ihre Augen, funkeln. Sterne, die es ganz in meiner Nähe gibt.

Ich fuhr oft raus. Mein Vater am Steuer. Dabei immer mein Wächter.

Im Vergleich zu meiner Größe, ein sanftes Ungeheuer.

Wenn er sauer wird, spuckt er aus seinem Mund sogar Feuer.

Auch ich kann auf einmal, auf zwei Beinen gehen. Ich halte den Löffel, während meine Mutter kocht.

Über dem Kochtopf "heiss", ich fürchte mich leicht, wenn es pocht.

Nachts kann ich öfter nicht schlafen. Ich habe Angst, wenn ich wach werde, denn ich kann nichts sehen.

Mutter, bitte lass mich nicht allein. Ich will nur bei dir sein. Bitte, dass du auch immer bei mir bleibst.

Doch dann geh ich irgendwann, meinen eigenen Weg.

Es wirkt komisch, als hätte sich das Leben, umgedreht.

Ich bin jetzt auch Mutter. Die Zeit, sie vergeht. Doch Liebe, die ewig besteht.

Ich halte dich fest. Du in meinen Träumen. Wir werden uns wiedersehen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.11.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Über den Tag hinaus zu schauen, heißt für mich, neben dem Alltag, dem normalen Alltäglichen hinaus, Zeit zu finden, um das notwendige Leben mit Gefühlen, Träumen, Hoffnungen, Sehnsüchten, Lieben, das mit Lachen und Lächeln zu beobachten und zu beschreiben. Der Mensch braucht nicht nur Brot allein, er kann ohne seine Träume, Gefühle nicht existieren. Er muss aus Freude und aus Leid weinen können, aber auch aus vollem Herzen lachen können. Jeder sollte neben dem Zwang zur Sicherung der Existenz auch das Recht haben auf romantische Momente in seinem Leben.

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