Klaus Buschendorf

Deutsch und Geschichte - eine Liebeserklärung

Ich liebe meine deutsche Sprache. In ihr ist soviel Geschichte, Kultur, Kampf, Leid und Verstehen.

Wissen Sie eigentlich, warum wir den unnützen Buchstaben q im Alphabet haben? Den Buchstaben q gibt es wirklich als Laut – bei den Semiten. Semiten leben im Vorderen Orient. Europäer können diesen Kehllaut nur selten aussprechen. Laurence von Arabien, jener englische Offizier, der im I. Weltkrieg die Araber gegen die türkischen Osmanen Krieg führen ließ, beherrschte ihn. Mehrmals nahmen ihn die Türken gefangen – ließen ihn wieder laufen, er konnte ja kein Europäer sein.

Vor rund 3000 Jahren nahmen die semitischen Phönizier das q in ihr Alphabet auf. Es waren Kaufleute des östlichen Mittelmeeres. Sie schufen ein neues Alphabet, denn sie nutzten Papyrus zum Schreiben. Vorher kerbten ihre Nachbarn im Zweistromland Keile in weichen Ton und brannten ihn, um die Schrift dauerhaft zu machen. So umständlich wollten diese Händler des Altertums nicht sein. Barbaren aus dem Norden schauten ihnen das ab und klauten kurzerhand Papyrus und Alphabet. Griechen nannte man sie später. Griechen – Barbaren? Mit den Phöniziern weit weg trieben sie Handel. Im eigenen Land waren sie zänkisch. Ewig lagen ihre Stadtstaaten in Fehde untereinander. Der damaligen Weltmacht, dem lang schon zivilisierten, hoch kultivierten Persien, gefiel das gar nicht. Wie soll man mit Handel reich werden können, wenn man nicht weiß, wer an der Westgrenze mit wem Krieg führt? Also wollten die persischen Großkönige diesem Barbarenunwesen ein Ende machen und schickten ihre Armee. Doch Übung zahlt sich aus, und Persien bekam es zu spüren. Erst Stadt für Stadt, dann mehr und mehr gemeinsam, lehrten diese wilden Griechen den Persern das Fürchten. In einer Pause der Perserkriege unterwarf der Makedonenkönig Philipp, selber halber Grieche, alle anderen Landsleute. Dann wurde er ermordet. Sein Sohn Alexander, gerade 18 Jahre geworden, begann einen Rachefeldzug gegen Persien. Bis zu seinem Tod mit 33 Jahren war er damit beschäftigt. Dann gab es kein Perserreich mehr. Die Griechen saugten die Kultur der Perser auf. Das griechische Alphabet benutzte man von Süditalien bis Afghanistan. Alexanders Weltreich hielt nicht, doch griechisch waren alle Nachfolgestaaten. Selbst die Kinder der Pharaonen in Ägypten sprachen Demotisch, wie das Griechische in jenen Tagen hieß. Das beeindruckte Barbaren in Italien. Sie wollten selber so viel Macht gewinnen und übernahmen zunächst das Alphabet der Griechen. Der Coup gelang, sie beerbten nicht nur ihre Schrift. Als römisches Weltreich brachten sie das nun lateinisch genannte Alphabet bis an die Atlantikküste. Nun sind sie das zivilisatorische Volk geworden, die neue Weltmacht. Nur im Zweistromland setzten ihnen erwachte Perser wieder Grenzen, ihnen und den beiden Sprachen Latein und Griechisch. Das Griechische hat sich inzwischen des nutzlosen q entledigt. Die Römer fanden Verwendung dafür. Mit dem u im Gefolge beschrieb es als qu einen Laut der Etrusker (die sich nun alle Römer nennen), den die Griechen nicht kannten.

Weltreiche entstehen und vergehen. Im Norden ward es kälter. Völker zogen nach Süden. Die Hunnen in Sibirien wollten das. Chinesen bauten ihre erste Große Mauer. An ihr entlang zogen die Hunnen nach Westen und brachten die Völkerwanderung in Schwung. Auf den Katalaunischen Feldern im Norden Frankreichs stoppte das europäische Völkergemisch den Hunnenzug. Doch der weströmische Teil des Weltreiches versank in diesen Barbarenkriegen. Germanen nannten die Römer ihre Totengräber. Aus Finnland waren sie in die Ukraine gezogen. Als Goten jagten die Hunnen sie mit und gegen ihren Willen nach Westen. Ostgoten kamen in Italien zur Ruhe, Westgoten schufen in Spanien ein letztes Reich. Franken gaben dem alten Gallien einen neuen Namen. Ihr Kaiser Karl beerbte Rom und war voller Bewunderung über die Schriftkundigkeit seiner Mönche in den Klöstern. Die schrieben fleißig Bücher ab und verzierten die altehrwürdigen Buchstaben. Er wollte die Schrift verbreiten. Man schreibt ihm den Vorschlag zu, die Buchstaben kleiner und damit das Schreiben erleichtert zu haben. So soll er, der zeit seines Lebens Analphabet blieb, die fränkischen Minuskeln angeregt haben. Die wurden zu unseren Kleinbuchstaben. Bald benutzte man die großen Buchstaben nur noch, um besondere Worte hervor zu heben, das Kaiserwort natürlich, den Namen und wichtige Worte. Das verbesserte die Lesbarkeit und wurde Regel.

Der Buchdruck ward erfunden. Fleißige Gesellen setzten Lettern genannte Buchstaben zu Worten zusammen. Die Zahl der Lettern bestimmte ihren Lohn. Ein Wort mit vielen Lettern lohnte ihre Arbeit gut. Doch der Meister wollte eine Begründung hören, warum plötzlich zwei n hintereinander lagen, wo vorher eins genügt hatte. Man spricht doch das a kurz im Wörtchen kann, begründete der listige Geselle. Das doppelte aa im Wörtchen Saal sage ihm, dass jenes a lang gesprochen werde. Ist das nicht gut für den Leser? So schufen Gesellen und Meister des Buchdrucks Regeln, zunächst jeder nur für sich. Dann übersetzte Luther die Bibel in die Sprache der „obersächsischen Kanzlei“. Wollten alle Menschen „deutscher Zunge“ richtig schreiben und sich verstehen, musste man einheitlich werden in Wort und Schrift. So recht eins war die „deutsche Zunge“ nie. Das Machtwort in einem neuen Kaiserreich schuf endlich für alle gültige Regeln. Nun gab es einen verbindlichen Wortschatz und seine Orthographie. Lang genug hat es gedauert. Und unser unnützes q ist immer noch dabei.

So sehe ich die Geschichte und das Werden unserer deutschen Rechtschreibung. Ich kann nicht anders: Ich muss ihr Achtung zollen.

Und die Grammatik? Ist das nicht jenes unbegreifliche Regelwerk, vor dem sich jeder Schüler fürchtet, weil ohne Sinn und unbegreiflich?

Ich verstehe jeden Schüler, der so empfindet. Denn noch immer weht ein Hauch von „Gottes unerforschlichem Ratschluss“, den man nie verstehen könne, durch unsere Klassenzimmer. Schulen wurden befohlen von Königen und Kaiser von „Gottes Gnaden“ – wozu sollen sie dem Volk etwas erklären?

Noch viel mehr als die Rechtschreibung steht die Grammatik in der Entwicklung des Denkens. Sprechen Sie langsam einen mehrgliedrigen Satz und lauschen Sie den Pausen nach, die Sie unwillkürlich in ihre Rede flechten: Es sind die Kommas der Schrift. Der Punkt beendet den Gedanken. Eine Folge von Gedanken umfasst ein Absatz. Der Doppelpunkt kündigt einen Rat an oder einen besonders wichtigen Satz. Klammern schließen untergeordnete Gedanken ein. Jeder Mensch spricht in seiner Muttersprache grammatisch richtig. Warum ist grammatisch richtig schreiben so schwer?

Die Grammatik macht die Denkgesetze unseres Gehirns in der Schrift sichtbar. Doch bis es so weit kam, musste der Sprecher viel lernen. Er lernte vor allem von seinen Ahnen.

Denken ist Austausch mit anderen Menschen, ist Kommunikation. Davon gab es reichlich in unserem alten Europa.

Einig sind sich die Wissenschaftler heute, dass die Bibel mit der Sintflut eine geschichtliche Wahrheit der Vorzeit beschreibt. Das tut nicht nur die Bibel. In allen gefundenen Zeugnissen der Völker vom Atlantik bis Afghanistan gibt es Hinweise auf die große Flut. Nur lief sie wohl etwas anders ab, als dort beschrieben.

Vor rund zehntausend Jahren hob sich der Meeresspiegel weltweit. Die Gletscher der letzten Eiszeit schmolzen. Das Schwarze Meer war ein Süßwassersee. Seine Ufer könnten der Garten Eden gewesen sein. Das Mittelmeer stieg an. Zunächst nur als Rinnsal, dann als starker Strom floss sein Wasser über Hellespont und Bosporus mit einem gewaltigen Wasserfall in dieses Becken. Nicht plötzlich, aber stetig versanken die Felder der Menschen an seinen Küsten. Ihre Holzhäuser, auf Pfählen gebaut, trieben nach oben wie Hausboote. Die Menschen konnten nicht bleiben. Sie zogen die großen Ströme Don, Dnjepr, Dnestr und Donau hinauf. Auch über die steilen Gebirge Anatoliens flüchteten sie. Doch überall trafen sie auf andere Menschen. Sie mischten sich, zogen weiter. Aus der heutigen Ukraine strahlten sie aus in alle Himmelsrichtungen. Donauaufwärts erreichten sie den Rhein, zogen stromab bis zum Atlantik und erreichten trockenen Fußes das ferne England. Das Meer stieg weiter. Der Unterlauf des Rheins wurde zum Kanal, der Unterlauf der Elbe zur Nordsee. Das vielgestaltige, geografische Bild des heutigen Europa entstand. Stämme, die einst auf Riesenflächen als Nomaden späteiszeitlichem Großwild nachgestellt hatten, sahen ihre Tiere aussterben, ihr Land versinken und wurden auf Inseln und Halbinseln eingeschränkt. Immer wieder neue Lebensumstände verlangten Umstellungen ihrer Lebensweisen, beanspruchten ihr Denken. Sie begegneten sich öfter auf dem kleiner werdenden Kontinent, tauschten Erfahrungen aus und lernten schneller. Sprachen entstanden und verschwanden. Einheitlich sprach man nie.

Heute sagen wir, dass damals Germanen, Kelten, Skythen, Hunnen über Europas Fluren zogen. Die Namensgebung stammt meist von Römern. Sie verführt uns heute dazu, diese Menschen der Nacheiszeit als Völker zu sehen, die von einer Gemeinsamkeit wussten. Das ist falsch. Es gab kein Bewusstsein, Kelte oder Germane zu sein. Der Gesichtskreis dieser Menschen hörte bei der großen Sippe auf, erkannte höchstens vage noch einen kleinen Stamm. Immer wieder verloren sich einzelne Sippenmitglieder, verhungerten oder trafen auf andere Sippen, wurden aufgenommen oder auch verstoßen. Auch so kam Austausch zustande, änderte sich Sprache – ihnen gemeinsam war lediglich: Die Menschen sprachen langsam, freuten sich der Worte und ihres Klangs. Die Grammatik dieser Sprachen war viel ausgeprägter und komplizierter als unserer heutigen. Welcher Junge hat nicht schon in Karl Mays Indianerbüchern von den Ratsversammlungen der Häuptlinge gelesen? Lange sprach jeder und beendete seine Rede mit: Hugh, ich habe gesprochen. Dann sprach der nächste Redner. Man unterbrach nicht. Jeder hatte Zeit. Jedes Wort blieb den Analphabeten im Gedächtnis, eine Schrift brauchte man nicht. So sollten wir uns Europas Menschen in dieser Zeit vorstellen, ihr Denken und ihre Sprache.

Die neue geografische Form Europas lässt es für alle Wanderbewegungen wie einen Trichter wirken. Von Nord und Ost, wo es kälter wurde, zogen die Menschen nach Südost, kreuzten, ballten, vermischten sich und trennten sich wieder. All das geschah in jenem Raum, den Kaiser Karl mit seinen Franken einte. Die meisten Wörter, die meisten Sprachen mit ihren unterschiedlichen Grammatiken trafen sich hier. Ein sicheres Alphabet brachten Römer ein. Ihre Zivilisation ließ ursprüngliches Gotisch und die alten Runen der Germanen versinken. Die Wissenschaftssprache Europas blieb Latein bis weit in die Neuzeit. Das Volk sprach anders. Man lausche den Buchstaben nach, wenn man langsam spricht: „Ick gihorte dat seggen: Hiltibrant enti Hadubrant item harium tuem.“ Mit viel Mühe kann es einem Heutigen gelingen, den hochdeutschen Sinn zu verstehen: „Ich hörte das sagen: Hildebrandt und Hadubrandt zwischen Heeren zweien.“ Es ist die erste Zeile des Hildebrandt-Liedes aus dem Mittelhochdeutschen, etwa zwischen 1000 und 1200. Nur in Europa veränderten Denken und Sprachen so viel und besonders das Deutsche.

Bewusst wurde mir das in Mittelasien. Zu einer Zeit, als man unter dem Schutz von Intourist in der alten Sowjetunion noch dorthin reisen konnte, zeigte uns Touristen ein Führer in Duschanbe, der Hauptstadt von Tadshikistan, das Standbild ihres Nationaldichters, eines tadshikischen Goethe. Er werde auch heute noch gerne im Original gelesen, fügte er hinzu. Nicht ungewöhnlich, dachten wir Touristen. Doch – der Mann lebte im achten Jahrhundert – und Tadshiken lesen ihn im Original! Unmöglich wäre das in Europa und ganz besonders in Deutschland.

Denn zwischen dem Mittelhochdeutschen und unserer heutigen Sprache geschah noch viel.

Das Christentum wollte sich reformieren. Es sollte lange dauern vom ersten vergeblichen Versuch, der mit der Verbrennung des „Ketzers“ Jan Huss endete, bis Martin Luther die „Protestanten“ schuf. Fast gelang das Werk. Doch die Alpen konnte die Reformation nicht nach Süden, die Pyrenäen nicht nach Westen überschreiten. Habsburger Kaiser in Wien waren auch Könige von Spanien. Spanien schickte sich an, die Welt zu erobern – in Amerika und anderswo. Glaubenszwist störte dieses Werk. Die Habsburger setzten zur Gegenreformation an. Von Tirol und Österreich drängten sie die Reformierten zurück über Süddeutschland und Böhmen. In Frankreich fand König Heinrich „Paris eine Messe wert“, wurde selber Katholik und leitete die Rekatholisierung Frankreichs ein. Nicht alle Protestanten wollten sich zurück bekehren lassen. Sie wanderten von Süddeutschland und Böhmen über den Main in den Norden Deutschlands. Frankreichs Hugenotten, wie dort die Protestanten hießen, wählten zwischen Nordamerika und Deutschland. Dort rief sie ein kluger Fürst in das entvölkerte Brandenburg. Sie brachten ihren Wortschatz ein – der Berliner Dialekt ist ohne Hugenotten nicht denkbar. Menschen lernten voneinander, mischten ihre Denkweisen, ihre Sprachen. Grammatiken schliffen sich ab und fanden zur heutigen Form. Das Ergebnis war der weltgrößte Wortschatz aller Sprachen und eine für Ausländer schwer zu erlernende Grammatik des Deutschen. Denn alle anderen, auch europäische Sprachen, verloren mehr als die „deutsche Zunge“ gewann. Es ist nicht ihre Schuld, es ist nicht unser Verdienst. Die Verhältnisse brachten das zuwege. Sie gebaren einen großen Vorteil für die „deutsche Zunge“: Alle Europäer tauschten sich wissenschaftlich über das zentrale Deutschland aus. Allmählich nahm das Deutsche feste Regeln an und verdrängte Latein als Sprache der Wissenschaft. Sehr oft gingen Deutsche voran in wissenschaftlichen Leistungen. Noch bis zum II. Weltkrieg wurden die meisten wissenschaftlichen Werke in Deutsch verfasst. Warum das nicht mehr so ist, brauche ich wohl nicht zu erläutern. An der deutschen Sprache liegt das nicht.

Ich sehe in meiner Sprache das gemeinsame Werk vieler Menschen aus vielen Ländern und Völkern. Stets wurde sie befruchtet von Menschen anderer Kulturen. Das hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist: zu einem Kunstwerk, mit dem ich alles ausdrücken kann, was mich bewegt. Immer wieder nahm sie Fremdes auf, bereicherte sich und fand neue Möglichkeiten, das Denken und Fühlen der Menschen auszudrücken. Darum liebe ich meine deutsche Sprache – und achte jede andere.   

                                           

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.12.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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