Marlene Remen

DIE A UND B RÄTSELLÖSUNG

Erst einmal ein liebes Dankeschön an alle Ratefüchschen fürs Mitmachen.

Um euch des Rätsels Lösung etwas nahe zu bringen, muß ich ein wenig
ausholen. Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich ja hier bei mir ins Altenteil
gezogen und hause jetzt Parterre. Habe dort zwei Räume, eine große Wohnküche
und ein kleines Schlaftgemach. Klappt auch alles ganz gut und ich fühl mich wohl
hier unten, kann auf den Hof und in den Garten, wenn das Wetter gut ist und
meine Puste ausreicht (COPD)

Und doch gibt es etwas, was mir sehr fehlt und dieses etwas ist ein Badezimmer,
hier unten habe ich Keines, wasche mich in der Küche an der Spüle. Ist auf die Dauer
nicht gerade berauschend und auch ungemütlich. Kann aber leider die Treppe nicht
mehr hochkommen, wegen der Luftnot. Aus diesem Grunde habe ich im vergangenen
September eine höhere Pflegestufe für mich beantragt und sie wurde auch, nach telefonischem!!
Gutachten bewilligt. Mit diesem höheren Pflegegrad habe ich Anspruch auf einen Zuschuß
der Krankenkasse für ein Bad.

Tja, aber wo soll das Bad hin, in den Anbau wurde nicht bewilligt, die Durchgänge zu eng,
wegen evtl. späteren Einsatz eines Rollators. Ausserdem wäre der Aufwand noch erheblich
höher und daher nicht finanzierbar, es dort einigermaßen zugfrei zu bekommen.
Nun, was blieb da übrig ?  Alles neu zu konzipieren, aus der Wohnküche ein Appartment 
zu machen, mit Küche, wohnen und schlafen. Aber dafür muß ich nun mein so lieb
gewonnenes kleines Schlafräumchen opfern, denn da soll das Bad, mein eigenes Bad hin.

Es müssen die Wasserleitungen, die Abflüsse und auch der Strom, soll vom Keller
aus mit Durchlauferhitzer versorgt werden. Dafür mußte der ganze vordere Kellerraum
leer gemacht werden, eine Heidenarbeit für meine Tochter und ihren Lebensgefährten,
zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit. Die Enkel haben aber auch mitgeholfen, alles mit
raus geschleppt für die Sperrgut-Abfuhr. 

Ja, und auch ich mußte mich von sehr Vielem trennen, an dem mein Herz hing.
Aber nun ja, es sind Dinge, die mich schon lange Zeit begleitet haben, aber eben Dinge.
Heute war die Sperrgut-Abfuhr und ich bin nach hinten geflüchtet, um den Lärm der
Presse nicht zu hören, war doch sehr traurig. Es muß aber vorwärts gehen, denn die
Ferigstellung des Bades und die Einweihung möchte ich ja schon noch erleben,
die Arbeiten werden evtl.. diesen Monat noch beginnen. An den Staub und Dreck und
Lärm darf ich gar nicht denken, aber da muß man durch, wenn es werden soll.


Euch diese Rätselfrage zu stellen, es war gemein, oder, Lach !!!
Ihr konntet die Antwort ja gar nicht wissen, die wußte ja nur ich.

Also, die Antwort lautet   :      A       und      B,  APPARTMENT     UND     BAD
Dankeschön nochmal für eure Mitmachen, es hat mich sehr, sehr gefreut !!!!!




 

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Die Autorin versteht es, mit Worten Stimmungsbilder zu malen und den Leser an der eigenen Begeisterung am Land zwischen Meer und Bodden teilhaben zu lassen. In ihren mit liebevoller Hand niedergeschriebenen Gedichten und Geschichten kommen auch Ahrenshooper Impressionen nicht zu kurz. Bereits nach wenigen Seiten glaubt man, den kühlen Seewind selbst wahrzunehmen, das Rauschen der Wellen zu hören, Salzkristalle auf der Zunge zu schmecken und den feuchten Sand unter den Füßen zu spüren. Visuell laden auch die Fotografien der Autorin zu einer Fantasiereise ein, wecken Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer oder lassen voller Wehmut an vergangene Urlaubstage zurückdenken.

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