Irene Rabenbauer

Der Zorn des Psychopathen - Teil 2 - Unterschriftenmissbrauch

Hinweis:

Die Personen und die Handlung der folgenden Kurzgeschichte sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Teil 2: Unterschriftenmissbrauch

Für den nächsten Einschüchterungsversuch missbrauchte der Fiesling Ines‘ Unterschrift. Er verfasste ein Schreiben an Ines‘ Vermieter, welches gespickt war mit Beleidigungen und Verleumdungen, die sich allesamt auf die Familie des Vermieters bezogen. Der Brief schloss mit Ines‘ Unterschrift.

Prompt suchte der Vermieter Ines auf und konfrontierte sie mit dem Schreiben. Ines führte den Vermieter in die Küche und bat darum, sich das Schreiben näher ansehen zu dürfen. Rasch erkannte Ines, dass es sich bei der Unterschrift nicht um eine Original-Unterschrift handelte. Durch die widerrechtliche Verwendung von Ines Unterschrift sollte dem Empfänger des Briefes suggeriert werden, dass der Brief von Ines stammt. Schnell wurde Ines klar, dass als Verfasser des Briefes nur einer in Frage kam und dass es sich bei der Unterschrift um eine Kopie von einer Originalunterschrift handeln musste, die sie im Rahmen der Klage gegen Jonny B. geleistet hatte.

Umgehend holte sie die Unterlagen herbei, die sie ihrem Rechtsanwalt für die Klage zur Verfügung gestellt hatte. Sie hatte sich selbstverständlich von jedem Schriftstück, welches sie unterschrieben hat, eine Kopie gefertigt und alsbald fiel ihr ein Dokument, eine Vollmacht für ihren Anwalt, die auch Bestandteil der Klage war, in die Hand. Die Unterschrift auf der Vollmacht stimmte 1:1 mit der Unterschriftskopie des Schreibens an ihren Vermieter überein.

Sie machte ihrem Vermieter kurz den Sachverhalt plausibel. „Eine Kopie meiner Vollmacht hat selbstverständlich auch der Beklagte mit der Klageschrift erhalten. So kam der Typ an meine Unterschrift.“ „So ein durchtriebener Gauner! Unglaublich, zu was manche Menschen fähig sind. Ich habe schon viele Niederträchtigkeiten erlebt, aber diese Dreistigkeit schlägt dem Fass den Boden aus. Sie müssen diesen Irren anzeigen! Der missbraucht Ihre Unterschrift und ruiniert Ihren Ruf! Wer weiß, zu was der noch fähig ist“, echaffierte sich der Vermieter. „Leichter gesagt als getan, Herr Klingler. Wie soll ich beweisen, dass das Schreiben von dem Halunken stammt, der mich betrogen hat?“

To be continued…

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