Patrick Rabe

Damals war es nicht Friedrich

 

Es war ein grauer Januarmorgen des Jahres 1986. Friedrich packte zuhause seinen Aktenkoffer zusammen. Es war eigentlich mehr eine Aktentasche, eine schwarzlederne. Sie sah eher altmodisch aus, und wurde von den meisten von Friedrichs Kollegen verlacht. Aber das war Friedrich egal. Er wollte mit seiner ledernen Aktentasche auch gegen die eckigen Plastikkoffer der meisten seiner Kollegen protestieren. Er arbeitete in einer Resozialisierungsmaßnahme für psychisch Kranke, an einem der damals neumodischen Computer, um ihn für die Büroarbeit zu schulen. Eigentlich war er Altsprachler und hatte einmal Lateinlehrer werden wollen, aber da war ihm einiges dazwischengekommen. Vielleicht wäre er auch lieber psychedelischer Rockmusiker geworden, aber das traute er sich schon gar nicht mehr zu denken. Jedenfalls fand er sowohl diese hochtrabenden Yuppie-Bürokoffer, als auch die Nadelstreifenanzüge und die Krawatten seiner Kollegen eine einzige Selbstverleugnung und eine willenlose Anpassung an den Zeitgeist. Immer wieder freute er sich über sein flauschiges Cordjackett und seine schöne, angenehm duftende Ledertasche. All das gab ihm ein warmes, heimeliges Gefühl.

 

Friedrich war ein Linker, der Anfang der 70er Jahre noch mit vielen seiner Generation auf den Straßen gegen die Aufrüstung und den Vietnamkrieg protestiert hatte, und der sich zu den Hippies zählte. Er glaubte an eine bessere Welt, an Umarmungen auf der Straße, an die kosmische Liebe und an Jesus Christus, auch, wenn das unter seinen meist marxistischen Komillitonen nicht so gern gesehen war. Und er rauchte gerne mal einen Joint. Irgendwann im Jahr 1973 war er versehentlich statt auf einer Friedensdemo bei einem Aufmarsch gewaltbereiter Kaninchenzüchter und Robbenschlachtungsbefürworter gelandet, und, weil er vorher mit LSD eingeriebenes Gras geraucht hatte, war er etwas ausgeflippt und hatte mitgeprügelt. Daraufhin war er verhaftet und tagelang verhört worden, unter anderem darüber, was er über weitere Mondlandungspläne der Sowjets und Amerikaner wisse. Nachdem die Polizeibeamten zweifelsfrei geklärt hatten, dass es sich bei Friedrich um einen Linken handelte, der Cream und Bob Dylan hörte, und der sogar einmal Andreas Baader ganz kurz auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatte vorübergehen sehen, schlugen sie ihn nach Strich und Faden auf der Wache zusammen und sperrten ihn in eine der Einzelzellen. Als Friedrich nachts jedoch ziemlich erbärmlich schrie, kamen sogar diese routinierten Beamten auf die Idee, dass die Schläge auf den Kopf, die sie Friedrich mit ihren Knüppeln gegeben hatten, vielleicht nicht so gesundheitsförderlich für ihn gewesen waren. Sie riefen einen Polizeiarzt an, der gut 7 Stunden später auch kam. Er untersuchte Friedrich, stellte schwere Prellungen am Kranium und mehrere Gehirnerschütterungen fest, und riet den Beamten, Friedrich gehen zu lassen. Murrend sagten die beiden Diensthabenden, dass es sich bei Friedrich um eine möglicherweise gefährliche Person handele. Der Arzt sprach ein Machtwort: „Wir können als deutscher Staat nicht allen unseren intelligenten Studenten immer auf die Köpfe knüppeln. Das wird sich irgendwann rächen.“ Draufhin nähten die Beamten Friedrich in aller Schnelle noch eine Ortungssonde in das Futter seiner Hosentasche ein und fuhren ihn auf Staatskosten nach Hause.

 

Am nächsten Morgen ging Friedrich wie gewohnt in die Uni, merkte aber plötzlich, dass er nicht mehr wusste, wer er war, und was er hier wollte. Seine Profs und Kommillitonen waren zutiefst erschreckt und schickten ihn zum Arzt. Dieser vermutete erst eine Dementia interuptus (Spontandemenz), dann einen Abusum Schmusum (zu heftig sexuell aufgeladenes Friedensumarmen auf einem Be-In), und schließlich eine Nasa Interstasiasa (von russischen Winterviren hervorgerufene Nasennebenhöhlenentzündung, die aufs Gehirn gedrückt habe). Auf dringenden Rat des Arztes wurde Friedrich in die Psychiatrie eingewiesen. Dass dieser Arzt (Dr. med.Dr.phil.Dr. dent.Dr.Dre A.Postel) eigentlich suspendierter Postbeamter und ein stadtbekannter Schwindler war, kam erschwerend hinzu.

 

In der Psychiatrie kehrten zwar Friedrichs Erinnerungen zurück, diese wurden ihm aber als schizophrene Paranoia ausgelegt, denn es gäbe ja nur nette Polizeibeamte, und auf den Straßen werde nicht demonstriert, sondern spazierengegangen. Außerdem gäbe es keinen Grund, an den Vordiagnosen des sehr bekannten und hoch vertrauenswürdigen Dr. A. Postel zu zweifeln. Das seien zwar alles neue Diagnosen, die man noch nicht so genau kenne, aber an diesem „honorigen Kollegen“ könne es keinen Zweifel geben, und diesen Zweifel zu erwägen, sei „respektlos, renitent und uneinsichtig, und würde zudem auf eine narzisstische Persönlichkeitsstörung und massive Probleme mit Autoritäten hindeuten“, was man Friedrich dann bei seiner Entlassung auch noch zusätzlich in den Arztbrief schrieb.

 

So kam es, dass Friedrich zu einem von Wiedereingliederungsmaßnahme zu Wiedereingliederungsmaßnahme tingelnder Mensch wurde, der zusehends mehr Zweifel an und Wut auf den deutschen Staat hatte, als noch in seiner Studentenzeit, und damit auch immer bereiter dafür wurde, sich wirklich an einer Revolution zu beteiligen. Aber das erzählte er niemand.

 

An jenem Januartag hatte er jedoch ungewöhnlich gute Laune. Er hatte sich an seinen alten Freund Paddel erinnert, der einmal für ihn den Antiwetterfühligkeitssong „Grauer Tag, den ich so mag“ gedichtet hatte, und mit dem er viele schöne Erinnerungen verband. Am Abend vorher hatte er sich in die Lektüre von George Orwells „1984“ vertieft, und darin tatsächlich eine beinahe prophetische Beschreibung der Situation der 80er Jahre entdeckt, obwohl das Buch schon 1948 geschrieben worden war. Es ging um in einem Überwachungsstaat roboterartig arbeitende Büromenschen, denen Gefühle und vor allem Liebe verboten war, und um einen Büroangestellten, der sich trotzdem verliebt. Es erinnerte ihn auch ein bisschen an den Roman „Clockwork Orange“ von Anthony Burgess. Wie er erfahren hatte, würde heute, am 28. Januar 1986, die Raumfähre „Challenger“ ins All starten, was er und seine Kollegen sich am Bildschirm eines Computers ansehen wollten. Das war zwar nicht ganz legal, weil einer der Kollegen dafür eine Computerverbindung  zur NASA und zur CNN herstellen musste, und es solche Bildübertragungen auf Computerbildschirmen ja offziell damals angeblich noch gar nicht gab, aber sie hatten dort in Friedrichs Büro ja keinen Fernseher, und Friedrichs Kollege war ehemaliger Angestellter eines deutschen, wissenschaftlichen Institutes, und hatte sich rückversichert, dass er das dürfe.

 

Schwungvoll betrat Friedrich das kastenförmige, graue Büro. Alle seine Kollegen aus der Wiedereingliederungsmaßnahme waren bereits um den Bildschirm in der Raummitte versammelt. Friedrich setzte sich. Freundlich reichte Janusz Josolz Schosolz, ein langhaariger Pole, der immer behauptete, in der Psychiatrie hätte man ihm einen Phantasienamen verpasst und ihm diesen offiziell in den Pass eingetragen, einen Kaffee. Auch Andy Ann Reas, der sich damals in einem zähen Ringen mit den Behörden befand, ihn endlich als beidgeschlechtlich eintragen zu lassen und Peter Pa Casetti, der immer wieder steif und fest behauptete, dass er bis vor wenigen Monaten noch immer unter dem Namen Peter Pasetti die Erzählerstimme auf den „Drei ???“-Kassetten eingelesen habe, sahen voll Spannung auf den Computerschirm. „Weißt du was?“, sagte Peter, „die arbeiten zur Zeit an einem neuen Computerprogramm für einsame Singles, das sich mit ihnen unterhalten können soll. Es soll „Alex und Alexandra“ heißen und mit den Stimmen von Peter Alexander und der Sängerin Alexandra sprechen.“  „Naja“, grinste Friedrich, „Wer braucht denn sowas. Es gibt doch Menschen.“ Just in diesem Moment kam die schöne, dunkelhaarige und glutäugige Maria Mesmereiser Moesulalie herein, die immer eine elektrisch knisternde, funkensprühende und auf manche Männer magnetisch wirkende Stimmung im Büro verbreitete. „Hey, Jungs, was geht denn, was steht denn?“, fragte sie mit ihrer samtigen und dennoch neckischen Stimme. Janusz klopfte dreimal auf den Tisch. Das war das verabredete Zeichen für den dann obligatorisch erfolgenden, gemeinsamen Spruch. Die Männer holten tief Luft, dann riefen sie wie aus einem Mund: „Manches ab, manches steif!“ Friedrich, der wie immer den richtigen Einsatz verpasste, verzog die Mundwinkel. Er fand diesen Spruch unendlich abgeschmackt und chauvinistisch. Außerdem war er sehr in Maria verliebt, und litt darunter, dass sie andauernd mit allen ins Bett ging, nur mit ihm nicht. Diesmal merkte sie es jedoch sofort. „Hey, Mr. F. Willst du heute mal mein Fucker sein? Heute ist doch Freitag, der Feiertag der Forellenesser. Das ist dann dreimal F. Wär doch passend. Und du bist doch frei wie’n Fickfisch!“ . Friedrich wurde rot. Ja, er liebte Maria. Aber ihre zwanghafte Angewohnheit, in Stabreimen zu sprechen, fand er schon etwas nervtötend. Dennoch griff er kurz hinter sich und erhaschte ihre warme und angenehm feuchte Hand. „So, nun ist Schluss mit den Zoten. Das Programm beginnt gleich!“. Zonrad Zahnrad Zuse, der ehemalige wissenschaftliche Angestellte, den alle hier nur „Zonrad aus der Zonservenbüchse“ nannten, weil er aus der ehemaligen Ostzone kam (aus Ostberlin, um genau zu sein), trat hinter Friedrich und langte zum Computer herunter. „Wie war nochmal das Passwort?“, fragte er. „Krieg mich!“ grinste Maria schelmisch. Zonrad, der mit seinen 65 Jahren hier der Älteste war, und nicht mehr so auf Sexabenteuer stand, grummelte vor sich hin: „Wie üblich. Die Moesulalie. Mesmerisierend wie immer.“

 

Mit flinken Fingern tippte er das Passwort in die Tastatur. Ein Sichtfenster ploppte auf dem Bildschirm auf und gab den Blick frei auf die opulente „Challenger“. Sie war bereits am Starten und der Countdown lief. „5, 4, 3, 1, zero…Ignition! Shutdown.“ , sagte die verzerrte Radarstimme. Da sprang Friedrich wie von einem Geistesblitz getroffen auf. „Was?“, rief er, die sagen beim Countdown ‚Ignition‘? Das heißt ‚Heiligung‘!“ „SHUTDOWN!!!“ rief die Radarstimme plötzlich ganz laut. Und zwar direkt aus dem Lautsprecher an dem Computer in dem Wiedereingliedrungsbüro.  Auf dem Bildschirm erschien überlebensgroß das Gesicht eines NASA-Mitarbeiters. Maria kreischte entsetzt, Janusz drehte seinen Kopf von rechts nach links, Andy rief erst mit Männer-dann mit Frauenstimme „Heilige scheiße!“ , Peter begann hektisch, die Dreifragezeichenmelodie zu summen, und Zonrad gab ein laut zischendes, entsetztes „Zasssssss!“ von sich. Friedrich fiel der Kaffeebecher runter. Der Mann auf dem Bildschirm erschrak ebenfalls. „Who the hell are you!?“ rief er mit heiserer, bellender Stimme. „Er kann uns sehen…“ murmelte Janusz fassungslos. Friedrich, der noch unter Schock stand wollte wahrheitsgemäß „Friedrich“ antworten, hatte aber noch Maria und das Passwort im Kopf, öffnete den Mund, und stammelte „Krieg mich!“ „Kriegslist?“, fragte der NASA-Mitarbeiter erschrocken, und drehte sich zu seinem neben ihm sitzenden Kollegen um. „He said the word ‚Kriegslist‘. I guess, the germans are planning a war again.“ „Jesus!“, rief dieser erschreckt. „Er hat mich erkannt!“ entfuhr es Janusz. „Ich hab doch immer gewusst, dass ich Jesus bin!“. Der NASA-Mann starrte angestrengt auf seinen Bildschirm. „This long haired guy here on the other side just said, that he was Jesus.“, sagte er aufgeregt und hektisch zu dem neben ihm Sitzenden. „I knew it from the start. At some time we would touch heaven with our flights into space. This whole programm is a sin. We gotta stop this right now!“ Wütend holte er aus und zertrümmerte mit der geballten Faust das Schaltpult vor sich. Im selben Moment gab es einen gewaltigen Knall. Das Bild wechselte. Die „Challenger“ war explodiert und stand in Flammen. Im selben Moment gab der Computer des Wiedereingliederungsbüros einen kleinen Blitz von sich, und der Bildschirm implodierte. Urplötzlich sprang ein Radio, das auf einem Regal stand, an. Dröhnende E-Gitarren ertönten. „Hey, hey, hey, hier kommt Alex! Vorhang auf für seine Horrorshow!“ sang Campino von den Toten Hosen, und das Radio kippte vom Regal. Auch eine Uhr und eine Orange plumpsten herunter und landeten auf dem Boden.

 

Schreiend liefen alle Mitarbeiter nach draußen. Hektisch rannten sie die sieben Stockwerke des Bürogebäudes hinunter und liefen auf die Straße. Draußen herrschte ein einziges Chaos. Menschen rannten wie aufgescheuchte Kaninchen durcheinander über die Gehwege und auf die Straßen, Autobremsen quietschten, und am Himmel kreisten Polizeihubschrauber. Friedrich stolperte vorwärts. Er rannte genau in einen Polizeibeamten hinein. „Halt!“, rief dieser. „Wie heißen sie? Können sie sich ausweisen?“ Friedrich war bleich wie ein Käsekuchen geworden. „Kriegslist.“, stammelte er. „Kriegslist Kriegmich Kaffee.“ Der Polizist grinste malziös. „Na klar.“, sagte er. „Und ich heiße Willi Walter Weltuntergang! Kommen sie mal mit.“. Ein noch unbekannter Schriftsteller, der am Straßenrand stand, hatte diesen Dialog mitbekommen. Er lachte. Das wäre doch ein guter Einstieg in eine total verrückte Geschichte. Er suchte in seinen Jackentaschen, fand schließlich einen Zettel und einen Kugelschreiber, und notierte schmunzelnd „W.W.W.“ und „K.K.K.“. Dann setzte er  begeistert und voller Ideen seinen Weg durch das Gedränge fort und sah lachend auf den kleinen Zettel, während ihn von ganz weit oben aus dem Weltall, knapp über der Erdatmosphäre, ein Überwachungssatellit filmte.

 

„Und dass so was von sowas kommt…“ (Nena, „99 Luftballons“)

 

 

© by Patrick Rabe, 7. Februar 2021, Hamburg.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.02.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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