Jons Beucher

Vermissen.

Und die meiste Zeit vermisse ich dich nicht

Ich wache auf und vermisse dich nicht.

Ich genieße mein Frühstück und vermisse dich nicht.

Ich gehe zur Arbeit, erledige die obligatorische Pflicht vor der Kür, und vermisse dich nicht.

Doch dann komme ich nach Hause.

Und du bist nicht da, machst keine Pasta, keinen Salat für uns zwei.

Und du lächelst nicht, wenn du mich durch die Tür kommen siehst,

Denn du bist nicht hier.

Also esse ich mein lieblos angerichtetes Abendmahl alleine und vermisse dich.

Ich verliere mich in Passivität, schaue Serien, die wir zusammen begannen und vermisse dich.

Ich schalte die Glotze ab und drehe mich auf meine Lieblingsseite und versuche zu schlafen,
doch ich kann es nicht,
weil du nicht neben mir liegst und ich mich mit jedem Teil meiner Seele nach deiner Nähe sehne.

Ich vermisse dich so sehr, dass es wehtut.

Ich versinke in Träumen von Dir

Doch dann geht die Sonne auf, ich erwache aus meinem tiefen Schlaf
und vermisse dich nicht.
 

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