Susen Piefrement

Dieser Morgen am Meer

Ganz gemütlich schlendere ich die Straße vom Hotel herunter zum Strand. Wir sind erst gestern nachmittag angereist und haben das Meer nur im Dunkeln, nach dem Restaurant Besuch gesehen.
Es ist noch recht früh für Standbesucher. Die meisten sitzen noch beim Frühstück. Deshalb ist es definitiv ein Vorteil einen Hund zu haben. Aufstehen, Duschen und raus, bei jedem Wetter.
Heute strahlt die Morgensonne schon leicht warm und auf der Straße weht der Wind ganz leicht. Aber schon auf dem sandigen Weg runter an den Strand werden wir ordentlich durchgepustet.
Meine Haare fliegen mir kreuz und quer durch das Gesicht. Das Styling heute morgen hätte ich mir doch sparen können. Friedas Ohren und Haarkleid flattern ebenfalls im Wind. Aber das stört sie überhaupt nicht.
Auch die Geräuchkulisse auf den Ohren ist erst einmal unangenehm. Ich gehe bis ans Wasser heran. Das hin und her der Wellen hat bei längerem Anblick echt eine beruhigende Wirkung. Und die Sonne glitzert
auf der Wasseroberfläche und hinterlässt ein absolutes Glücksgefühl. Frieda hat sich zu meiner rechten hingesetzt und blickt auch ganz faziniert auf die Weite des Meeres. Ich sehe unsere Schatten im Sand, 
die mir wie ein schönes Gemälde erscheinen. Deshalb hole ich mein Handy aus der Tasche, um diesen Eindruck auf einem Foto festzuhalten. Eigentlich wollte ich ja nur kurz mit dem Hund raus, weil ich mich
ja schon so auf das Frühstück mit einer großen Auswahl gefreut habe. Aber nun ziehe ich doch die Schuhe aus, um das herrliche Gefühl an den Füßen zu spüren, wenn die rückläufigen Wellen die Zehen mit
Sand umspülen.  Meine Frieda hat in der Zwischenzeit einen Kameraden zum spielen gefunden und rennt mit Ihm um die Wette über den Strand. Fröhlich und ausgelassen kullern sie übereinander, bevor wieder
die nächste Jagd beginnt. Bei dem Anblick habe ich dann doch echt die Zeit vergessen. Ich bin nun schon seit fast einer Stunde unterwegs. Wir werden bestimmt schon am Frühstückstisch vermisst.
Also reiße ich mich von meinen Glücksgefühlen los und gehe mit Frieda zum Hotel zurück. "Wir gehen ja später wieder zum Strand zurück", sage ich zu Frieda, die nun mit hängendem Kopf hächelnd
neben mir herzottelt. Nur dieser glückliche Moment wird in meinem Gedächtnis abgespeichert. Den hole ich mir dann wieder bei Bedarf hervor.

Heute, am 5. März, war es dafür so weit!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.03.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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