Karl-Konrad Knooshood

Der Mythos des Eichhörnchens

 

 

 

Über meine Kindheit ist nicht viel bekannt. Expertenmeinungen klaffen sogar weit auseinander, in der Fachwelt ist umstritten, dass ich jemals eine hatte.

Damit ist keineswegs gemeint, schon gar nicht das oft melodramatisch aufgezogene, häufig bedeutungsschwangere "Ich hatte nie eine (richtige) Kindheit!" der in ihrer Kindheit faktisch Geplagten. Nein, keine Kindheit heißt hier keine negative! Weder existierte ein Problem mit Lieblosigkeit, noch gab es heftige Schicksalsschläge, einschneidende, prägende Verluste, nicht mal Traumatisierungen. Nicht ein einziges Genanntes.

 

Ich weiß es selbst nicht mehr – oder habe es nie gewusst. Man könnte annehmen – doch so anmaßend bin ich nicht – ich sei immer schon dagewesen, irgendwie. Auf irgendeine Weise - war ich immateriell? War ich existent im luftleeren Raum? Ein Geist? Ein Phantom? Bin unsicher, unentschlossen.

 

Fachleute streiten sich. War ich schon immer erwachsen? Höchstwahrscheinlich. Wenn, dann kam ich prinzipiell lediglich als fertig ausgewachsenes, makelloses Lichtwesen göttlichen Ursprungs, omnipotent, omnipräsent, omniszient – logisch – zur Welt.

 

Ich weiß auch nicht…Wann fing es an, dass ich mich an meine Kindheit erinnern kann? Was man bemerken kann, wenn ich Rückblenden habe an eine Zeit, die doch nicht existiert haben kann, da ich mich nie an sie erinnern konnte, ist, dass meine eigene Erscheinung in diesen Schnipseln, diesen Gedächtnisfragmenten, definitiv, deutlich erkennbar jünger, kleiner aussieht.

 

Ich kann's mir nicht erklären. War ich also doch mal jung und klein?

 

Ich erinnere mich an eine Begebenheit, die sich abgespielt haben muss, als ich 12 war. Nee, wohl eher 15. Kleiner Zifferndreher.

Es ist mysteriös: In einer Schulklasse einer weiterführenden Schulform muss ich gewesen sein, jetzt auf zweiwöchiger Klassenfahrt, vielleicht waren's auch nur anderthalb oder gar drei Wochen. Es muss eine dieser Nächte gewesen sein, nachdem ich diesen Angeber erdolcht hatte.

 

Das war ein cooler Typ gewesen! Er war aus einer ganz anderen Klasse, einer ganz anderen Schule, einer anderen Stadt. Eine Klasse, die zufällig zur selben Zeit in der großen Jugendherberge war, jedoch einen anderen Trakt bewohnte. Mit dem Kerl war eigentlich alles in Ordnung, er hatte lediglich diesen winzigen Fehler, jenen menschlichen Makel, den ich später auslöschen musste, damit er keinen weiteren Schaden anrichten, nicht viel mehr Menschen wütend machen oder verletzen konnte. Er konnte sehr gut breakdancen, das zumindest muss man ihm zugestehen, da beißt der Neid keinem die Gurke ab. Leider konnte er sich nicht beherrschen, blaffte mich aus heiterem Himmel an, was es denn "so saublöd zu glotzen" gäbe, als ich im Jugendherbergstreppenhaus an ihm vorüberging.

 

Später, als er mich als leichtes Opfer für seine perfiden Späße identifiziert und meine zwei besten Schulfreunde als zu schwach mir zu helfen analysiert hatte, griff er mich körperlich an. Meine beiden Schulfreunde konnten erwartungsgemäß nichts gegen den Muskelfleischberg unternehmen. Sie fungierten später nur als Zeugen des Vorfalls, als wir das Ereignis dem Klassenlehrer schilderten. Da keiner von uns den Namen des Muskelschwartenjungen kannte, verlief die Sache vorerst im Sande. Mein Namensgedächtnis mag schwächer ausgeprägt sein, mein Gesichtergedächtnis funktioniert einwandfrei. Ich beobachtete den Kerl heimlich, wollte den richtigen Moment abpassen, ihm seine Frechheiten heimzuzahlen und war vorbereitet: Auf dem oberen Treppenabsatz lauerte ich ihm auf, seine Kumpels waren diesmal nicht dabei. Er hatte keine Chance, als er mich endlich erblickte – schon war es zu spät für ihn. Meine einwegbehandschuhten Hände führten das Butterfly, das sich tief in seinen überraschend weichen Unterleib bohrte. Richtig tief ins freche Fleisch. Noch im Niederfallen mit der Plumpheit eines nassen Sackes, versuchte er, mir Schaden zuzufügen, griff unsanft nach meiner Schulter. Geistesgegenwärtig wirbelte ich herum, erwischte dabei mit dem Butterfly seine Halsschlagader. Ein Zufall, aber ein konvenierender. Mit schreckgeweiteten Augen sackte er gurgelnd am Boden zusammen. Während das Blut aus seinem Halse quoll und das PVC des Treppenhaus-Treppenabsatzes dunkelrot einfärbend besudelte, starrte er mich mit leblos werdenden Augen weiter an. Hilflos fuchtelte er mit den Armen, nach wie vor mit ins Leere schreckstarrenden Augen.

 

"Was gibt’s denn so saublöd zu glotzen?", wiederkäute ich seinen Signaturspruch, jene fatal falschen Worte, die er niemals an mich hätte richten sollen. Allerdings sprach ich diese Worte nicht in seinem aggressiven Ton, sondern sanft und mit einem seligen, nachsichtigen Lächeln. Auch etwas Sarkasmus mischte sich in meine Worte. Auf die Blut-Sauerei war ich vorbereitet: In aller Seelenruhe wischte ich alles sorgfältig weg, hob den extrem gewichtigen Muskelkörper mit den entseelten, stumpf gewordenen, nun glanzlosen Augen, aus dem jegliches Leben gewichen war, hoch, wuchtete ihn auf meine Schulter und trug ihn durchs Treppenhaus hinunter in den Heizungskeller, einen riesigen Raum mit großen Kesseln, den ich bereits ausgekundschaftet hatte. Improvisation tat not, nach bester Weidmannssitte wollte ich mein erlegtes "Wild" zerteilen. Ich fand einige scharfkantige Metallschnüre, eine Art Rohrbefestigungen, mit denen es sehr anstrengend aber überraschend gut ging.

 

Schweißgebadet, das Blut sorgsam mit meinem Zweit- und Dritt-T-Shirt (sauber präpariert unter meiner Alltagskleidung) auffangend, zerlegte ich den Muskelmann in mehrere Stücke, die durch die Klappe passten, durch die man Kohlestücke in die altmodische Heizungsanlage schmeißen konnte. Direkt in die Flammen.

Es stank nur kurz nach verkohltem Fleisch, doch brannte wie Zunder oder trockenes Holz. Die blutigen T-Shirts hinterher, meine restliche Kleidung vorsichtshalber auch – hinein in die Höllenfeuersbrunst. Pedantisch darauf bedacht, mich nicht nackt sehen respektive erwischen zu lassen (mein Ausflug in den Nudismus hätte unangenehme Peinlichkeit erzeugt, Fragen aufgeworfen, deren Beantwortung mir schwergefallen wäre), schlich ich zur Etage mit dem Herbergszimmer mit dem herrlichen Ausblick auf ein anthrazitfarbenes Flachdach, an dessen Rändern vereinzelte Baumkronen von Nadel- und Laubbäumen hervorragten, den Raum, den ich mit meinen Klassenkameraden und Schulfreunden T.S. ELLIOTTT und den zwei MEIERs, dem mit AI und EY, für diese mehrwöchige Klassenfahrt temporär bewohnte. Zum Glück war niemand da. Ich zückte mein Smartpho…oh: Oh nein, es muss zu einer Zeit gewesen sein, als es noch keines gab. Handys waren zu der Zeit lang wie Unterarmknochen, mit angedeuteter Antenne – und hatten ein meist einfarbiges Drei-Zeilen-Display, manche mit Beleuchtung in der Dunkelheit. Nur des Displays. Keine Taschenlampe mit relativ akzeptabler Nachtwanderungseignungslichtstärke, keine WLAN-ische Internetfunktion, kein Fotoapparat auf der Rückseite und erst recht keiner für die Selfie-Funktion auf der Vorderseite, letzterer nicht so hochauflösend wie die rückwärtige Kamera. Keine MP3-Funktion, die das Mitführen eines Walkman überflüssig gemacht hätte.

Ein besserer Taschenrechner waren die Handys jener alten Zeit, mehr nicht. Keine Photolinse, kein Touchdisplay, nur klobige, leicht klebrige und erhabene Mechanik-Tasten.

 

In Prä-Flatrate- oder Monatliche-Laufzeit-Zeiten war jeder Anruf purer Luxus, nicht mal jeder Mensch hatte ein Handy, geschweige denn zwei oder drei wie heutige Hallodris.

Womöglich zückte ich stattdessen meinen Discman, die Weiterentwicklung des Walkman, kramte aus dem CD-Transportetui mit den kleinen Plastikeinschubfächern eine der mitgebrachten Digitalscheiben heraus und legte Ersatzbatterien bereit, da die Lebensdauer dieser Dinger bei dem Teil begrenzt war. Wenn's hochkam, 6-8 Stunden Hörgenuss, danach war die Ladung der Batterien zu niedrig, um den Mini-Motor im Inneren des tragbaren CD-Spielers mit dem unsichtbaren Klasse-1-Lasers für die Abtastung der Scheiben zu betreiben.

Ich lauschte circa eine halbe Stunde den Klängen der Musik-Kompilation "BRAVO-HITS 12", der zweiten CD, die mit den rockigen, teils Hip-Hop-Musiktiteln. Bis ich das Erlebte verarbeitet hatte und glückselig lächelte. Selig, beseelt vom Guten, als sei eine Riesenlast von meinen Schultern gefallen, begab ich mich zu meinen Klassenkameraden. Sie befanden sich gerade in der Mini-Disco, die im Hobby-Partykeller auf der anderen Seite der Jugendherberge zur Verfügung gestellt wurde. PHILLIP LULABY legte eine heiße Sohle aufs Parkett, seines Zeichens auch ein Gernegroß und Schaumschläger wie der meinerseits erledigte Muskelfleischmann, jedoch nie vorsätzlich ätzend, mit einem fundamentalen Respekt vor mir ausgestattet. Nur ein Klassenclown, der mir in dieser Disziplin vor langer Zeit den Rang abgelaufen hatte.

 

Ich hatte es damals zu spät gemerkt, seine Technik nur müde belächelt, doch er war die Konkurrenz gewesen, die nie zu ruhen pflegt und zog alsbald lässig an mir vorüber mit seinem neuartigen Clownerie-Konzept. Meine Entthronung zunächst nicht wahrhaben wollend, musste ich Pleite anmelden. Es war aus. Widerstandlos ließ ich mich von ihm schlucken, eine "feindliche Übernahme", ich bot dann die Albernheiten an, die er nicht (mehr) bringen wollte und partizipierte etwas an seinem Ruhm und Erfolg sowie am Spaß, den Klassenkasperei mit sich bringt. Es wurde jedoch nie wieder wie früher. Mir war heute auch nicht nach Tanzen. Saufen hätte ich jetzt wollen. Doch es gab lehreristische Alkoholkontrollen, nicht mal Gras war da, geschweige denn eine schöne HAVANNA-Zigarre. Also mussten wir uns mit weit weniger begnügen: FANTA!

PHILLIP LULABY bot mir ein weißes Pulver an, das ich sofort als DEXTRO ENERGEN (das heutige DEXTRO ENERGY) identifizierte, denn es sah zwar, sorgfältig zerbröselt, wie Kokain aus, roch aber nach Traubenzucker. "Das ist kein echtes Koks, PHIL", tadelte ich scherzhaft.

 

Dabei fällt mir ein, dass es ebenso ist wie bei WERTHERS ORIGINAL, die damals noch WERTHERS ECHTE hießen. Das zu "Kokain" zerbröselte Dextrose-Zeug hatte ja auch jenen anderen, weniger dynamischen 90er-Namen gehabt. Ich nahm also schniefend eine Line, PHILLIP reichte mir ein Glas KRANEBERGER PILSENER alias Gänsewein alias Leitungswasser, ich bedankte mich artig, fragte aber nach dem Sinn des Ganzen. Der neben LULABY stehende CARDIGAN MARX klaubte ein langes, intransparentes Plastikröhrchen mit orangem Deckel hervor, öffnete - PLOPP! tat es vernehmlich - den Deckel, fischte eine runde, bunt schimmernde Tablette von etwa 1,6 cm Durchmesser heraus und ließ sie in mein Wässerchen plumpsen, das jetzt durchaus getrübt wurde: Es brauste, als die Tablette sprudelnd wie eine defekte Sauerstoffflasche beim Tiefseetauchen, auf den Grund des Glases fiel und dort immer mehr von ihrer Substanz an die sie umgebende Flüssigkeit abgab. Sofort erkannte ich, dass es sich um Vitamintabletten handelte. "Im Ernst?", frug ich augenrollend und genervt.

 

"Guck mal, was hier auf der Packung steht, Alda!", nuschelte MARX: "'Verzehr: maximal eine Tablette am Tag'! Verstehste?" Verdutzt sah ich ihn an. Er fuhr fort: "Das prickelt. Wat meenste, wie ditte reinhaut, wenn de mehr als eine nimms'!"

 

Im Nachhinein muss ich sagen: Es hat geknallt! Die Vitamine, die mich bunteste Farbenspiel-Welten und Universen voll rosa Ponys sehen ließen, die über Regenbogenwasserfällen schwebten und zuckersüßes Marzipangras aus ihren Aftern abgaben, hielten mich zwei Tage wach. Nächtelang tanzte ich durch, in meinem Kopf war, wie in einer Blase, nur noch die kleine Diskothek-Kellerabsteige in der Jugendherberge imaginiert. Es wäre möglich, dass ich den Muskelmann dort breakdancen gesehen habe. Nur wann? Eigentlich müsste es wenige Tage bevor ich ihn umbrachte gewesen sein, denn ich hatte ihn doch getötet und beseitigt. Oder hatte ich nicht? Alles war so verschwommen, ich weiß nicht mehr, was ich sah, welche Zeit es war, ob es meine Erlebnisse waren, meine Erinnerungsbilder.

 

Eines Morgens wachte ich im Jugendherbergszimmer auf, die beiden MEIERs waren schon rege wach, voller Aufmerksamkeit für etwas, das auf dem tristen Anthrazit-Flachdach vor dem Fenster vor sich ging. Dort spielte sich eine Szenerie ab, die das Erstaunen der drei Fragezeichen MAIER mit AI, MEYER mit EY und T.S. ELIOTTT erweckte. Wohl von den umsäumenden Bäumen um das Flachdach herum, hatten sich Dutzende kleiner brauner Fellwesen mit langen, buschigen Schwänzen und pinselartigem Haarwuchs an kleinen, enganliegenden Ohren – versammelt und machten sich über kleine bunte Kugeln her. Die kleinen bunten Kugeln waren Schokoladendragees der Marke M&Ms. M&Ms ist eine Produktreihe der Firma MARS INCORPORATE, einem der größten Lebens- und Genussmittelhersteller der Welt (damals schon, nach UNILEVER und NESTLÉ), die aus drei unterschiedlichen Varianten besteht: Es gab die mit Erdnüssen gefüllten bunten Schokolinsen (blaue Verpackung), die ohne jede Füllung, also ähnlich wie das Konkurrenzprodukt SMARTIES nur mit Schokolade (braune Packung)  - und die mit Haselnüssen gefüllten, die richtig dicken Kugeln mit ganzen, sauber geschälten Haselnusskernen…Welche Tierart fährt wohl voll auf Haselnüsse ab? 

Wer steht auf Haselnüsse, abgesehen von NUTELLA-Affinen?...Richtig: Sciurini, aus der Familie der Sciuridae, Ordnung: Rodentia (Nagetiere), Unterordnung: Sciuromorpha (Hörnchenverwandte), im bürgerlichen Deutsch besser bekannt als: Eichhörnchen!

 

Es waren Eichhörnchen, die sich an den von MAIER mit AI am Vortag aus Überdruss und Frust durch das offene Fenster auf das Flachdach gepfefferten M&Ms mit ganzen Haselnüssen darin delektierten. Jenen M&Ms, die angeblich "schlecht" seien und MAIER mit AI nicht mehr schmeckten. Möglicherweise waren sie gammelig. Es war das erste Mal, dass ich Eichhörnchen so unmittelbar nah sah, in dieser hohen Anzahl. Die kleinen, possierlich-niedlichen Nager ließen sich in ihrem Eifer nicht stören, die Haselnüsse aus den Schokoummantelungen zu nagen, die meisten aßen sie gleich en gros.

 

MAIER mit AI war aus dem Osten gekommen, seine Familie, bestehend aus ihm, seiner jüngeren Schwester, Vater und Mutter, Vater Brunnenbauer, Mutter als Verkäuferin tätig. Da im Osten an so vielem Mangel geherrscht hatte und aus einem Bedarf des Nachholens und der Partizipation am Kult und Kommerz des Kapitalismus, was mehr als legitim und verständlich war, zog man vielfach aus dem Osten in den Westen – und MAIERs Eltern schenkten ihm viel, das er im Osten nicht hatte haben können, als er klein war, als das System DDR noch vorhanden war mit seiner permanenten und letztlich zum monumentalen Scheitern verurteilten Mangelwirtschaft. Deshalb war er selbst für die damalige, noch weitestgehend analoge, erst nach und nach digitalwerdende Welt, technisch bestens ausgestattet. Auch hatte er jetzt den größten Vorrat an Süßigkeiten – und ich fand es zweifelhaft und kannte diese Art der Verschwendung nicht, die er an den Tag legte. Seine M&Ms ausgerechnet auf dem Flachdach zu verteilen, schien logische Folge seiner Mentalität. Andererseits akzeptierte ich dies, denn wie ich mich plötzlich erinnere, waren wir ziemlich beste Freunde. Schulfreunde hauptsächlich, aber Freunde.

 

Was brachte es nämlich ein? Einen der schönsten Anblicke meines Lebens. Vorausgesetzt, ich hatte diese Jugend, denn soweit ich weiß, kam ich vollständig ausgewachsen-erwachsen auf die Welt. Wenn dies alles so stattfand, war dies mein erster echter Eichhörnchen-Sichtungsmoment. Ich sollte noch viele sehen, aber erst, als ich in eine ländliche, wald-nahe Gegend  zog. Liefen mir Eichhörnchen über den Weg, wertete ich dies als Zeichen für Glück.

 

In all den Jahren waren sie es, die mich schicksalhaft begleiteten, für die eher positiven Ereignisse. Tauchte ein Eichhörnchen auf, flitzte behände, geschickt, kletternd die Baumstämme und Wipfel hinauf wie ich auf gerader Straße schnell voranrennen kann, geschah bald darauf etwas Gutes: Ich gewannt bei Gewinnspielen, einmal im Lotto, wurde bei der Arbeit befördert, fand meine erste und letzte große Liebe (Heirat mit Letzterer), hatte Nachwuchsglück und mein Garten gedieh prächtig. Die anmutigen Tierchen, insbesondere die im nahen Park, blieben mir treue Freunde bis in alle Ewigkeit, mein Leben lang. Manchmal brachte ich ihnen Haselnüsse, die ich aus der Nussschokolade vom ALDI lutschend extrahiert oder in Tüten bei mir hatte. Zwar ohne Panzer, dafür aber ungeschält, fertig zum Backen, manchmal auch in einem M&M verpackt…Haselnüsse wurden meine wie ihre Besessenheit.

 

Nur die Nuss-Nougat-Creme mit immerhin 13% Haselnussgehalt namens NUTELLA möchten sie nicht, auch für die zusammengepappten Nussballen, die aus einer Packung NESTLÉ CLUSTERS, die mit dem Eichhörnchen in der Werbung, haben sie nichts übrig.

 

Wobei es dort die deutlich aggressiveren Verwandten der Eichhörnchen waren, die wesentlich größeren und im Gegensatz zum Eichhörnchen, keine oder kaum Scheu vor Menschen habenden Grauhörnchen, die eher in Nordamerika vorkommen.

 

Vom Muskelmann-Breakdancer-Freak, der sich gestört hatte an meinem angeblich blöden Blick, blieb wohl verschollen. Falls ich das damals, auf der Klassenfahrt, richtig mitbekommen hatte, hielt man ihn zunächst für einen Ausreißer, der schon bald wieder auftauchen würde. Keiner machte sich um den Rabauken und Ärgerfritzen ernsthafte Sorgen, man war im Gegenteil froh über seine Abwesenheit, denn auch unter einigen seiner Klassenkameraden war er umstritten, gar gefürchtet. Die, die von seinen fiesen Charakterzügen verschont blieben, atmeten auf. Ich hatte der Welt einen Riesengefallen getan. Falls ich ihn überhaupt getötet habe, gibt es nicht die geringsten Spuren seines Verschwindens. Im Treppenhaus hatte ich keinerlei sichtbare Spuren hinterlassen, kein Blut, kein Garnichts. Im Heizungskeller ebenso wenig. Sorgfältig hatte ich alles verbrannt, wenige Blutspuren weggewischt, geschrubbt. Der Keller sah so alt aus, dass kleinere Schrubberspuren nicht sonderlich ins Gewicht fielen.

Falls der Hausmeister dort ein Tröpfchen Blut gefunden haben sollte, dürfte er es für sein eigenes oder das eines seiner nicht selten ein und ausgehenden Praktikanten gehalten haben, von Leuten also, die in den ehrenwerten Hausmeisterberuf hineinschnuppern wollen und sich naturgemäß noch nicht so geschickt anstellten wie der erfahrene Fachmann. Das Treppenhaus wurde überdies regelmäßig von polnischen Powerputzfrauen professionell gereinigt – und die waren gründlich und ihr Geld absolut wert. Nein, Spuren konnte es keine geben. Da sähe selbst dieser Freak alt aus, dieser eifrige, alberne Clown unter den Gerichtsmedizinern, der Herr Dr. MARK BENEKE, der immer anhand des Alters und Entwicklungsstadiums der Fliegenlarven und diversen Insektenarten auf die Ablagezeit und Liegezeit aufgefundener Leichen auf Todeszeitpunkt und –Art schließen konnte. Dieser Spezialspinner, der zu allem Überfluss auch noch in der sinnlosesten und Spaßpartei DIE PARTEI eine hohe Funktion bekleidete, würde gar nichts herausfinden, denn es gab ja keine Leiche.

 

Neulich jedoch, vor einer Woche vielleicht (Zeit ist für mich bedeutungslos), muss ich ihn wiedergesehen haben, den aggressiven Muskelprotz. Ich wollte nach getaner Arbeit einen Abstecher in den Park zu den Eichhörnchen machen, als das Aas rotzfrech an mir vorüberfuhr. Ein US-amerikanisches Modell war es, glaub ich. Ein Mustang sehr wahrscheinlich, kein SUV, kein Geländewagen, kein TUMBLER, kein BATMOBIL. Er lehnte lässig seinen Arm aus dem Fenster, nahm jedoch keine Notiz von mir, fuhr durch den Sonnenschein. Trotz Sonnenbrille vermeinte ich sein hässliches Hackfleischantlitz zu erkennen.

Das selbstgefällige Lächeln. Unverkennbar. Eigentlich.

Der Breakdancer-Freak.

 

Hatte ich die Welt doch nicht von diesem Etwas befreit, hatten Menschen unter ihm leiden müssen, war er womöglich auch noch verheiratet? Pflanzte sich dieses Ekelpaket, dies Scheusal etwa fort? Falls ja, würde mir die dubios vergnügliche Aufgabe zukommen, ihn ins Jenseits zu befördern.  Nur wie? Wie hieß er überhaupt? Das alte Namensproblem…

 

Ach, lieber vergesse ich ihn, den ich zu meiner Schande nicht Getöteten und gehe in den Park, die Eichhörnchen füttern. Ich verteilte die Nüsse, Haselnüsse natürlich, an die lieben, langschwänzigen Pelztiere. Eines der Eichhörnchen schaute mich ganz seltsam an.

In seinen großen dunklen Augen sah ich plötzlich etwas aufblitzen: Ich erkannte mich, sah alt aus, uralt. In einem Paralleluniversum musste ich mich befinden, denn ich bin so viel älter als ich aussehe. Das Szenario war verstörend: An ein Krankenhausbett mit medizinischen Fixierungsgurten bin ich gefesselt und schreie vor Qual. Entsetzt schließe ich die Augen und schüttele meinen Kopf... – Die irritierende Illusion verschwand jäh, das Eichhörnchen guckte keck und trabte weg, flitzte den Baumstamm hinauf.

 

"…And as we wind down on the road – our shadows taller than our souls – there walks a lady we all know…" dröhnte es aus dem Radiowecker. Jäh schreckte ich hoch, erschrocken, ein Nacht-, jetzt Morgenschreck. Der dritte Tag in der Jugendherberge – ich checkte erst wo ich war, als MAIER mit AI sich freundlich fröhlich über mich beugte: "Guten Morgen, du alte Schlafmütze!", sprach er mit seinem liebenswerten, leichten Dialekt, der seine geografische Herkunft aus dem wunderschönen Seenland Mecklenburg-Vorpommern im hohen Nordosten der neuen, wiedervereinten Bundesrepublik identifizierte. "Hast lang gepennt. Wir ham's jetzt Zehne, checken wir die Szene, kommste mit?" frug er im halben, munteren Scherze.

"Mir knurrt die Puperze", antwortete ich, schlaftrunken gähnend, "was gibt’s  zum Frühstück?" – "wir müssen in den Frühstücksraum im Erdgeschoss gehen, dann finden wir's schon raus."

 

Gesagt, getan.

 

Doch im Treppenhaus…Eine riesige Blutlache! In ihrer Mitte lag das Schwein, das mich vor zwei Tagen tätlich angegriffen hatte. Dieser fiese, arschgesichtige Mettigelvisagen-Muskelprotz, der gut breakdancen konnte! Das Treppenhaus war mit diesem typischen Tatort-Band abgesperrt, MAIER mit AI und ich waren erstaunt und entsetzt zugleich, ein wenig schadenfroh war ich dennoch, konnte den Gedanken nicht unterdrücken: "Karma is a bitch!", würde man heute sagen, damals dachte ich möglicherweise: "Jeder kriegt, was er verdient!"

Er war kein guter Mensch gewesen, ein Pöbler, Mobber, ein Gewalttäter und Psycho-, eventuell Soziopath. Jedenfalls nach allem, das seit zwei Tagen zuvor über ihn zu hören gewesen war. Vor zwei Tagen, als mich das wilde Tier in Menschengestalt, diese Testosteronbombe, angegriffen hatte, weil ich angeblich "saublöd" geguckt haben soll, erfuhr ich nichts Gutes über ihn.

 

Die Polizei schoss Fotos, untersuchte den Leichnam, er wurde aufgebahrt und weggeschafft. Wir durften passieren, nach weiteren fünf Minuten. Als wir im Erdgeschoss waren, sah ich den Typen, der es gewesen sein musste, der ein Messer getragen hatte, wie ich im Vorbeigehen an einer ins Funkgerät sprechenden Polizistin hören konnte, ein sog. "Butterfly"-Springmesser. Zwei Stiche in den Unterleib, einer in die Halsschlagader, was rasch zum Tode geführt hatte, so die Diagnose des Arztes, die ich mitbekam. Der Notarzt fuhr ab, der Gerichtsmediziner ebenfalls, das sah man durch das weit offenstehende Eingangsportal der Jugendherberge, ebenso wie der Leichenwagen der Polizei, der die sterblichen Überreste wohl zur weiteren Untersuchung in die Gerichtsmedizin fahren würde.

 

Der Täter stand, mit ordnungsgemäß mittels Handschellen auf dem Rücken fixierten Händen, von zwei Polizisten flankiert an einem Polizeiwagen, schaute spontan in meine Richtung, starrte mich intensiv an wie das Eichhörnchen im Park im Traum. Ich erschrak bis ins Mark: Das war ja…ich! Ich, älter, mindestens 20 Jahre in der Zukunft. Mein älteres Ego lächelte selig, ehe es von Polizeibeamten in den Polizeiwagen bugsiert wurde.

 

Ich spürte die Handschellen, doch es war mir egal. Es war in Ordnung, gefesselt zu sein. Seelenruhig atmete ich weiter, genussvoll tief, das Polizeiauto fuhr los, die Polizistin, als Beifahrerin, musterte mich abschätzig, skeptischen Blickes. Mein T-Shirt zierte ein es verklebender großer, länglicher Blutfleck, womöglich vom Opfer, dem Muskelmann, dessen Form ein wenig an die Silhouette Südamerikas erinnerte, wie ich belustigt grinsend bemerkte.

Ich wurde aufs Polizeipräsidium gefahren, meine Handgelenke wurden von den Handschellen befreit, meine Fingerabdrücke wurden genommen, ich erkennungsdienstlich behandelt. Dann ging's in den Keller, zu den Gewahrsamszellen. Zwei Tage, zwei Nächte brachte ich dort zu, unter kärglichen Bedingungen. Dann erhielt ich wieder Handschellen um die Handgelenke und wurde in einem JVA-Transporter zunächst zum Haftrichter gefahren, der erwartungsgemäß Untersuchungshaft anordnete. Dann wurde ich in dem Gefängnistransporter ins nächstgelegene Gefängnis gebracht, wo ich drei Monate in Untersuchungshaft verbrachte. Ab und zu wurde ich wieder gefesselt und zum Gericht gefahren, zu den Prozesstagen. Man gewöhnt sich an das ständige Fesseln-Tragen und das Hin-und-Her. Das gehört einfach dazu. Schließlich wurde ich für das als Affekttat gewertete Kapitalverbrechen zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt. Es war mir gleich. Man gewöhnt sich an den Alltag in dieser Parallelwelt namens Gefängnis, es ist alles elendeste Routine, schlimmer als draußen jemals war. Die Hölle auf Erden, die ich nicht überlebte. Eines Tages, nach circa einem Drittel der Strafdauer, der normalen Außenwelt ewig lang entwöhnt und entfremdet, trübe und depressiv geworden, starb ich gebrochenen Herzens und voll Frustration, mit zerstörter, tieftrauriger Seele.

 

Das alles musste binnen weniger Sekunden geschehen sein. Plötzlich war ich wieder im Park, das Eichhörnchen starrte mich eigenartig an. "Wie geht es Ihnen heute Morgen, Herr KOLLER?", säuselte eine wohlwollende, harmonische Stimme. Als ich mich aufrichtete, hockte ein Eichhörnchen auf meinem Brustkorb… "Uah!" – Mit einem infernalischen Kreischen schreckte ich hoch, soweit es die medizinischen Fixierungsbänder an beiden Ober- und Unterarmen, Über- und Unterschenkeln und über der Brust es zuließen. Ich erkannte die Ärztin der Psychiatrie, in die man mich eingeliefert hatte.

Interpretiere ich mein Erscheinungsbild im Spiegel richtig, bin ich nicht jugendlich, sondern Ü30, womöglich Ü40. Die Ärztin fragt nach meinem Befinden, ob ich und was geträumt hätte. Meine kruden Träume behalte ich für mich. Sie ist der Meinung, ich hätte mich wieder beruhigt und erholt und weist die Pfleger an, die Fixiergurte zu lösen. Ich dürfe auf mein normales Krankenzimmer zurückkehren. Schleppenden Ganges, bedingt durch die starke Medikation, wanke ich zurück aufs Krankenzimmer, ein Pfleger stützt mich, gibt mir die Info weiter, die Ärztin wolle mich gleich zum Einzelgespräch noch einmal sehen. Keine Entwarnung also. Ich muss weiter meine Rolle als wieder "Genesener" spielen...

Etwa eine Stunde später, falls mein Chronometer richtig geht, sitze ich vor ihr und sie befragt mich nach meinen Wahnvorstellungen vom Mord in der Rue Morgue Jugendherberge, den Eichhörnchen, vom Knastaufenthalt, bei dem ich angeblich gestorben sei, meinem seelischen Befinden und ob ich immer noch glaube, wild in der Zeit hin und her zu reisen – und den Paralleluniversen mit alternativen Zeitlinien, Geschehnissen, Schicksalsverläufen, die alle nur eine Konstante gemeinsam hatten: Eichhörnchen. Ich weiß nicht, wer ich eigentlich bin, woher ich eigentlich komme, was meine Mission, Aufgabe oder sonst was ist. Warum ich das erlebe, was andere für Wahnvorstellungen, Hirngespinste halten. Ich springe hin und her – oder habe ich alles nur geträumt? Bin ich überhaupt am Leben? Passiert das hier alles wirklich? Ab  wann bin ich frei? In welchem Paralleluniversum bin ich am glücklichsten? In einem wird der Muskelprotz mein bester Freund, da ist er nicht der Fiesling. In einem anderen tötet er mich – und lässt es nach einem Unfall aussehen.

In einem weiteren sind die Eichhörnchen nach dem Verzehr der M&Ms mutierte reißende Bestien (was ist in so 'nem M&M bloß drin? "Panzerschokolade"?), in wieder einem anderen bin ich ein Eichhörnchen…

 

Auf einmal stehe ich wieder im Jugendherbergszimmer, schaue versonnen den Eichhörnchen zu, die auf dem abgeschrägten, hässlichen orangen Dachfirst des gegenüberliegenden Gebäudes, nur durch eine schmale, kaum 60 cm breite Gasse von diesem Zimmerfenster entfernt. Es ist übrigens abends, nicht morgens. Eigenartig. Bäume ragen dort hoch – sind es Zypressen?








(01.10.2020)(C) 2021 Kneichhorn Knisterhood


Stulle: Ist das die vielleicht seltsamste Kurzgeschichte, die Du jemals geschrieben hast, lieber Knorke?

Knooshood: In der Tat, könnte sein.

Stulle: Eine Zeitdimensionsverschiebungsdingsda, parallele Identitäten, Universen, Zeitrahmen,
Eichhörnchen als verbindende Elemente. Wie kommst Du auf solchen Blödsinn?

Knooshood: Ich mag einfach Eichhörnchen - und erinnerte mich an eine Begebenheit aus meiner Jugend.

Stulle: Außer mit diesem "Ärgerfritzen" aus Deiner Jugend?! Den hast Du doch wohl nicht umgebracht?!

Knooshood: Natürlich nicht. Der Kerl lebt noch (falls dem so ist, ich kenne weder seinen Namen noch
seinen aktuellen Aufenthaltsort oder Lebensstatus) - und war ein richtiges Arschloch. Bis auf die Nummer
mit dem Abstechen ist jedoch alles genauso gelaufen, wie ich es beschreibe. Er war ein guter
Breakdancer - und DEXTRO ENERGEN (so hieß das heutige DEXTRO ENERGY, diese
Traubenzuckerblöcke, damals) haben wir damals als "Kokainersatz" tatsächlich zu Pulver zerkleinert und
durch die Nase zu ziehen versucht. War allerdings totaler Schwachsinn, hat auch nicht geknallt. Das mit
der Limo und den zu viel konsumierten Vitamin-Brausetabletten ist natürlich totaler Kokolores. Sonst aber
stimmt alles: Erste Disco (außer der Abschlussparty der damaligen Klasse 10 im Keller der Schule) im
Keller der Jugendherberge, ein kleiner Raum, damals noch mit Audiokassetten, Aufnahmekassetten, auf
denen man sich seine eigenen Zusammenstellungen der damals populären Musikstücke gemacht hat. Ich
erinnere mich nur noch an ein Lied, das war die den Nordirland-Konflikt thematisierende Rocknummer
"Zombie" der nordirischen Band THE CRANBERRIES, das hatte ich damals mitgebracht. Das
dazugehörige Album, "No Need To Argue", hatte ich mir zu meinem 12. Geburtstag gewünscht und
erhalten. War eine wilde Zeit damals.

Stulle: Na dann: Eichhörnchen Glück auf. Danke fürs Gespräch, Knorke.

Knooshood: Gern, Stulle.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.03.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Apfel „Z” – KEIN Königreich für ein Paralleluniverum ? von Egbert Schmitt (Surrealismus)
Unterwegs und angekommen von Christa Astl (Reiseberichte)