Monika Schmeinta-Maier

Frühling

Der Frühling 

du du erinnerst mich an ein junges unschuldiges Mädchen daß dabei ist sich selber und die Welt eines Mannes zu entdecken. Ganz vorsichtig entwickelst du dich von der Raupe zum wunderschönen Schmetterling. Von dem Entlein 
zur vollständigen Schwänin. In Dir erwacht das Grün in Form von feurigem Rot. Alles ist neu und zugleich Milliarden Jahre
alt. Vergangen, Gegenwart und Zukunft. Die Adern eines jungen Blattes im Vergleich des Pulses wenn du errötest wenn Dir ein Mann ein Kompliment macht. Du zuckst leicht zusammen und bekommst Gänsehaut wenn er Dir beiläufig über
deinen Handrücken streift. Ein Hauch Frühlingswind. Verstohlen blickst du ihn an und sehnst dich nach einem Kuss von ihm. Dieses wie frisch aus der Erde sprießen mit aller Kraft und Mut. Und legt sich seine Oberlippe auf deine Unterlippe kommt zum Vorschein was gesät wurde. Das empfinden einer Emotion. Gefühle wahrnehmen und etwas geben. Das Gelb 
der Nazissen und Primeln und Tulpen. Nach dem Kuss blickst du ihm in die Augen, wie zuvor in das strahlende Blau 
des Himmels. Dein Atem und sein Atmen - erwachen im Dasein. Und den Wunsch nach Wiederholung und Beständigkeit.

wünsche mir von dir eine Fortsetzung

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Das wilde Kind von Hameln von Bettina Szrama



Der aufsehenerregende Fall des Wilden Peter von Hameln 1724: Das Auftauchen eines verwilderten Knaben nahe Hameln sorgt für Spekulationen und Mutmaßungen am kurfürstlichen Hof von Hannover. Der Kommissar Aristide Burchardy ermittelt in der mysteriösen Angelegenheit. Doch der wilde Peter, wie er fortan von den Hamelnern genannt wird, will nicht sprechen und führt sich wie ein Wolf auf. All dies interessiert Aristide allerdings weniger als das kurfürstliche Wappen auf dem Hemdfetzen, den der nackte Wilde um den Hals trug. Peter wird im Armenhaus untergebracht und trifft dort auf Grete, die Tochter des Aufsehers. Unbemerkt bringt sie sich in den Besitz des einzigen Nachweises über Peters Herkunft. Der armen Kreatur verbunden, flieht sie mit Peter und begleitet ihn auf seinem abenteuerlichen Weg bis an den englischen Königshof Georg I. Nicht nur dieser, auch ein Celler Zuchthausaufseher, ein englischer Lord und eine hannoversche Prinzessin hegen ein auffälliges Interesse für den Wilden. Immer wieder kreuzen sich dabei Aristides und Gretes Wege, bis er ihr, in seinem Bestreben in den Besitz des Hemdfetzens zu kommen, das Leben rettet. Als er endlich hinter Peters Geheimnis kommt, muss er erkennen, dass er selbst ein wichtiger Teil in dieser Geschichte um Macht, Mord und Intrigen ist. Hat seine Liebe zu Grete trotzdem eine Chance? …

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