Thomas Theo Emanuel Hannen

Copy & Paste (Kyoto)

„… Wie Sehnsucht nach Ferne

mit Seßhaftigkeit vereinen. Wie, Fuß und Auge,

Träne und Lust.“ (F.M.
 

Das war vorgestern gewesen. Er hatte ihr unter der Schreibtischlampe die Gedichtzeilen vorgelesen und als Video nach Lissabon geschickt.  Nun sass er im Wartebereich des Kansai International Airport auf einem mit blauem Kunstleder bespannten Sitz und wartete. Wartete auf den Flug aus Lissabon, wartete auf seine Mutter, die aus Europa über Meere und Gebirge, über das tibetische Hochland und das chinesische Tiefland, über die koreanische Halbinsel und die japanische Hauptinsel Honshu nun schon über der Bucht von Osaka im Anflug auf den Flughafen sein sollte.

Er versicherte sich noch einmal mit einem Blick auf die Anzeigetafel der Ankunftszeit des verspäteten Flugs. In Vorraussicht kommender Eventualitäten schrieb er die Zeile mit der Ankunftszeit in seinen Notizblock ab. Dann setzte er sich wieder und stellte sich vor, wie der Flughafen aus der Vogelperspektive aussehen würde. Unter der Zeile mit der Ankunftszeit zeichnete er ein System von Landebahnen. Dann kopierte er Alles auf die nächste Seite.

Ganz in sich versunken betrachtete er sein Werk. Niemand, der ihn in diesem Augenblick beobachtet hätte - ein junger Mann, der im Wartebereich des Kansai International Airport vorgebeugt auf einem mit blauem Kunstleder bespannten Sitz saß  und in sein Notizbuch starrte – niemand konnte von diesem jungen Mann wissen, dass er gerade eine der grundlegenden Disparitäten des Universums entdeckt hatte.

Die Kopie einer Kopie würde niemals die Kopie einer Kopie sein. Der Rand der kopierten Seite befand sich rechts von seinem Werk - der Rand der Seite mit dem Original befand sich links davon und jenseits davon die Unendlichkeit. Dies war ein universaler Schöpfungszusammenhang. Bei jedem Kopiervorgang und sei er noch so genau, würde eine neue Welt entstehen.

Ideen stürzten auf ihn ein. Da war die Idee des Identischen und da war die Idee des Unterschiedlichen und da war die Idee von etwas dazwischen, einer Räumlichkeit, einer Zeit, in die hinein kopiert worden war. Und die Idee von Strukturen, die selbst wieder Identitäten waren. Von Wesenheiten, die immer wieder Räume und Zeiten aufspannten im verzweifelten Versuch der Selbstidentifikation. Und da war die Suche nach dem Identischen im Funkeln der Augen des anderen.

Als er aus seiner Gedankenverlorenheit erwachte, fiel sein Blick auf die Anzeige; 11:11. Das war die Zeit, die symmetrisch wie sie war, sich ihre Symmetrie selbst bewusst machte. Es war der magische Zeitpunkt an dem sich an diesem Tag alles entscheiden würde.

Der Kugelschreiber fiel ihm aus der Hand und er starrte auf das Ding, das nun auf dem Boden lag. Er machte keine Anstalten es aufzuheben. Dann betrachtete er seine Finger, wie sie kraftlos auf seinem Knie lagen. Sie schienen nicht zu ihm zu gehören. Wenn er ihnen jetzt den Befehl geben würde, den Kugelschreiber aufzuheben, würden sie ihm nicht gehorchen. Er war sich sicher, dass sie es nicht tun würden.

Als er die Hand sah, die den Kugelschreiber ergriff, wollte er aufschreien, unterdrückte aber die aufkommende Panik. Ein Arm schob sich in sein Gesichtsfeld und eine Hand reichte ihm den Kugelschreiber. Er zwang seine eigene Hand den Kugelschreiber anzunehmen und spannte seine Gesichtsmuskeln zu einem Lächeln. "Arigato!".

Er betrachtete den Kugelschreiber genauer. Auf der Schutzkappe prangte ein Biber und ein Bär, die ein gelbes Schild mit einem blauen T zwischen sich hielten. Über dem Schild war gerade noch eine Krone zu erkennen, auf der ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen saß, und unter dem Schild wusste er den Schriftzug: “Diversity is our strength”. Den Kugelschreiber hatte ihm sein Vater in Toronto geschenkt. Er hatte seinen rechten Arm bei einem Arbeitsunfall verloren. Damals bei dieser Uranfirma im Labor und bei einem Experiment, das schiefgelaufen war. So hatte er es ihm erzählt.

"Francisco! Francisco!" Eine bekannte Stimme rief seinen Namen. Er stand auf und wurde steif, als sie ihn umarmte. "Tantas saudades!" sagte die Stimme und er antwortete: "Sabishii! Saudades!" Dann drückte er den Kugelschreiber in die Hand seiner Mutter. Es würde alles gut werden. Die Idee des rechten Arms lag jetzt in ihrer Hand.

Wie alle großen Flughäfen dieser Welt war auch der Kansai International Airport voller Zeichen und Hinweisen. Eine Stahlkonstruktion schwang sich in großen Bögen über Plazas und Gänge. Gelbe Leitlinien führten die Fluggäste über viele Wege an ihr Ziel. Francisco und seine Mutter nahmen den Weg zum Haruka Airport Express nach Kyoto.


Als der Koffer im Abteil verstaut war und sie in den großen bequemen Sitzen Platz genommen hatten, atmete seine Mutter durch und sagte leise:

“Kaum habe ich mich von der Müdigkeit

der langen Reise erholt

Werde ich heute

eine neue Reise beginnen”   (H.K.
 

Francisco begann auf seinem Smartphone herumzutippen und las vor was er dort fand:

Hajime Kawakami – Eine Geschichte der Armut.

seine Mutter erwiderte: “Kawakami wusste nicht ob er Kommunist, Buddhist oder beides war.”
 

Nach einer Weile des Schweigens begann seine Mutter eine Melodie zu summen um nach noch einer Weile etwas auf japanisch zu flüstern:

“higashi ni byōki no kodomo areba

itte kanbyō shite yari”

Ohne von seinem Smartphone aufzusehen setzte Francisco ihre Zeilen fort:

“nishi ni tsukareta haha areba

itte sono ine no taba wo oi”               (M.K.
 

Aus den Buchstaben, die er von der  kleinen Leuchtfläche ablas, fügte er Worte zusammen, die er laut vor sich her sagte:

“Ame ni mo makezu. Gedicht von Miyazawa Kenji. Achtzehnhundertsechsundneunzig bis Neuzehnhundertdreiunddreissig. Sein Thema verweist auf das buddhistische Lotos-Sutra Kapitel vierzehn: Friedvolle und freudige Taten. Anrakugyō.”

Draußen flog die Welt vorbei. Erst Meer, dann Land, Betonpaläste, Häuser wie Schachteln über die Landschaft verstreut, Felder, Seen, und das gleichmäßige Schlagen der Schienen. Hochspannungsleitungen, in der Ferne ein Gebirgszug, tiefhängende Wolken, Regen an den Scheiben. Shin-Osaka – der erste Halt und wieder, Häuser, Seen, Wälder und ferne Berge. Bei dieser Geschwindigkeit erschien alles so, als wenn es irgendwo auf der Welt schon einmal dagewesen war. Kyoto Station – Ansagen, Stimmengewirr, himmelhohe Stahlträger, Lichter, Zeichen, Bewegung.

Sie gingen in das Hotel, das nicht weit von der Station lag, brachten das Gepäck auf das Zimmer und assen in einem Schnellrestaurant in der Nähe eine Nudelsuppe. Dann stiegen sie in einen Bus und fuhren bis zur Haltestelle Rashomon. Es war später Nachmittag und der Rest des Regens hing über den fernen Bergen am westlichen Ende der Kujo-Dori.

Wenn einer auf das Ende des Regens gewartet hatte, war er jetzt unterwegs und wenn einer der Geschäftigkeit des Tages zu entfliehen suchte, trieb er jetzt im Strom der nach Hause Eilenden, während eine kühle Brise  vom Meer her wehte.

Sie überqueerten die Kujo-Dori und gingen an dem kleinen Tempel vorbei über einen Fußweg zu dem Spielplatz mit Rutsche und Wippe. In der Mitte auf dem Spielplatz stand eine Säule, die von einem hüfthohen Metallzaun umgeben war. Vor dem Zaun war eine Gedenktafel angebracht, auf der die Geschichte des alten Rajomon-Tors auf Japanisch und Englisch erzählt wurde.

„Warum wir hierher fahren?“ Francisco hatte nicht gefragt, er fragte nie. Seine Mutter beantwortete seine nicht gestellte Frage: „Du weisst doch, hier habe ich deinen Vater kennengelernt. Damals, als ich die Stelle an der Kyoto Universität angenommen hatte und mir den Ort ansehen wollte, der Anlass zu den vielen Geschichten um dieses Tor geworden war.“


Damals, da war es so:

Er stand vor der Gedenktafel und las den Text über das Rashomon-Tor, dass es so nicht mehr gab.

„No remains?“ fragte er.

„Nothing is left“ antwortete sie ihm.

Er hatte den Blick des Touristen, der versuchte, in aller Eile die große Leere zu füllen, die er aus seinem Heimatland durch die Welt trug.

„From Canada Toronto“

Sie betrachtete ihn genauer. Hinter seiner gelangweilten Gestik vermeinte sie  etwas zu entdecken, was ihr Interesse weckte. In den dunklen Augen eine Sehnsucht, oder war es Gier, und noch weiter dahinter Gefährlicheres, aber es weckte ihre Neugier.

Und dann, damals, da kam es so:

Der Himmel war klar und ein sanfter Wind fächelte um ihr Haar.
Das Eis schmolz und sein Bart war wie grünes Moos auf den Wellen ihrer Haut.

 

Jetzt nach all dieser Zeit und der Trennung versuchte sie die nicht gestellten Fragen ihres Sohns zu beantworten. Sie setzten sich auf die Bank hinter der Wippe. Francisco tippte auf seinem Smartphone und las vor: „Wie ein Dieb in das obere Stockwerk des Rashomon kletterte und eine Leiche sah“  (K.M.

Sie lehnte sich zurück: „Oh ja, eine interessante Geschichte. Ein Arbeitsloser sieht einer alten Frau zu, wie sie einer Leiche die Haare ausreißt um daraus Perücken zu machen und damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. In seinen Augen ist ihr Tun verwerflich und er sieht es als Rechtfertigung dafür an, ihr seinerseits die Kleider zu entreißen und damit zu verschwinden.“

Dann nach einer Weile des Nachdenkens:
„Das ist eine der Geschichten, die sich hier im Dachgeschoss des Rashomon-Tors am südlichen Ende der alten Suzaku-Allee abgespielt haben soll. Aber am nördlichen Ende der Allee gab es auch ein Tor, und von dort kommt die Geschichte: „Wie ein Mann das Lotus Sutra kopierte um einen toten Fuchs zu retten“ (K.M.

Und sie erzählte: „Ein Mann verliebt sich unter diesem Tor in eine Edelfrau, die ihm erzählt, dass sie sterben muss, wenn sie mit ihm schläft. Nachdem er sie aber überredet hat, bittet sie ihn nach ihrem Tod das Lotus-Sutra für sie zu kopieren und für sie zu beten. Er findet sie am nächsten Tag in Gestalt eines toten Fuchses wieder und tut worum sie ihn gebeten hatte. Im Traum bedankt sie sich bei ihm für seine Treue und steigt, von ihren Sünden erlöst, in den Himmel auf.“


„Du wirst auch einmal in den Himmel aufsteigen und Papa auch“ sagte Francisco

Sie lachte und schüttelte den Kopf:

»Vielleicht haben wir davon einmal geträumt, aber schau mal nach links, kannst du mir sagen, was dort ist?«

»Ja, Mutter«, antwortete er, »das ist die Rutsche auf die ich früher immer hinaufgeklettert und dann auf der anderen Seite hinuntergerutscht bin. «

»Und was ist das für ein Gebäude, das sich an der Straße dahinter befindet? « fragte sie wieder.

»Das ist der Kindergarten in den ich als kleines Kind gegangen bin«, antwortete er.

»Und wenn man die Straße vor dem Kindergarten immer weiter nach rechts geht?«

»Dann kommt man irgendwann zum Toji-Tempel. Dort sind wir früher oft spazieren gegangen.«

»Und die große Allee vor dem Toji-Tempel? «

»Das ist doch die Kujo-Dori Avenue, auf der wir mit dem Bus hergefahren sind. «

»Und wieder weiter rechts die Avenue hinauf?«

»Da kommt irgendwann das Krankenhaus in dem ich zur Welt gekommen bin. «

»Und wie heißt der Tempel hier rechts von uns? «

»Das ist der Yatori Jizo-son Tempel in dem wir als Dank immer ein Opfer bringen, wenn du zu Besuch bist. « 

(A.S.


„Warum ich dich nach diesen Orten frage? - Weil sich in ihnen ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte zugetragen hat. Von dieser Geschichte sind wir zwei merkwürdige Menschen geblieben, die davon wissen und davon erzählen können. Vom alten Rashomon Tor können wir auch erzählen, weil wir von den merkwürdigen Geschichten wissen, die andere daraus gemacht haben. Vom Rashomon selbst aber ist nichts geblieben„

„Gleich nach deiner Geburt musstest du in dem Krankenhaus an der Avenue operiert werden. Danach hat es lange gedauert bis du wie all die anderen Kinder krabbeln konntest und noch länger, bis du die ersten Worte gesagt hast. In dem Kindergarten warst du gut aufgehoben und auf dem Spielplatz hast du irgendwann auch mit den anderen Kindern gespielt. Und dann dieser wunderschöne große Park am Toji-Tempel, wie oft sind wir mit dir dort gewesen!“

Sie blieben noch eine Weile auf der Bank sitzen. Sie dachte an ihre Kinder, die über die ganze Welt verstreut waren. An ihre Tochter Luisa und ihren Freund in Grönland, an Pedro, Ma und die Enkel in Klerksdorp und an Franzisko, der jetzt hier in Kyoto neben ihr saß. Und sie dachte an ihren Mann in Toronto, von dem sie sich getrennt hatte. Als sie den Kugelschreiber in ihrer Hand fühlte, sagte Sie zu Francisco:
„Lass uns jetzt zum Tempel gehen und dem Boddhisattva ein Opfer bringen. Und lass uns dann zu Fuß zurückgehen, ich werde dir dabei die Geschichte über deinen Vater und seinen verlorenen Arm zu Ende erzählen.“

In der Zwischenzeit begann es zu dämmern und sie verließen den Spielplatz um vor dem kleinen Tempel zu opfern. Sie band einer der Steinfiguren ein Lätzchen um, verbeugte sich zweimal und faltete die Hände. Franzisko tat es ihr nach. Dann warf sie noch einige Münzen in den Opferkasten und sie machten sich auf den Weg die Kujo-Dori hinauf. Die Pagode des Toji-Tempels ragte mit ihrem geschwungenen Dach und der langen Spitze in den dunkler werdenden Himmel.


„Und wenn wir beide jetzt immer weiter gehen und nach Osten über den Pazifik bis an die kalifornische Küste schwimmen und dann über die Rockys und die Great Plains bis zu den großen Seen und dort am Ufer des Ontariosees die Stadt Toronto betreten, die Yonge Street hinauf bis zur Dundas Street und dieser nach Westen folgen, an Little Tokyo und Chinatown vorbei bis zum Western Hospital laufen, befinden wir uns an dem Ort, an dem deinem Vater der Arm abgenommen werden musste.“




Motive/Anlehnungen/Verweise aus:

F.M.)   Friederike Mayröker „Lieber in Gedanken reisen, Hokusai“

A.S.)   angelehnt an „Granit“ Adalbert Stifter in „Bunte Steine“ Pesth 1853, S. 36 ff

K.M.)  2 Märchen aus „Konjaku Monogatarishu“ Vol. 14/5 und Vol. 29/18

H.K.)   “Two Kinds of Truth conceived by Hajime Kawakami”   Deguchi, Yuzo
            Kyoto University Economic Review (1962), 32(2): 39-53

M.K.) “Ame ni mo makezu” Miyazawa Kenji (1896-1933), Gedicht aus dem Nachlass

W.M.) Poetische Kommunikation mit dem Übersinnlichen im japanischen Mittelalter Wolfram Naumann
            in NOAG 154, Jg. 1993/2,  S. 49-54

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.03.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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