Günter Weschke

Der Osterspaziergang

Der Osterspaziergang

Ach ja, wer kennt das Ostern nicht, wie es früher einmal war?
Fein angezogen, eben festlich, die Menschen waren alle froh gestimmt.
Kirchgang und danach zum Kirchenwirt ins Gasthaus.
Osterbräuche gibt es ja viele.
Aber Heute? Natürlich zieht man sich einen Anzug, oder Kleid an, macht sich hübsch, aber bitte, den Mundschutz nicht vergessen.
Nicht alle können in die Kirchen gehen, meist sind zum Gottesdienst nur etwa 20 Personen zugelassen, die sich aber vorher anmelden müssen.
Der Kirchenwirt hat geschlossen, wie auch alle anderen Lokalitäten in der Stadt.
Leute treffen? Man Grüßt sich nur von fern. Abstand halten ist angesagt.
Es gibt kleine Kinder, so etwa ab 1 ¼ Jahren, die kennen ihre Eltern nur mit Mundsschutz. Wenn sie dann später einmal diesen Mundschutz abnehmen, ist das Geschrei der Kinder groß. “ W A S ihr seid meine Eltern?
Ostereier suchen, Kinder finden kleine Nester mit Schutzmasken,
Schutzmasken werden nach Gebrauch einfach weggeworfen, so wie früher die Kondome, nur viel mehr.
Gepanzerte Fahrzeuge der Bundeswehr, stehen an markanten Plätzen in der Stadt, dazwischen stehen Wasserwerfer der Schutzpolizei bereit.
Viele Polizisten, mit heruntergelassenen Visieren ihrer Schutzhelme und den Gummiknüppel griffbereit
Am Nachmittag wollen irgendwelche querdenkenden Demonstranten, in der Stadt aufmarschieren, man rechnet bis zu 10.000 Mitläufer.
Mütter mit Kinderwagen sind auch dabei, na ja, es ist ja schließlich Ostern.
Heute gibt es einen Festtagsbraten, gegrillter Hasenrücken, mit Knödel, Rotkraut und Preisselbeeren, dazu ein Glas Schampus.
So ein Feiertag ist schon etwas Besonderes.
Unter den CDU/CSU Spitzenpolitikern, ist eine Art Wettkampf entbrannt, wer von ihnen hat die meisten Gesichtsmasken verscherbelt, natürlich gegen dicke Honorare.?

Frohe Ostern

Ach ja, Osterspaziergang ist ausgefallen

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