Angelika Güth

Wind-Spiele

Wind-Spiele

Guten Tag, meine Name ist Wind.   Meine Heimat ist die ganze Welt.

Ich springe über die Gipfel der Berge, ich küsse die Gletscher und wiege sanft die ersten Frühlingsblumen auf den Bergwiesen mit meinem Atem. Im Herbst zupfe ich mutig, frech die Blätter von den Bäumen und bereite sie auf den Winter vor. Ich treibe den Regen und die Schneeflocken vor mir her, weil sie das lieben. Ich helfe Millionen Vögeln bei ihren langen Flügen über Land und Meer, Berge und tiefe Täler. Aber meine Heimat ist das Meer. Da helfe ich den Schiffen über meine Wellenkämme zu reiten und sicher in den Hafen zu gleiten. Ich liebe auch meinen Übermut und manchmal, manchmal übertreibe ich es, das weiß ich. Es gibt eben Zeiten, da muss ich meine Kraft und meine Macht spüren. Und dann puste ich die Wellen hoch und immer höher und die Schiffe tanzen bizarr auf meinen Wellenkämmen und verschwinden auch schon mal n meinen Wellenbergen. Das brauche ich. Ich bin eben der Wind.

Aber ich kann auch ganz liebevoll sein. Dann puste ich sanft das Meer gegen den weißen Strand. Dann jauchze ich laut, wenn die Gischt über das Wasser läuft und sich glänzend silbern in der Sonne spiegelt.

Dann liebe ich es, die Muscheln über den Sand zu schieben, ganz vorsichtig, damit sie nicht brechen.

Dann liebe ich es, die Wellen genussvoll gegen den Strand zu pusten und wir jauchzen und lachen gemeinsam, wenn sie höher und höher rollen und die kleinen Küstenboote auf meinen Wellen in der Sonne bedrohlich tanzen.

Dann liebe ich es, wenn die Möwen auf meinem Atem gleiten und durch meine Lüfte segeln.

Dann liebe ich es, den Walen und Delphinen zuzusehen, wie sie kraftvoll aus dem Wasser sich mit meinem Atem verbinden.

Aber am liebsten von allem puste ich den Himmel blau, damit die Welt die Sonne sehen kann. So bin ich nun mal.

Liebe Margitta,
ich danke dir für deine Hinweise und Informationen. Ich finde es so wichtig, dass man sich kennenlernt, austauscht, lernt und immer wieser überrascht wird, so wie du mich mit deinem 1. Kommentar überrascht hast. Ich freue mich jetzt noch.
Ich schreibe jetzt einfach mal etwas über mich, hoffe, dass es dich interessiert und animiert, mir dann etwas über dich zu erzählen.
Mein Schreiben:
Geschrieben habe ich schon als Jugentliche. Die "Kanalisation" kam dann, als ich vor 20 Jahren die "Kreative Schreibewerkstatt" meines Wohnortes entdeckte. Dort habe ich sehr viel gelernt, auch den Umgang mit der Presse. Ab 2002 habe ich mich dann an eigene Lesungen gewagt und vor 8 Jahren im meinem Wohnort 3 Jahre eine Schreibwerkstatt das "Frauentreffs" geleitet, in der ich viele Aufgaben von früher anwenden konnte. Spannend, sage ich dir, die Mitglieder, meistens über 68-75 Jahren wurden so gut, dass wir eine Lesung machen konnten. Allerdings wurden dann die kommunalen Fördergelder gestrichen. In der Kommunalpolitik meiner Stadt habe ich 4 jahre die Redaktion einer Parteizeitung geleitet und auch für den Bürgermeister geschrieben. Völlig neu für mich - Artikel schreiben, auch spannend.
Ein Lieblingsprojekt, dass ich gern verwirklichen möchte ist das "Erzählcafe", allerdings jetzt wg. Corona noch nicht eingerichtet.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mehr über dich erfahren würde, aber natürlich freiwillig und ohne Verpflichtung.
Machs erstmal gut, liebe MargittaLiebe Grüße
Angelika Güth, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.04.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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