Ingrid Baumgart-Fütterer

Coronavirus macht Menschen die Hölle heiß

Es schwingt das Zepter - seine grenzenlose Verbreitung mit verheerenden Folgen ist von Erfolg gekrönt -

Sein unberechenbares "Wirken im Verborgenen" versetzt Menschen in Angst und Schrecken und lässt sie mehr denn je um ihre Existenz bangen. Unter seiner "Machtausübung" brechen alte, (angeblich) bewährte Strukturen zusammen, zugleich müssen neue unter erschwerten Rahmenbedingungen und immensem Zeitdruck aufgebaut werden. Die Weltwirtschaft wird infolge des finanziellen Erdbebens in ihren Grundfesten erschüttert. Das Unterste wird zuoberst gekehrt und löst Debatten über heikle Themen aus, die vor Corona-Zeiten tabuisiert worden wären. Mit geschärftem Blick auf die "ungeschminkte Wahrheit" werden zwangsläufig Schwachstellen im System
gründlich wie nie zuvor beleuchtet. Arbeitnehmer in systemrelevanten Berufen rücken als "Helden der Nation" in den Fokus der Aufmerksamkeit. Bisher Selbstverständliches erfährt - hoffentlich auf lange Sicht - die längst überfällige Wertschätzung, die sich z.B. auch in einer adäquaten Lohnerhöhung niederschlagen sollte.

Das öffentliche Leben mit seinen zahlreichen kulturellen und anderweitigen vergnüglichen Ablenkungen ist weitgehend lahmgelegt. Als Folge von Isolationsmaßnahmen (Quarantäne, Ausgangssperren, Besuchsverbote, Kontaktbeschränkungen ...) werden Menschen auf sich selbst zurückgeworfen. So wie bisher kann es ungebremst nicht weitergehen. Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus, verstärkt die Ausplünderung unseres ohnehin gebeutelten Planeten, beschleunigt den desaströsen Klimawandel, das Artensterben, führt zu
Massenarbeitslosigkeit, Verelendung und weiteren sozialen Verwerfungen. Wir sitzen alle in ein und demselben "Sternenboot", das zurzeit durch besonders stürmische Zeiten navigiert werden muss. Ist bald Land in Sicht? Ist ein Rettungsanker greifbar? Wäre es denkbar, zumindest ansatzweise "weltumspannende" Konzepte zum Wohle aller zu erstellen und diese sukzessive umzusetzen?

Das Coronavirus macht Menschen auf körperlich-seelisch-geistiger Ebene überdeutlich und schmerzlich erfahrbar, dass in der Tat alles miteinander auf Gedeih und Verderb vernetzt ist. Vielleicht wird eines Tages durch ein verstärktes "Einheitsgefühl" ein Ruck im Sinne einer "sprunghaften Bewusstseinserweiterung" durch die Weltbevölkerung gehen. Im "Licht des Bewusstseins" könnte die Menschheit den enormen Herausforderungen eher gewachsen sein.

Die Corona-Krise gemahnt insbesondere an einen achtsameren Umgang mit uns selbst und unseren Mitgeschöpfen. Es wäre wünschenswert, (wieder) mit allen Sinnen die Wunder der Natur wertschätzend in uns zu spüren. Auf diese Weise würde die Menschheit der Mutter Erde die längst überfällige Ehrerbietung zuteilwerden lassen. Ihre gottgegebenen Geschenke, die mit Gold nicht aufzuwiegen sind, würde die Freude in unseren Herzen aufsteigen lassen und diese stärkt bekanntlich unser Immunsystem.

 

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