Günter Weschke

Highway to Hell

Highway to Hell


Eine Gruselgeschichte der besonderen Art

Novemberwetter und das im Hochsommer! Es ist plötzlich kalt geworden, dazu regnete es in Strömen.
Na ja, hat sicherlich mit dem Klimawandel zu tun.
Die Scheinwerfer meines SUVs vermochten kaum den Regenschleier zu durchdringen und auch die Scheibenwischer hatten ihre große Mühe.
Also o.K., ich kenne meinen Heimweg, fahre diese Stecke seit mehr als fünfzehn Jahren, morgens rein nach New York und abends dann nachhause.
Ich arbeite in der Bank meines Vaters, Benson und Benson, wir sind ein gutes Unternehmen und beraten unsere Kunden auf ehrlicher Basis.
Aber lassen wir das. Was ist plötzlich mit der Fahrbahn los, sie wölbt sich langsam, wie eine Rampe, nach Oben.
Mein Wagen fährt und fährt, als wäre diese Steigung gar nichts.
Jetzt zieht auch noch ein Gewitter auf, gewaltige Blitze zucken rechts und links von mir herab, dazu ertönt ein furchtbares, lautes Donnern.
Was soll ich nur tun? Ich schalte das Radio ein, erst etwas Musik, danach Nachrichten, der Sprecher erklärt den Wetterbericht,
“ Das anhaltend schöne Wetter, wird uns auch in der kommenden Woche begleiten!”
Was? Was für schönes Wetter? Was geschieht hier gerade?
Ich schließe die Augen, als vor mir plötzlich ein grelles Licht aufblitzt.
Der Wagen wird langsamer und hält dann vor einem großen Tor.
Dieses öffnet sich, mein Wagen fährt wieder an, das alles, ohne mein Zutun.
Die Wagentür wird geöffnet und eine schöne Dame bittet mich, auszusteigen. Etwas verunsichert, verlasse ich meinen Wagen, die Dame nimmt meine Hand und führt mich in ein prächtiges Haus. Überall brennen Kerzen und es ist angenehm warm.
Sie führt mich an einen gedeckten Tisch und bittet mich, Platz zunehmen. Sie lächelt mich an und sagt :”Erhol dich erst einmal von der schrecklichen Fahrt vorhin.
Wo bin ich, frage ich etwas verwirrt? Ihre Antwort war ein kleines Lächeln, dann sagte sie “ Du bist hier im Höllenreich!”
Sie setzte sich zu mir, nahm ein Glas und trank mir zu, ich tat das Gleiche, danach wurde mir Übel und dann Ohnmächtig.
Als ich erwachte sah ich einen großen Kamin, in dem ein Holzfeuer brannte, Auf einer Bank saß meine Empfangsdame neben einen gutaussehenden Herrn, der jetzt aufstand, zu mir kam und sich vorstellte. “Mein Name ist Satanus, indem er seine Arme ausbreitete sagte er, das Alles, ist mein Reich!”
Myriam sagte, indem sie auf mich deutete, “ Das ist Herr Benson, von der Bank Benson und Benson, in New York!”
Der Mann reichte mir seine Hand, die ich als angenehm empfand.
“Sie wundern sich bestimmt und fragen sich was soll ich hier?
Um es kurz zu machen, sie sollen mir helfen. Das ist eigentlich sehr ungewöhnlich, aber die fortschreitende Technik auf der Erde, überfordert unser Wissen.
Sie wurden ausgewählt, uns zu helfen
Dieser Herr Zuckerberg macht uns mit seiner Technik die Hölle heiß!” Er lachte plötzlich, aber sie, mit ihrem Wissen, durch ihre Arbeit im Bankhaus, können uns sicherlich helfen!”
Er führte mich an eine große Tafel, auf ihr brannten viele winzige Lichter, Das sind alles sterbende Menschen auf der Erde, die wir hier in Kürze erwarten, Jetzt, in Zeiten von Corona, nimmt ihre Zahl dramatisch zu.
Ich hatte plötzlich eine Ahnung und fragte vorsichtig, “ Wir befinden uns hier aber nicht im Himmel?”
Er lachte, “Aber nein, wir befinden uns hier in der Hölle, all diese Menschen müssen hierher geleitet werden, also erwarte ich, eine gewisse Ordnung, im gesamten Ablauf!”
Also gut, ich setzte mich an einen großen Tisch, auf dem Schreibblöcke und verschiedene Kugelschreiber lagen, hier machte ich sofort einige Skizzen, wie ich es auch in der Bank machen würde.
Schon nach kurzer Zeit, war Herr Satanus sehr zufrieden.
“ Ja, genauso habe ich es mir vorgestellt und so wird es gemacht!
Myriam setzte sich an meine Seite, sie trug ein langgeschlitztes Kleid, aus durchsichtigem Brokat, sie legte ihre Beine übereinander und sah mich verführerisch an.
Wer war denn hier im Haus der Teufel???
Meine Vergangenheit war völlig ausgelöscht, ich wurde die Rechte Hand von Herrn Satanus.
Mein Herz wurde ausgetauscht und ich führte hier ein schönes Lotterleben und ich blickte verächtlich auf die Wesen der Erde nieder.

Ewiger Tod bedeutete für mich, ewiges Leben.

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Günter Weschke).
Der Beitrag wurde von Günter Weschke auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.04.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Sturmwind von Bernd Rosarius



Wenn erst ein laues Lüftchen weht,
das sich naturgemäß dann dreht
und schnelle ganz geschwind,
aus diesem Lüftchen wird ein Wind,
der schließlich dann zum Sturme wird,
und gefahren in sich birgt-
Dann steht der Mensch als Kreatur,
vor den Gewalten der Natur.
Der Mensch wird vielleicht etwas klüger,
seinem Sturmwind gegenüber.


Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Arbeitswelt" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Günter Weschke

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Mord in seinem Revier von Günter Weschke (Krimi)
Nach mir die Sintflut von Rüdiger Nazar (Wahre Geschichten)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen