Günter Weschke

Das Leben ist kein Dauerlutscher

Das Leben ist kein Dauerlutscher

So beginnt das Leben:
Abgenabelt und dann weg von Mamas Nuckelbrust. Hurra, das Leben beginnt!
Kindergarten, danach aua, Schule, na ja, die verging auch einmal, aber da muss man durch.
Danach kommt die Lehrzeit, (Lehrzeiten sind keine Herrenjahre) und dann kommt die lange Zeit an der Uni, die kann oft sehr lange dauern, aber danach, ist man plötzlich ein “Studierter”, ein “Herr Doktor!”
Es kann aber auch ganz anders kommen, durch eine verdammte Unachtsamkeit, ist man plötzlich Vater geworden. Ja, dumm gelaufen!
Aber das wirft die ganzen geplanten Pläne, völlig über den Haufen.
Man hätte an der Uni “nur “ noch neun Semester Studieren müssen!
Natürlich, das Leben geht weiter, aber wie?
Wenn aber nun keine reichen Eltern in der Nähe sind, kann man sich den “Herrn Doktor” Abschminken.
Aber für all die Anderen, die Achtsamen, geht’s jetzt erst richtig los!
Das Leben liegt ihnen jetzt zu Füßen, aber bitte, trampelt jetzt nicht mit den Füßen drauf herum!
Zwölf Semester und auch mehr, haben sie sich an der Uni den Arsch wund gesessen, jetzt soll es also losgehen.
Wenn also die Eltern kein Firmenimperium zurückgelassen haben, kann der Studierte ja auch noch Politiker werden, oder besser nicht!
Wir erleben gerade jetzt, eine Zeit, wo der Herr Doktor, als Reinigungskraft in Schulen oder in Krankenhäuser eingesetzt werden kann. Also doch lieber Politiker!
Jaaa, schon wegen der Diäten! Sollte hier einmal der Posten eines Wirtschaftsministers frei werden, scheiß auf Diät.
Was hält man denn vom Verteidigungsminister(in)?
Sehr guter Posten, dafür braucht man keine Kenntnisse, je weniger davon vorhanden sind, um so besser.
Wie wäre es dann mit Verkehrsminister?
Frage an den Bewerber; Haben sie denn schon Erfahrungen im Verkehr?
Antwort: Ich bringe Beste Voraussetzungen dafür mit, ich bin seit drei Jahren Verheiratet und wir haben schon vier Kinder.
Aber wie gesagt, das Leben ist kein Dauerlutscher.
Also, es wird geheiratet, eine Familie gegründet, Ferngesehen und Ferngesehen, zwischendurch natürlich auch fremd gegangen, in Bars herumgelungert, das Familien - Erbe versoffen, die Frau verprügelt,
gekifft und in der Gosse gelandet.
Das kann der Werdegang eines Menchen sein, der vom Reichtum verwöhnt, alles Maß vergisst und sein Leben lebt, wie er es möchte. Schade drum.
Es geht aber meist gut aus, es wird geheiratet, eine Familie gegründet, Beirat im Kirchenrat, Golf am Sonntag Vormittag, Abends in die Oper, oder in den Puff, alkoholisiert wird die Frau verprügelt, der Dackel bekommt einen Fußtritt und spätestens da merkt man, was bin ich doch für ein Idiot. Wie konnte ich nur den Hund treten?
Das Leben ist kein Dauerlutscher!

© G

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Günter Weschke).
Der Beitrag wurde von Günter Weschke auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.04.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  • Autorensteckbrief
  • guenter-weschket-online.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)

  Günter Weschke als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Gedichte der Liebe. Abgöttisch geliebt. von Barbara Priolo



Von Liebe und Verletzlichkeit sprechen die Gedichte Barbara Priolos in immer neuen,überraschenden Variationen. Sie benennen die Süße erwachender Zuneigung, die Inbrunst fraulichen Verlangens nach Zärtlichkeit, und sie wissen zugleich von herber Enttäuschung, von Trennung und Leid des Abgewiesenwerdens. Deswegen aufhören zu lieben wäre wie aufhören zu leben. ** Das Schönste ist,was man liebt **, bekennt die griechische Lyrikerin Sappho auf Lesbos. Diese Einsicht-aus beselingender und schmerzlicher Erfahrung wachsend-ist Ausgangspunkt der sapphischen Dichtungen.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Groteske" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Günter Weschke

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Bundeslige, jetzt jets los ( Jargon) von Günter Weschke (Mundart)
Für die lieben Frauen von Uli Garschagen (Einfach so zum Lesen und Nachdenken)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen