Marlene Remen

AHH, DA MAMMA !!!

Bericht über eine Großbaustelle inklusive Völkerverständigung.
Aus Gründen des Datenschutzes wurden einige Namen verändert.


Wie ihr gewiß euch vorstellen könnt, werfen große Ereignisse ihren
Stress voraus, sogar bei einer "nur" häuslichen Baumaßnahme,
die aber doch mit einigen Schwierigkeiten verbunden sein kann.
Vor Allem, wenn etwas nicht genehmigt wird, wo man es doch hin
haben wollte. Deshalb mußte ein ganz neues Konzept her und es wurde
auch gefunden. Nun habe ich hier auf meinem Altenteil ein Appartment,
wohnen, schlafen, kochen und ein ganz wundervolles, großes Bad.
Aber, jetzt von Anfang an :

Durch Vermittlung des Lebensgefährten meiner Tochter lernte ich
Herrn S., seines Zeichens Installateur und ein kompetenter Mann
in Sachen Badrenovierung das erste Mal Ende Februar, glaube ich, war es,
kennen. Bis dahin hatte er mit meiner Tochter alles geregelt und kannte meinen
Namen noch gar nicht. Darum waren seine ersten Worte an mich auch :
"AH, da Mamma ", ich bin S. und ich mache Ihnen einen Traum aus einem
Badezimmer, es wird zwar viel Arbeit werden, weil viele Leitungen für
Wasser, Abflüsse und Strom gelegt werden müssen, aber das kriegen wir schon hin !!"

Soweit, so gut, den ganzen kleinen Raum ausräumen, der vorher mein Schlafzimmer
war und den vorderen unteren Kellerraum frei zu räumen, das war eine Heidenarbeit
für uns Alle, aber wir haben es geschafft. Dafür habe ich mich aber auch von sehr
Vielem, an dem mein Herz hing, trennen müssen, aber anders ging es nicht.
Ach ja, es waren ja nur Dinge, die irgendwann doch im Sperrmüll gelandet wären.
Mit Verzögerung von einer Woche begannen dann die ersten Arbeiten.

Montagmorgen, gegen 9.00Uhr, es klingelt, ich mache auf und Herr S. steht vor mir.
"Ah, da Mamma, da bin ich und habe noch die Jugend mitgebracht, das ist der
Emre und der Murat, die Beiden helfen mir Heute. So, Jungens, alles Werkzeug
und Geräte reinbringen und das Gerüst, um an die abgehängte Decke zu kommen.
Zusammenbauen und dann kanns losgehen. Aber, warte, warte, die Unterlattung
bleibt aber dran, sie wird nicht abgerissen, kommt aber noch eine Verstärkung dran.
Emre, paß auf, stell das Gestell fest, bevor es mit dir durch den Raum wandert, Okay !"
Ich hatte mich wieder in die Wohnküche verzogen, um nicht zu stören, Herr S. kam
rein, er führe noch schnell zum Baumarkt, um noch Latten zu besorgen und schon war er weg.

Im Räumchen wurde kräftig gearbeitet, man konnte das Hämmern und Niederknallen der
Holzdecke im ganzen Haus hören, alles Abgerissene rausgetragen in einen Anhänger 
geschmettert und es ging weiter. Nach einer Stunde kam Herr S. zurück mit den langen
Latten und dann kam die Frage, wohin damit. Zu lang für den Raum, für den Flur ebenso
und ich machte den Vorschlag, sie auf geradem Weg nach hinten in die Waschküche zu
bringen, da wären sie nicht im Weg und es könnte auch leicht zu holen sein, wenn es
gebraucht wird.  "Ja, Mamma, das ist gut, das ist Logistik!"  "Nein, lachte ich, nur ein
räumliches Denken und Vermeiden von Unordnung."   "Prima, lachte auch Herr S..
So, Jungens, wir machen mal eine kleine Pause, ihr könnt was essen und euer Wasser
trinken. Ach, Frau von und zu, darf ich einen Kaffee von Ihnen bekommen, das wäre schön !"
Aber sicher, durfte er das und er trank ihn bei mir in der Küche, wir unterhielten uns über
dies und Jenes, dann ging es weiter mit der Arbeit. So verging der erste Tag und es sollten
noch etliche folgen .......


Fortsetzung folgt........

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.04.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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