Heinz-Walter Hoetter

Gedanken zur Ewigkeit, Materie, Information, Leben und Realität

 


 

Ich nehme mal an, dass die meisten Menschen die sog. „Materie“ falsch verstehen bzw. aufgrund unseres irdisch angepassten Bewusstseins fehlerhaft einschätzen.


 

Das Leben ist die Frucht des Universums und „tot“ ist die Materie auch nicht, denn aus toten Voraussetzungen kann nichts entstehen, was wir Menschen als „lebendig“ bezeichnen.


 

Die sog. „Quantenphysik“ hat unser altes Weltbild sowieso erheblich erschüttert, was auch für den sog. Realitätsbegriff zutrifft.


 

Die Quantenphysik entspricht allerdings exakt den logischen Vorgängen in der Natur. Anstatt sich auf die sog. „Materie“ (ein sicherlich falscher Begriff von den Stoffen, aus dem die Schöpfung besteht) zu konzentrieren (was uns auch nicht weiterbringt), sollte man sich auf die Tatsache konzentrieren, dass sich Teilchen wie Wellen und Wellen wie Teilchen verhalten.


 

Hier stellt sich nämlich ganz schnell heraus, dass durch diese Unschärfe der Verweis auf alles Lebendigen hindeutet, nämlich auf einen universellen Code, der nichts anderes bedeutet als INFORMATION. Wir treffen auf das Vorhandensein von Information überall im Universum, so auch in uns Menschen selbst (z. B. der genetische Code usw.).


 

Was wir für Materie halten, das ist in Wirklichkeit ein außerhalb unseres menschlichen Bewusstsein existierendes universelles Bewusstsein, welches man auch als „Geist“ bezeichnen kann, der unter Zuhilfenahme von unabänderlichen Naturgesetzen im unvorstellbar ausgedehnten Universum seine schöpferische Arbeit verrichtet.


 

Tja, wie schon erwähnt, gibt es im Grunde genommen keine Materie. In der Tat gibt es aber einen ständigen Wandel (von Werden und Vergehen), ein andauerndes Beziehungsgefüge, das keine Zeit kennt. Aus den einfachsten atomaren Erscheinungen (siehe Wasser = H2 0) werden immer komplexere Gebilde. Es ist das Verbindende ohne materielle Grundlage. Man könnte auch Geist dazu sagen, wobei dieser Geist primär ist und alles andere sekundär.


 

Es gibt auch keine Zeit, denn wohin könnte sie auch gehen, wenn sie vergeht? Sie (die Zeit) fließt auch nicht (wie ein Fluss) an uns vorbei. Zukunft ist nur gedacht, wie Vergangenheit nur in sog. Informationsspeichermedien existieren kann, wie z. B. in unserem Gehirn (ähnlich ist es auch bei Festplatten = Speichermedien). So ist also die Gegenwart immer unsere Zukunft (und auch Vergangenheit – als gespeicherte Erinnerung). Sterben und verwesen wir, verschwinden auch alle Erinnerungen an unser eigenes Leben.


 

Nun, wie schon gesagt, gibt es eigentlich nur die Gegenwart als ewige Bühne allen Geschehens, aller Erscheinungen. Nicht die Zeit vergeht, sondern wir bzw. alles Lebendige schlechthin vergeht in der Gegenwart, die immer war, ist und immer sein wird, selbst dann, wenn alles vergangen ist.


 

Das einzige nämlich, was sich an der Zeit bewegt, das sind die Zeiger auf der Uhr (die eigentlich nur die Bewegung eines Körpers im Raum messen, was durch eine willkürliche Skala (hier dem Ziffernblatt der Uhren) dargestellt wird. Somit leben wir eigentlich genau genommen stets in der Gegenwart der Ewigkeit, was auch darauf hindeutet, dass die Schöpfung so etwas wie Zeit nicht kennt, sondern eben nur die Dauer des Andauernden (= Ewigkeit).


 

Ich habe nur meine Gedanken mal ein wenig spielen lassen. Einen Anspruch auf absolute Gültigkeit des hier Niedergeschriebenen erheben ich natürlich nicht.


 

Jeder kann sich seine eigenen Gedanken zur Schöpfung machen, gleichgültig, ob diese (wohl möglich) richtig oder falsch sind.


 

(c)Heinz-Walter Hoetter


 

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