Marlene Remen

AHH, DA MAMMA !! 4. Teil

DER      BAUSTELLEN      -     ENDSPURT   (FAST)


Nach dem Trocknen der Wandfarbe , welches schneller ging, als gedacht,
begann die dritte Woche dann mit dem Fliesen der Nasszelle.
Herr S. kam mit einem Mitarbeiter und stellte ihn mir als Sharwa vor.
Er war glaube ich so um die 30 Jahre alt und ein sehr freundlicher Mensch.
Er käme aus Bangladesch sagte Herr S. mir später, wo fand er nur alle
diese Mitarbeiter ? Jobvermittlung wahrscheinlich, aber ich hatte aber auch
den Eindruck, daß die Beiden sich schon länger kannten. Es gab auch seitens
Herrn S. nicht viel zu erklären, der junge Mann wußte, was er zu tun hatte.

Die Säcke mit dem Fliesenkleber lagen im Hausflur und Sharwa kam immer
mal wieder in die Küche, um Wasser zu holen, zum Mischen des Klebers.
Er arbeitete sehr zügig und auch ordentlich, dies sah ich, wenn ich ihm etwas
brachte, was er auch gerne annahm. In seiner Mittagspause kam sogar ein
kleines Gespräch mit ihm zustande, wenn auch ein wenig mit Händen und Füßen
geredet von beiden Seiten, Lach. Aber, es wurde verstanden. Nachmittags kam
Herr S. zurück und schaute sich das Ergebnis des Fliesens an und war zufrieden.
"So, meinte er, das hat ja schon mal Prima geklappt, so kanns weiter gehen, er kann
noch Verfugen und Morgen kommt dann der Boden dran, Okay, Mamma ?"
"Ja klar, sagte ich und schon waren die Beiden weg, Feierabend.

Am nächsten Tag kamen sie Beide wieder und Herr S. erklärte Sharwa, wo er mit den
Fliesen beginnen sollte, dabei aber die für die Dusche noch weglassen, dies wollte  er
selbst machen. Mußte ja auch ein wenig Gefälle haben, weil es ja eine barrierefreie
Duschecke werden sollte, wo ich, wenn es nötig wäre, sogar mit einem Rollator hinein
fahren könnte, ohne einen Einstieg. Zum Glück war derBoden in so einem guten Zustand,
daß nicht viel beigespachtelt werden brauchte. Und die Arbeit ging zügig voran, Herr S.
war zwischenzeitlich woanders unterwegs und brauchte sich auch keine Gedanken zu
machen, alles klappte sehr gut. Nachmittags kam er dann zurück, schnitt eigenhändig die
Fliesenstücke hin zum Duschabfluss und fügte sie ein. Paßte alles und Sharwa verfugte den
ganzen Boden, konnte auch einen Teil schon etwas säubern, damit nichts unnötig kleben
bleibt. Morgen, meinte S. komme ich mit dem Elektriker zum Installieren der Steckdosen
und Anschluß des Durchlauferhitzers im Keller und wenn das fertig ist und klappt, mache
ich mich mit einem anderen Kollegen dann übermorgen an die Kernbohrung, wegen des
Hauptabflussrohres. Keine Sorge, Mamma, das werden wir bestimmt schnell finden und an
die Abflüsse anschließen können. Ja, ich hatte Sorge, weil vor dem Haus bis an die Grundmauer
gebuddelt werden mußte, aber vielleicht war es auch leichter zu finden, abwarten ??!!


 

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