Marlene Remen

AHH, DA MAMMA !!! FINALE

Das Einbauen der Steckdosen und Schalter, sowie der Anschluss des 
Durchlauferhitzers, alles klappte problemlos und gut. Nur meinte der Elektriker,
es müßten zwei Sicherungen im Sicherungskasten ausgetauscht werden,
sie waren durchgebrannt. Wurde gemacht und Herr S. meinte :  "So, Mamma,
ich laße jetzt mal das Wasser in der Dusche laufen, mal sehen, ob es warm wird ."
Das wurde es und am Waschbecken auch und sehr schnell sogar. Das war ja auch nötig,
denn  die Abflüsse waren ja noch nicht an das Hauptabflussrohr angeschlossen.
"Morgen komme ich mit einem Helfer und wir buddeln dann mal vorne, habe auch
schon so eine leise Idee, wir finden den Abfluss schnell, sagte Herr S. noch,
bevor er sich mit dem Elektriker verabschiedete. Erst am Ende des Tages stellten
wir fest, die Stromzufuhr für das Dachgeschoß war komplett weg, was war da passiert.
An diesem separaten Sicherungskasten war doch Keiner dran, oder doch ?
Ja, dieses Häuschen ist immer für eine Überraschung gut , Lach.

Mit Stemmeisen und  schwerem Buddelgeräten kam Herr S. und der Kollege,
hoch wie breit am nächsten Morgen an. Hatten auch einen kleinen Anhänger
mitgebracht, zum eventuellen Entsorgen von Schutt. Dann ging es los mit ganz
ordentlichem Krach. Zuerst frästen sie einen Teil der betonierten Fläche neben der
Eingangstreppe weg, weil das Rohr da vermutet wurde. Nun, da war es nicht, was nun ?
Vor der Treppe hin zum Gehweg liegen Pflastersteine und die wurden dann erstmal
rausgeholt, das war Schwerarbeit. Ein riesiger Haufen von Erde und Sand mußte auch
noch rausgebuddelt werden und da war es, das Hauptabfluss-Rohr.
"Mamma, rief Herr S. von draussen, wir haben es, dachte ich mir doch, es ist vor der
Treppe. So, jetzt kann ich Alles dort anschließen. Werden dann das Loch ein wenig
absichern und morgen früh alles wieder zumachen. Dann machen wir aber erst die
Ablaufprobe, ob es auch dicht ist. "  Sie machten Feierabend und ich war froh, alles
hatte gut und sicher geklappt.

Nun, der nächste Morgen sah einen mißgelaunten Herrn S., der nur laut vor sich hin
schimpfte. "Was ist passiert,  fragte ich. " Nun, da glaubst du, du hast Einen, der gut
mitarbeitet und dann läßt er dich sitzen, kommt einfach nicht, der kann mir gestohlen
bleiben. Jetzt muß ich den Emre oder einen Anderen vor der anderen Baustelle abziehen,
damit das Loch wieder zukommt, kann ja nicht übers Wochenende so bleiben."
Gesagt, getan, er mußte aber noch mal weg und brachte dann Emre mit. Der war nun aber
von der Schaufelei und dem Wieder Einfügen der Pflastersteine nicht sehr begeistert,
glaube ich, arbeitete aber gut mit. So hatte diese Arbeit doch länger aufgehalten, als geplant.
Herr S. hatte auch den Wasserablauf vorher  geprüft, alles war dicht.
Er kam noch mal herein und wir tranken einen Kaffee zusammen, Emre blieb im Auto, wollte nicht.
"So, Mamma, meinte Herr S. am Samstag können sie Duschen, Alles funktioniert, wie es sollte."
Ich stand neben ihm in meinem wundervollen Bad und ich lachte :
"Jetzt muß ich Sie aber mal Knuddeln, wenn ich darf, für diese Freude und als Dankeschön !"
Das ließ er sich auch gerne gefallen und hat gestrahlt, wohlgemerkt, geknuddelt, ohne Küssen !!
"Ich komme am Montag noch mal mit Markus vorbei, er hängt den Heizkörper auf und schließt
ihn an, wird aber etwas später werden, Okay ?" Und weg war er.

Meine Tochter und ihr Lebensgefährte und die Enkelmädchen, sie waren alle begeistert vom
Ergebnis , hatte gut geklappt und war auch finanziell im Rahmen des Machbarem geblieben.
Dank des Zuschusses der Pflegekasse und ein paar kleinere Einschränkungen war es machbar.

Wenn sich ein Traum erfüllt, den man schon so lange geträumt hat, dann fühlt das Herz die Freude.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.05.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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