Sabine Brauer

Leben mit Corona

Digitaler Gottesdienst aus der Gemeinde

Gespannt sitzen wir vor dem PC meines Mannes. Nun ist es wieder soweit. Digitaler Gottesdienst aus der Gemeinde. Wir hungern nach dem Wort Gottes und freuen uns auf das Gesicht des Pastors, den wir schmerzlich vermissen.
Die Band beginnt zu spielen und wir lauschen, das heißt, wir würden ja gerne, wenn wir einen Ton hätten. Der Herr des Hauses dreht den Lautsprecher auf die höchste Stufe. Ein leichtes Säuseln ist zu hören, mehr nicht. Nun, dann liegt es also nicht am Video. Doch alles Bemühen ist ergebnislos, es wird nicht lauter. Mir kommt die geniale Idee, meinen PC anzustellen. Der Klang ist super, nur blendet das Tageslicht den Bildschirm. Was tun? Hier kein Ton, dort ein schlechtes Bild. Also improvisieren. Beide PC werden auf Anfang gestellt, eines einige Sekunde zu spät.

Nun passen Bild und Ton nicht überein. Nervosität macht sich breit, wir versuchen beide PCs auf den gleichen Level zu bringen, was in dem Eifer des Gefechtes gar nicht so leicht ist. Auf die Idee, eines auf Pause zu stellen und dann das andere Gerät in die richtige Position zu bringen, kommen wir nicht. Doch plötzlich, o Wunder, ist es geschafft. Die krausen Stirne glätten sich. Nun können wir die Lesung hören, der Predigt folgen, die Musik der Band genießen, und sind Gott dankbar für die Technik, die dies möglich macht.


© Sabine Brauer

 


 

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Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
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