Walter Günther

Welten

Welten                                                                                                       

 

Es gibt drei Welten. Eine Hundewelt, eine.....geh' ma' weg Katze...nein nicht wieder auf die Tastatur setzen. Was denn, schon wieder ein Leckerchen? Du wirst langsam zu dick! Also eine Katzenwelt, eine Hundewelt und dann noch eine... ähm? Ach ja, unsere, die Menschenwelt.

Natürlich gibt es noch unzählig viele andere Welten, zum Beispiel eine Metzgerwelt, die Jelly Fisch Welt oder die ehemalige Bahnwärterwelt, aber davon soll hier kaum die Rede sein.

Die Katzen- und Hundewelten sind quasi ähnlich angelegt, doch beide haben mit der Menschenwelt und vor allem mit der Bahnwärterwelt wenig, bis gar nichts gemein, es sei denn die Menschen wollen es so haben.  Es sind aber meist nur die von uns, die nicht wissen, dass sie in einer Menschenwelt leben, die selben, die denken, es wäre die Welt.

All' denen ist diese Betrachtung gewidmet. Den armen, fehl geleiteten Geschöpfen, die glauben ihr Schöpfer hätte ihnen eine Welt erschaffen, speziell für sie. Eine Welt in der vor allem sie vorkommen und dann noch ein paar Milliarden Tier- und Pflanzensorten.

Schöpfer tun so was nicht, Schöpfer schöpfen und zwar aus dem vollen, ohne viel nachzudenken und wenn schon, dann um sich an ihrer Schöpfung zu erfreuen, was auf die sogenannte Menschenwelt, wäre es eine Schöpfung gewesen, nicht zuträfe, denn so was machen Schöpfer nicht, wie gesagt. Zum Glück ist 'die moderne Welt' nur eine evolutionäre Sackgasse, ähnlich wie bei der neunflügeligen Hundekatze oder dem Rauhkehlrotchen, die auch nicht lange durchgehalten haben. Also kein Gedanke an Schöpfung.

Doch davon später...in erster Linie soll hier die Welt der Katzen betrachtet werden - natürlich aus menschlicher Sicht...

 

 

Katzenwelt - im Zweifelsfall waschen

 

Schon die alten Ägypter kannten Hauskatzen und haben sie wie Götter verehrt, was man von den alten Indianern weniger behaupten kann. // Nochmal //....schon die alten Ägypter kannten die Katzen und haben sie wie Götter verehrt, was man von den alten Bahnwärtern....also gut, die auch nicht.

Ja sie waren sogar heilig - nein nicht die Bahnwärter – und eigensinnig. Eigensinnig wie Jelly Fische oder Fahrstühle und manchmal auch gefährlich, jedenfalls für Mäuse und Wahrsager.

Schnell wird die alt ehrwürdige Pseudowissenschaft des Wahrsagens schon mal bezweifelt, wenn der verzweifelt suchende Kunde eine schwarze Katze auf dem Prophezeihungstisch der Gemeimnis

umwitterten Madame Futura erspäht, genau neben der Kristallkugel und schon keimt ganz hinten der Gedanke an Zauberei, Hexerei oder simplen Hokus Pokus, der sich einfach nicht verdrängen lässt, gemäß der uralten Formel: Hokus Pokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater.  Als wenn die Katzen was dafür könnten.

Es gibt ja Leute, die haben Angst vor Katzen, besonders vor schwarzen, wenn sie von rechts kommen, oder aus größerer Höhe. Doch die haben auch Angst vor Donnerstag dem zwölften, von Freitag ganz zu schweigen.

Katzen sind niedlich, das liegt am Kindchen Schema. Obwohl Babies nach meiner Meinung absolut nicht niedlich sind. Sehen eher aus wie Engerlinge; aber vielleicht sind Maikäferlarven ja auch niedlich, denn Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Eventuell kommt es daher, dass sie kein Fell haben, denn nackte Katzen sind nicht niedlich. Vielleicht wären Babies niedlich, wenn sie Fell hätten, ist aber wegen der Existenz von Katzen nicht mehr nötig.

Die Katze ist das einzige Tier, das weiß, das es eine Katze ist und oft entsprechend arrogant und unnahbar daher kommt. Sie ist die Königin und die anderen Tiere sind ihre Lakaien, vielleicht bis auf die paar Millionen Hunde, die das noch nicht eingesehen haben.

Die Menschen allerdings, sind ihre Lieblingslakaien und werden pfleglich umschnurrt, damit da  mal gar keine Zweifel aufkommen.

Diese Dosenöffner und Oftstreichler sind meist die letzte Zuflucht, wenn so eine liebe kleine Mietze von mehr als drei Hunden gejagt wird, nur weil sie vielleicht gerade mal einen kleinen Vogel gefressen, oder zumindest getötet hat, der versehentlich aus dem Nest gefallen ist. Eigentlich wollte sie ja nur spielen, also spielend töten natürlich, um ihre Jagdtrophäe dem arglosen Besitzer stolz und dankbar vor die Türschwelle oder, je nach Katzenklappe, auch in die Küche zu legen.

Ja ja, das verstehen sie meistens nicht – böse Katze.

Doch sie verstehen so vieles nicht, nicht einmal die Relativitätstheorie. Wie soll man ihnen dann die zarte, verletzliche Seele eines Stubentigers erklären, ist doch immerhin noch das Wort 'Tiger' mit von der Partie. Die Katzenseele ist dual, wie das Licht.

Sie sind Raubtiere, kleine, aber immerhin gewissenlose Räuber, denn hätten sie ein Gewissen, währen sie sicher Bahnwärter oder Jelly Fische gewor....nicht? Nein? Gut, dann also keine Jelly Fische. Das sind diese gefährlichen Würfelquallen an der australischen Nordküste, die zu den giftigsten Tieren der Welt zählen. Aber Gewissen haben die auch keines!

Katzen sind vor allem eines, unberechenbar, unerziehbar, ungehorsam, unersättlich und...mmmh, war wohl schon mehr als nur 'eines'. Vor allem aber ungeheuer süß und niedlich, bis auf die nackten, von denen wir ab hier einfach nicht mehr reden.

Sie sind eigensinnig, gehorchen aber sofort, wenn man sie ruft, vorausgesetzt es gibt ein Leckrechen oder auch zwei. Ab zwei muss man allerdings aufpassen, dass sie nicht so schnell dick werden, weil es ihnen selber vollkommen schnuppe ist.

Und sie sind weich. So ungeheuer weich, dass sie einfach überall, auf jedem und allem schlafen können, was sie die meiste Zeit auch bevorzugt tun. Vielleicht wäre elastisch die bessere Bezeichnung, denn wenn sie rennen, toben, springen, hat man es eher mit der Demonstration reiner Eleganz zu tun. Muskelkraft die durch blitzschnelle Reaktionen und messerscharfe Präzision gesteuert wird. Ihre gezielten Sprünge, kein Sportler der Welt könnte sie auch nur annähernd kopieren. Auf den Zehntel Millimeter genau unter optimaler Ausnutzung der Kraft- Bewegungs-Ökonomie. Kein Physiker könnte es besser veranschaulichen.

Gegen solch eine Leistung-in-Bewegungs-Umsetzung, sprich Wirkungsgrad, sind unsere angeblich hochgezüchteten Motoren so was ähnliches wie Energie Gullis.

Mit der Energie, die ein Katze verbraucht, um einen Meter weit zu springen, könnte man nicht mal das Handy einschalten und  menschliche Weltmeister im einhundert Meter Sprint erscheinen dagegen eher wie Gelähmte. Es hängt aber auch damit zusammen, dass der Mensch in Bezug auf seine körperliche Leistungsfähigkeit, das erbärmlichste aller Tiere ist.

Außerdem haben Katzen den siebten Sinn. Den achten und neunten natürlich auch, aber der sagt uns nichts. Außerdem wissen sie immer genau wann und wo es was zu fressen gibt und dazu brauchen sie lediglich zwei Sinne...auch nachts.

Wer meint, das hier wäre alles Unsinn, sollte sich einen Hund anschaffen oder...nein, jetzt mal ernsthaft, besser kein Tier.

Damit wären wir dann beim Anschaffen, kaufen, tauschen, züchten, verkaufen, alles das, was man früher mit Aftro-Amerikanern gemacht hatte, als sie noch Neger oder Mohren hießen und Sklaven waren. Heute nennen sie sich selbst Nigger und sind immer noch Sklaven.

Eine Katze sollte man nicht kaufen sondern erwerben, also um sie werben, was nichts mit Geld zu tun hat. Man kann sie natürlich auch von der Straße oder aus dem Tierheim holen, aus ihrer Not retten, sie heilen und pflegen, füttern und lieben. Eine Katze merkt das sofort und tut so, als würde sie sich unterordnen. Jedenfalls so lange bis sie dich kennt.

In dieser Zeit lernt sie sprechen, also mit Menschen sprechen. Eine Mischung aus Piep-, Maunz-, Gurr- und Miautönen, die individuell auf den jeweiligen Dosenöffner oder 'Barfinist' zugeschnitten sind und dem beiderseitigen Wohlbefinden dienen. Ich weiß nicht genau, was meine Katze will und sie weiß genau, dass ich das nicht genau weiß und spricht deshalb einfach lauter. Ich weiß zwar immer noch nicht genau was sie will, außer dass sie ihr Futter nicht mag und muss versuchen, ihre Gedanken zu lesen, damit sie nicht noch lauter spricht. Die ganz normale Art der Verständigung.

Ist die Katze satt, geht sie sich entleeren, achtet aber peinlich genau darauf, dass ihr Katzenklo vorher gründlich gereinigt wurde damit die Hygiene gewahrt bleibt. Katzen sind stets sehr sauber, wenn sie nicht gerade versehentlich auf ihren Exkrementen gesessen haben, was schon mal vorkommt. Ihre persönliche Fellpflege kann in einem kurzen Satz zusammengefasst werden: Im Zweifelsfall waschen! Das gilt immer und überall und hat oft mit Reinlichkeit wenig zu tun.

Katzen sind eigentlich nicht sehr neugierig, außer sie sehen etwas neues, etwa zehnmal pro Stunde. Was daran so neu ist, weiß kein Mensch. Auf jeden Fall alles, was auch nur im entferntesten an eine Kiste, einen Karton oder eine Schachtel erinnert. Es muss sofort kontrolliert werden. Entweder man verschwindet darin auf Nimmerwiedersehen oder setzt sich hinein, egal wie klein die Kiste ist. Die Behälter sind dann immer ganz voll Katze, was ihr am meisten gefällt. Katzen zwängen sich durch so enge Löcher, Spalten, Schlitze, dass es selbst die kleinste Maus nicht glauben kann  und Katzen spielen - mit allem und jedem was sich bewegt, raschelt, zittert, flüchtet, vor allem Mäuse und toben sich so dabei richtig aus. Eine Sekunde später verlieren sie jegliches Interesse und schlafen, weil das Spielen so anstrengend war.

 

Hundewelt  bei Fuß

 

Wau !

 

 

Menschenwelt

 

Nachdem wir die Katzenwelt ausführlich und die Hundewelt nicht ganz so ausführlich besprochen haben, wenden wir uns nun ausführlich...ähm ausdrücklich der Menschenwelt zu.

Wie gesagt, nicht d i e Welt ist gemeint, sondern die Welt vieler Menschen, die glauben, es sei d i e Welt.

Die selben die glauben, der Glaube versetze Berge. Bisher hat meines Wissens nach kein Glaube jemals einen Berg versetzt. Das war bisher immer Sache der Gravitation in Zusammenhang mit der Kontinentaldrift. Doch in seinem Glauben ist der Mensch bekanntlich unbeirrbar und unverbesserlich. Nicht zuletzt weil es wesentlich bequemer ist als Wissen, das man sich erst durch mühevolles Selberlernen aneignen müsste. Heutzutage wird selbst schon in der Grundschule simples Lernen durch Glauben ersetzt. So kam es kürzlich zu einem interessanten Eklat, als man einem Schüler:innen nicht klar machen konnte, dass zwei plus zwei vier ist und er seiner Meinung nach zu Recht, weiter daran glaubte, dass es doch offensichtlich zweiundzwanzig sei, wie eigentlich jeder, auch ohne viel zu lernen, sofort erkennen kann.

Im Folgenden ist stets diese Welt gemeint, wenn von der Welt die Rede ist.

 

Diese Welt begann, als ein Geist, oder Wesen oder...na ja nennen wir es mal 'das Gott', in einem geschätzten Zeitraum von etwa 13,x Milliarden Jahren das Universum erschaffen haben soll und warum auch immer beschloss, im siebenfachen des dreihundertfünfundsechzigsten Teiles vom Sonnenumlauf seiner zukünftigen Schöpfung, später als Woche geläufig, die es fortan 'Erde' nannte, eben diesen Planeten zu schöpfen. Dieser Akt landete später in der Liste der Supergeschwindigkeitsschöpfungen auf der Top-Position. Kein Vergleich zu den anderen dreizehn Milliarden Jahren, was bestimmte 'Katholen' bis heute noch glauben. Damit stehen sie übrigens nicht alleine da. Viele Amerikaner....also es soll sogar Experten geben, die behaupten, in dieser kurzen Zeit hätte es eh nur für eine Scheibe gereicht....!

Irgendwann am sechsten Tag glaube ich, erschuf es den Menschen aus 'nem Lehmklumpen. Dieser Mensch war ein Mann und bis heute steht 'Mann' in vielen vernünftigen Sprachen für Mensch. Deutsch gehört nicht mehr dazu. Nachdem der Lehm zum Mann geworden war, entnahm es (das Gott) ihm eine Rippe und befahl ihr, fortan eine Frau zu sein. Die beiden ersten Menschen lebten ab sofort in einem Garten Eden, wo sie bis auf son 'ne doofe Schlange nichts weiter störte. Ach ja , eines habe ich noch vergessen sie durften keine Äpfel essen. An Fleisch wahrscheinlich alles, was rumlief, aber eben keine Äpfel. Diese Schlange nun, hat mit allen Mitteln versucht ihnen so einen Apfel schmackhaft zu machen, um sie zum verbotenen Genuss zu verführen. Ich weiß nicht genau, ob Fallobst erlaubt war, jedenfalls pflückte die Frau, die inzwischen wohl Eva hieß einen Apfel, biss hinein und reichte ihn an den Mann weiter, ihren Adam oder wie der sonst heißen mochte. Zur Strafe wurde ihnen das  Paradies gekündigt und sie mussten arbeiten gehen.

Klingt zugegeben alles etwas bizarr, aber genau das glauben die Menschen seit tausenden von Jahren. Also nicht alle Menschen, eher nur die Dummen.

Ich kann hier den überlieferten Anfang nicht wiedergeben, weil ich sonst einen Lachkrampf bekommen würde. Es ist einfach zu absurd. Schließlich trieben die beiden es versuchsweise miteinander und mangels Verhütung gebar Eva insgesamt zwei Söhne, die sich später ihrerseits auf ungeklärte Weise fortpflanzten, denn es gab ja außer der Mutter keine Frauen und...also...nein...das wollen wir doch nicht unterstellen, nein nein...das nicht!

Mit anderen Worten, die Entstehung der Menschenwelt ist von vorn herein ein groß angelegter Betrug, aus welchem Grund auch immer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so was wie unbefleckte Empfängnis bei Männern gegeben haben soll. Bei Frauen reicht es gerade.... Was heißt übrigens 'Männer'? Es gab ja nur noch Kain, der seinen Bruder Abel erschlagen hatte...vielleicht weil der schwul war? Wenn man nachdenkt, kommt man schnell zu dem Schluss, das 'Kain' irgendwie mit 'keiner' verwand ist. Ich denke mal, keiner hatte da Nachwuchs. Demnach hätte es nie eine Menschheit gegeben, wonach der ganze Mist als Blödsinn enttarnt ist. Die Menschenwelt muss daher völlig anders entstanden sein...vielleicht sogar ohne das Gott.

Überspringen wir jetzt kurz die Zeit in der Dummheit, die später von der herrschenden Klasse als höchstes Gedankengut gepriesen wurde und heute als 'Kultur' gehandelt wird,  also etwa, na ja, ich denke mal insgesamt so um die 200.000 Jahre.

Die so entstandene Menschheit, hatte sich eines Tages als erlösungswürdig erwiesen und das Gott hatte nichts besseres zu tun, als zu diesem Zwecke in einer etwa 15 jährigen Jüdin einen Embryo zu schöpfen, der schon als Säugling und später als Mann mit dem Namen Jesus, den regierenden Ägyptern reichlich Stress breitete. Natürlich glaubt das ein Großteil dieser Katholen bis heute. Leider endete der arme, weise Jüngling am Kreuz, weil Sozialisten schon immer unbeliebt waren. Die fanatisierten Anhänger seiner wirklich humanen und menschlichen Lehre gründeten daraufhin umgehend eine so genannte Kirche, den einzig wahren Glauben. Wobei die Kombination 'wahrer Glaube' in sich schon erstklassig paradox ist. Dafür gingen viele sogar durchs Feuer und knapp dreihundert Jahre später konnte schon einige schreiben, die dann alles zu Papyrus brachten. So steht es geschrieben und wird bis heute geglaubt, glaube ich...

Danach wurde die Menschenwelt hauptsächlich von brutalen, korrupten, aberglaubenden und unendlich dummen Individuen geformt, die sich teilweise, Priester:innen, Könige:inne. Kaiser:innen und Kaufleute:innen nannten und in der Vermehrung von Menschen, Besitz und Zahlungsmitteln, später als Geld und noch später als Leerverkäufe benannt, den Sinn ihres Lebens sahen. Natürlich gab es auch viele die den allgemeinen Sinn des Lebens erkunden wollten, doch die fanden durchweg wenig Beachtung. Man nannte und nennt sie bis heute Philosophen oder auch Gehirnakrobaten.....

Irgendwann kam dann die Wissenschaft auf und verkündete, dass glauben nicht wissen ist, oder dass Glaube Nichtwissen ist und gingen den gläubigen Dummbeuteln damit dermaßen auf die Nerven, dass man die besten von ihnen einfach verbrannt hat. Damit endete diese unerhörte Aufmüpfigkeit Anfang des frühen Mittelalters und erwachte erst wieder, als einige Menschen heraus fanden, dass ihr Großhirn außer Vermehrung, Fressen, Saufen, Glauben und Kriege führen, einen direkten Zugang zu seinem bis dato weitgehend unbekanntem Teil, nämlich dem Verstand erlaubte. Das war neu! Eigene Gedanken, Mann:innen, wo kämen wir denn da hin?!

Ab sofort wurde diese Unsitte vom Klerus und der Obrigkeit in gerechte Bahnen gelenkt, damit erst gar kein Zweifel aufkommen konnte. Doch mit dem Zweifel ist das so eine Sache. Wenn er erst einmal aufkommt, ist er schlecht zu ignorieren und nagt am Verstand, aber vor allem am Glauben und an den Vorurteilen. Das Zauberwort heißt 'Revolution' und führte den endgültigen Bruch und den Aufbruch in eine neue Zeit mit eigenen Gedanken herbei.

Springen wir jetzt in die Neuzeit. Viele Wissende auch Wissenschaftler:innen genannt, im Gegensatz den Nichtwissenschaftler:innen auch als 'Experten' für alles mögliche immer populärer, sind inzwischen zu der Überzeugung gelangt, dass das Gott, wenn überhaupt, möglicherweise eine unbekannte Kraft, Energie, Enität, was auch immer sein könnte, die allerdings mit der Menschenwelt nun schier mal überhaupt nichts am Kopf hat. Für mich ist es schlicht ein frommes Kindermärchen, denn mit unserer sehr begrenzten 3D Denk- und Sichtweise sind wir (noch) nicht in der Lage die kosmischen Zusammenhänge wirklich zu verstehen, auch nicht, wenn einige Vordenker es von sich behaupten.

Wer das nicht weiß, gehört lediglich zu den 99,5% der Menschheit, die ausschließlich existieren um unseren Planeten zu übervölkern und damit sich selbst auszulöschen, was man ja auch positiv sehen könnte, denn niemand weiß in der wievielten Menschheit wir zur Zeit herum krebsen, um uns als die Krone der Schöpfung zu betrachten – und natürlich weiß ebenfalls keiner, wie viele da noch kommen könnten.

 

Nachtrag: Ich entschuldige mich dafür, dass ich die Kunst generell ausgeschlossen habe, aber Künstler und nur Künstler konnten schon immer denken...bis auf die Ausnahmen...

 

Walter Günther

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.06.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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