Heinz-Walter Hoetter

Surfen im Traum

 

 

 

Der junge Sam war eine echte Wasserratte. Er liebte das Meer, die Wellen, den Wind und den weißen Sand am Strand. Er ging auch gerne bei stürmischen Wetter in den Dünen spazieren.

 

Seit zwei Jahren war er schon nicht mehr am Meer gewesen. Deshalb freute er sich wie ein kleines Kind, als er endlich wieder Meeresluft riechen konnte.

 

Er atmete tief durch und schaute dann auf die Uhr. Er hatte noch genug Zeit, bevor er zum Surfen gehen wollte, obwohl er das eigentlich gar nicht konnte, wie er zugeben musste.

 

Endlich war es soweit. Er fragte sich, ob es wohl schwer ist, Surfen zu lernen?

 

Sam watschelte zum Strand runter und hatte sein Board dabei. Ein Surfer kam tropfend aus dem Wasser.

 

„Tschuldigung! Kann ich sie mal was fragen? Ist es eigentlich schwer, das Surfen zu erlernen?“

 

„Hey Junge, was für eine blöde Frage. Ist eigentlich nicht schwerer, als Fußball spielen oder Radfahren. Probier es einfach mal aus! Irgendwann wird es dann schon klappen!“

 

„Ok!“ sagte Sam zu dem athletisch gebauten Surfer und fuhr fort: „Würde ich ja gerne. Aber – vielleicht doch lieber in der nächsten Saison.“

 

Der Surfer ging wortlos mit schüttelndem Kopf davon und verschwand in einer nah gelegenen Strandkabine.

 

Sam nahm kurz darauf seinen klobigen Visionshelm mit den klebrigen Schläfensensoren vom Kopf runter, legte ihn vorsichtig auf den Nachttisch neben seinem Bett, drehte sich auf die Seite und schlief bald ein.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

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