Karl-Konrad Knooshood

Protokoll eines verfallenden Landes: Schreckschuss



 

Diese Masken waren alles andere als attraktiv und überaus unkleidsam, fand man hier, inmitten der Menge Protestierender.

Alle Altersklassen waren vertreten, beiderlei Geschlechts, auch offensichtliche Fremde aus dem Ausland waren anwesend, stellten sich solidarisch an die Seite ihrer biodeutschen Landsmänner und Landsfrauen, viele der Demonstranten hatten ihre albernen Masken längst abgelegt.

Auch SAMUEL KRAUSE, ein Normalbürger mittleren Alters, kein "reinrassiger" "Wutbürger", gewiss kein Neonazi, nicht mal ein Verschwörungstheoretiker  - doch keine Sorge: Auf die linksgesteuerten, linkskonnotierten Öffentlich-Rechtlich-Zwangsgebührenbezahlten war stets Verlass. Sie würden den unbescholtenen SAMUEL, der in seinem Leben erst wenig Demonstrations- und Protesterfahrung gesammelt hatte, schon, wie übrigens alle seine Mitstreiter hier und heute, in das Framing-Korsett pressen, das ihnen konvenierte. Das es ihnen darüber hinaus schön linkspopulistisch einfach machen würde.

 

Die paar Händevoll linksradikaler, wutschnaubender Affen im Antifa-Kostüm, jene Kapuzenpullover-Vollverschleierungsfraktion, die sich nur noch durch die Wahl ihrer Verschleierung, mit Piratentüchern vor ihren Fuckfressen von unterdrückten Muslimas unterschieden, standen in der Nähe und wurden von der Polizei weitestgehend in Schach gehalten. Alle?

Wurden sämtliche potenziellen Killer der Antifa kritisch von der Polizei beäugt? Mit Argusaugen?

 

Da auch Polizisten (nur) Menschen sind, egal, was eine verbitterte, verfettete Kampflesbe von GEZ- und Allgemeingelder Gnaden namens HENGAMEH auf TAZ.de schreibt (siehe auch "Protokoll eines…: Der (polizeihassende) Artikel") von Müll und "all cops are berufsunfähig", machen auch sie menschliche, allzu menschliche Fehler: Auf Demos können sie meistens zwar die beiden jeweils verfeindeten Lager unter Kontrolle halten, wirksam Platzverweise erteilen und Festnahmen vornehmen. Doch immer mal wieder schlüpft ihnen ein besonders glitschiger (häufig linker, in multipler Wortbedeutung) Fisch durchs noch so engmaschige Netz.

 

In diesem Fall waren es JULIUS HODENFLUSS und sein "Genosse", best Buddy TOM BALLWITZ, die sich, mehr oder minder als "ehrbare Bürger" getarnt, an den arglosen Typen mittleren Alters, ferner an dessen ebenso arglos neben ihm stehenden zwei Begleiter, seine Freunde, heran.

 

Weder SAMUEL KRAUSE noch seine Kumpanen MICKY KRÜGER und GRUNDLAND SEGELBERT ahnten, was auf sie zukam. Plötzlich spürte SAMUEL etwas Kaltes an seiner Schläfe. Jemand hielt ihm etwas an den Kopf! PENG!

 

Sengender, gellender Schmerz breitete sich erst an, dann in seinem Schädel aus, ein Knall, ein dumpfer Druck (den er sein Lebtag nicht mehr vergessen können würde), ein fetter Fausthieb, dann verlor er sofort sein Bewusstsein.

 

SAMUEL KRAUSE wusste nichts mehr, er merkte nicht mehr, was um ihn her, auch mit ihm geschah, es war, als habe jemand den Ausschalter gedrückt. Eiskalt. Eisenhart. Er war hart auf den Boden aufgeschlagen.

Doch auch davon hatte er nichts mehr mitbekommen nach dem heftigen Schlag gegen seinen Kopf. Eine kalte Faust jedoch drückte ihm in einem wahnsinnigen Alptraum, in welchem er in einen spiralförmigen, sich immer schneller drehenden Vortex-Abgrund stürzte, die Kehle zu, etwas wie ein eisgekühlter Eispickel, nein ein Stahlrohr, das man auf dem extrem kalten Erdenmond vorübergehend kühlgelegt hatte, wurde durch seine Schläfe gerammt, woraufhin sein gesamter Körper wie durch flüssigen Stickstoff spröde gewordenes Material in Millionen kleinste Einzelteile zersprang, ähnlich der berühmten Szene im "Terminator 2", als der aus flüssigem Metall bestehende Cyborg T-1000 durch flüssigen Stickstoff zunächst steif und dann von seinem Gegner, dem T-800 mittels eines Schusses in Millionen Teile zerschossen wird.

KRAUSE schrie aus Leibeskräften – vor Pein, Angst und Verzweiflung, doch niemand schien es zu hören. Wie durch einen schier endlos langen Tunnel nahm er entfernte Stimmen wahr, doch nicht, was sie sprachen. Seine beiden Kumpanen, die Kollegen bei der Arbeit und Kameraden im Verein seit Jahren, hatten versucht, sich gegen die drei Angreifer, die jäh, wie aus dem nebelhaften Nichts neben ihnen und ihrem Kumpel materialisiert, aufgetaucht waren und bitterbösen Ernst gemacht hatten, einfach so. Ohne besonderen Grund. Ohne persönliche Animositäten. Die zwei vollvermummten Skrupellosen kannten weder MICKY KRÜGER noch sein Freund GRUNDLAND SEGELBERT. Auch ihr schwerverletzter, ohnmächtiger, sogar im Koma liegender Freund SAMUEL KRAUSE, vermuteten sie, kannte die Kerle nicht.

 

Der Angriff kam so überraschend, dass weder MICKY noch GRUNDLAND angemessen wehrhaft reagieren konnten. Feige Angreifer kommen immer von hinten, die Antifa hat sich diese "Strategie" längst angeeignet, sehr zu eigen gemacht.

 

Erneut: Wie aus dem Nichts, von halbhinten kam diese feige Attacke, an die Taktik CHE-GUEVARA-artiger Guerilla-Killer aus dem Hinterhalt Boliviens erinnernd. Assassinen beinahe. Eine abgefuckt bösartige, fies feige Überraschung wie der Hinterhalt der Germanen im Teutoburger Wald damals – bei der VARUS-Schlacht zum Nachteil der Römer.

 

Bei den drei arg- und harmlosen Männern mittleren Alters, bei SAMUEL, MICKY und GRUNDLAND handelte es sich allerdings nicht um Römer, nicht mal irgendeine Art von Invasoren, die man nötigenfalls auch mit unfairer Kriegslist zurückschlagen muss.

Das waren eher die ideologischen und sozialen Busenfreunde der Linksautonomen und Antifa. Auch die, die über mehrere sichere Länder und Ländergrenzen hinweg das ohnehin schwer gebeutelte Land in der Mitte Europas aktiv besiedelten (das zweite Wort ist sehr geschmeichelt für das, das hier allmählich stattfindet).

 

Nein, bei den drei mittelalten Männern handelte es sich um normale Bürger, die die pure Existenz des Corona-Virus nicht leugneten, jedoch die einschränkenden, freiheitsberaubenden und teils totalitären (oder totalitär wirkenden) Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Seuchenausbreitung für überzogen (und in ihrer Wirksamkeit und Notwendigkeit zweifelhaft) befanden.

Die sich deswegen zum friedlichen Protest versammelt hatten, zusammengefunden mit anderen. Die unter die vielen Leute gegangen waren, die das ähnlich oder genauso sahen wie sie. Um einfach ihr Grundrecht auf Protest und Demonstration wahrzunehmen. Um für die Freiheit und gegen den Verlust dieses kostbaren Gutes zu protestieren.

Alle drei waren Mitglieder der konservativen Automobilindustrie-Gewerkschaft ZENTRUM AUTOMOBILE, die natürlich in den Augen linksextremer kleiner Antifanten schon wieder "nicht links genug" bzw. "(zu) rechts" erschien. Mehr war es nicht.

 

Alle drei hatten natürlich gewusst, bewusst war ihnen das stets, dass die Mainstreammedien, die Mainstreampresse auch, den ganzen Zirkus in einer Weise "framen" (also "einrahmen") würden, wie man neudeutsch sagte, die ihrer teils offenen linken Propaganda, gewürzt mit Lügen, Halbwahrheiten und verqueren Wahrnehmungen und der bewusst böswilligsten Interpretation dessen, das zu sehen war und stattfand, freien Lauf lassen würden. Doch das war den drei Herren egal, denn sie sahen das Anliegen im Vordergrund, nicht die anschließende Einordnung in ein ungünstiges Licht.

 

JULIUS HODENFLUSS und sein Spießgenosse TIM BALLWITZ indes sahen das anders. Typen wie wie diese beiden linken Hobby-Radikalen waren allzeit bereit – zum Äußersten. Über Konsequenzen ihres Treibens dachten sie nie nach, denn sie wurden sowieso nie erwischt. Bewaffnet waren sie natürlich. Nicht mit echten, tödlichen Schusswaffen, nein, dafür waren sie denn doch zu feige Pussys, denen gewiss kein gesund denkender Mensch jemals eine reguläre Schusswaffe überlassen hätte, jedenfalls nicht legalen Weges. Professionelle Langmesser, High-Power-Zwillen und Schreckschusspistolen sowie Luftpistolen hatten sie dagegen meistens im Gepäck: In ihren schmalen, extrem flexiblen Rucksäcken ließ sich eine Menge verstauen.

Das Konzept hatte sich bereits bei G20 2017 in Hamburg bewährt. Schnelle Flucht inklusive raschem Kleiderwechsel bei Gelegenheit.

So auch diesmal.

 

Der nichtsahnende Typ hatte ihn nicht registriert, freute sich JULIUS HODENFLUSS, jetzt noch in sich hineingrienend. Die Tat war perfekt geglückt. Er hatte ein Zeichen gesetzt! Die "Nazis", also alle nicht in sein krudes, konfus konstruiertes Antikapitalismus-pro-Islam-pro-Massenmigration-Weltbild passenden Andersdenkenden, die sollten alle Angst kriegen! Die Botschaft:

 

"Wir Antifa, linke "Aktivisten" sind überall – und können gegen euch vorgehen – und euch quasi alles antun, weil wir eine hohe Lobby haben und Politiker der meisten Parteien sich rückenstärkend hinter uns stellen – und wir machen Ernst! Wenn's sein muss, bald auch tödlichen Ernst!"

 

TIM BALLWITZ, JULIUS' Kumpel, klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. Er war stolz auf ihn – er hatte Ernst gemacht und hart durchgegriffen! Und die Überraschung des Angriffs und der just darauf tobende Tumult, das allgemeine Chaos, hatten eine unerkannte Flucht ermöglicht. Alles war nach Plan verlaufen. Ein Nazi weniger, so sah es HODENFLUSS, so sah es BALLWITZ.

 

Die rasch verständigten Rettungskräfte transportierten den immer noch bewusstlosen Schwerverletzten ins nächstgelegene Krankenhaus. Da SAMUEL KRAUSE schwerstgeschädigt war und massiv blutete und in Lebensgefahr schwebte, beschlossen die behandelnden Mediziner notgedrungen, ihn ins künstliche Koma zu versetzen, um seine schwersten Verletzungen effektiver behandeln zu können. Wochenlang fochten die Ärzte um sein Leben, er kämpfte mit, in seinem in "Isolationshaft" befindlichen Bewusstsein, im Geist, der eine Zeitlang über seinem Körper zu schweben schien.

 

JULIUS HODENFLUSS hatte zunächst großes Glück. Aufgrund der Größe und Unübersichtlichkeit der Veranstaltung, hatte die Polizei Schwierigkeiten, genaue Anhaltspunkte zu finden. Zeugen gab es mehrere, u.a. KRAUSEs beiden Freunde, doch da die zwei Irren vermummt gewesen waren, war eine brauchbare Beschreibung jenseits von auf potenziell Tausende zutreffenden Merkmalen in astronomischer Unwahrscheinlichkeit beheimatet.

 

So freute sich der Täter wie Bolle über seinen "Mut", einen Oppositionellen angegriffen zu haben. In den offiziellen Medien wurde der Tat kaum wirkliche Beachtung zuteil, was JULIUS HODENFLUSS fast ein wenig schade fand. Er wollte sich wonnig suhlen in der Geilheit seiner aus seiner Sicht heroischen Tat.

 

Sein Opfer lag im Koma, wochenlang. Kämpfte mit seinem Leben, durchlitt fürchterliche Qualen, Alpträume, durchzogen von Schmerzsequenzen.

 

JULIUS HODENFLUSS fühlte sich von Tag zu Tag sicherer. Noch immer tappte die Polizei im Dunkeln, hatte nicht die geringsten Anhaltspunkte.

 

Eines Tages jedoch: DING DONG! – Es klingelte an JULIUS HODENFLUSS' Haustür. Der faule Freizeitblogger und Antifa-Aktivist, jetzt ein Kerl, der schlaftrunken und verkatert an diesem für ihn noch frühen Morgen, aus seinem Bett stolperte, vor einigen Wochen noch ein kleiner Kapuzenpulli-Möchtegern-Ninja, der sich hinterrücks, richtiggehend hinterfotzig an einen Arglosen herangeschlichen und ihm aus nächster Nähe mit einer Luftpistole in die Schläfe geschossen hatte. Jetzt sich keiner Schuld bewusst, öffnete der joviale, juvenile JULIUS, etwas benommen, die Tür…

 

Der psychopathische Freak staunte nicht schlecht, als eine Gruppe von fünf Personen der Berufsgruppe, die er mit Vorliebe als "Scheiß-" oder "Drecksbullen" bezeichnete, vor ihm stand. Mit gezückten Waffen, in der Nahkampf-Schutzmontur eines SEK. Der Wortführer, ein Polizist mittleren Alters, war Polizeiobermeister KARLHEINZ "KALLE" KNOTOSKI, der den widerlichen Delinquenten am liebsten gleich über den Haufen geschossen hätte. "Wehr dich, Arschloch! Widersetz dich der Verhaftung, sodass wir einen finalen Rettungsschuss abgeben müssen, du Schwein!", dachte er voll Ingrimm und Wut auf dieses linksextreme Früchtchen, dem er am liebsten gleich die Türe eingetreten hätte. Er kannte diese Art Verbrecher, diese, die von des Staates Nachsicht, Gnaden und sogar Wohlwollen protegiert wurden, dem er zu dienen hatte. Immerhin hatte man dieses Schwein ausfindig gemacht, durch akribische Ermittlungsarbeit. Nun stand er diesem Kerl gegenüber, der völlig überrascht war, als er schlaftrunken seine Tür öffnete. Wahrscheinlich solch ein Früchtchen aus "gutem Hause", dessen Vater ihm einen Topanwalt an die Seite stellen würde, sodass das Vieh mit einer geringen Strafe davonkommen könnte. KNOTOSKI fröstelte bei dem Gedanken, doch auch hartheiße Wut stieg bei diesem Gedanken in ihm auf.

 

Der Wortführer, jener Polizist mittleren Alters, drahtig, muskulös und kräftig aussehend, eröffnete JULIUS HODENFLUSS, was diesem jetzt allmählich schwante: Er sei Hauptverdächtiger in einem Fall schwerer Körperverletzung, die er vor einigen Wochen, am XX.XX.2020 zu Lasten des Geschädigten SAMUEL KRAUSE auf einer Anti-Corona-Maßnahmen-Demo begangen haben soll. Er sei verhaftet und solle bitte keinen Widerstand leisten.

Dieser gesamte Wortlaut wurde in einem harten, kompromisslosen Tonfall vorgetragen, mittels dem man meterdicke Betonblöcke wie Butter hätte zerschneiden können.

 

Widerstandslos, noch in legere, ungewaschene Nachtkleidung gewandet, ließ sich HODENFLUSS die Handschellen auf seinem Rücken anlegen, nicht gerade sanft, tief ins Handgelenkfleisch schneidend, von einer Polizistin, die ihn dann, wie einer der anderen Polizisten jeweils, am Arm zum Polizeibus (im verächtlichen Jargon Linksautonomer "Wanne" genannt) bugsierten, ihn sehr unsanft dabei anpackten.

Er musste hinten Platz nehmen, der Anschnallgurt wurde umgelegt, mit auf dem Rücken gefesselten Händen konnte er es nicht selbst machen. Die Fahrt zum Polizeipräsidium wurde ungemütlich, die Handschellenringe schnitten sich tiefer in JULIUS HODENFLUSS' Handgelenke, als wüssten sie genau, was er getan hatte. Vielleicht meldete sich sein Gewissen? Nein, nicht bei so einem.


Nach ein paar endlosen, langweiligen Stunden in der Gewahrsamszelle, wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der sofort U-Haft wegen akuter Fluchtgefahr anordnete. Die militante Antifa kündigte im Netz "Vergeltung" dafür an, dass einer der Ihren, ein "Held" aus ihrer Sicht, verhaftet worden sei. Es sei nämlich legitim, "Nazis" wie das Opfer SAMUEL KRAUSE, der der als "rechts" geltenden (also eher konservativ-liberalen) Gewerkschaft ZENTRUM AUTOMOBIL angehörte, anzugreifen, auch physisch zu attackieren. Dies solle doch bitte straffrei bleiben…



(02.07.2020)

(C) 2021, Kneckschulter Knieschuss


Die vorliegende Geschichte basiert auf tatsächlichen Ereignissen. Sie fanden im Rahmen einer
Demonstration statt, wo ein Mitglied einer konservativen (also im weitesten Sinne "rechten", wohlbemerkt
NICHT rechtsextremen) Gewerkschaft (Zentrum Automobile) von einem Antifa-Mitglied mittels einer
Schreckschusspistole aus nächster Nähe angeschossen wurde. Der Betroffene kam nur knapp mit dem
Leben davon.

Protokoll eines verfallenden Landes: Allgemeines zum Thema:

Bis auf drei komplett frei erfundene Ausnahmen (die da wären: "Die Autorin", "Die Statistiker" und "Der
MdB im Parlament") sind sämtliche der hier versammelten Geschichten auf wahren Begebenheiten
beruhend. Es handelt sich um nachprüfbare Tatsachen, die man mit einer einfachen oder etwas
intensiveren GOOGLE- oder DUCK-DUCK-GO- oder vielleicht BING-Suche relativ leicht finden kann,
häufig nicht bei den einschlägigen Mainstreammedien, zumindest den überregionalen unter ihnen. Die
regionalen Medien sind mitunter deutlich auskunftsfreudiger und nennen oft (leider auch nicht immer, mit
zunehmender Verschweige-Tendenz) auch die Fakten, die nicht ins bundesdeutsche und offizielle
Regierungsnarrativ passen, demzufolge immer noch "alles gut" ist und es "hier nichts zu sehen" gibt.
Dass die Lage im Lande äußerst im Argen liegt, dürfte anhand der wahren Begebenheiten, die ich hier
lediglich in die Darreichungsform einer fiktiven Kurzgeschichte verwandelt und nur wenige Details (wie
etwa die inneren Beweggründe der agierenden und reagierenden, passiven und aktiven menschlichen
Individuen) ausschmücke. Dass ich die Beweggründe zu ergründen suche und mich wenigstens auf
dieser Ebene in die klare Spekulation begebe (etwa bei der Gefühlsschilderung des Straftäters in "Der
Lebensretter"), möchte ich mitnichten als Apologese, Verteidigung oder Verantwortungsenthebung bis
hin zum Verständnis verstanden wissen.
Wenn ich etwa die Perspektive von Opfern oder ihren Hinterbliebenen einnehme, wie etwa in "Die tote
Tochter" und die Geschichte dahingehend an ihrem Ende erheblich ausschmücke, sodass man zumindest
diese Story als vierte ins Reich teilweiser Fiktion verlegen kann, heißt das ebenfalls nicht, dass ich
vorbehaltlos auf der Seite der Opfer bin, selbst wenn ihnen natürlich die Löwenanteile meiner Sympathie
zukommen.
Was die drei vollständig erfundenen Geschichten anbelangt, so liegt ihnen ein durchaus realer
Sachgegenstand zugrunde: "Die Autorin" behandelt eine Schriftstellerin, die sich von der
realexistierenden ANNETTA KAHANE dazu verführen lässt, (Kinder-)Bücher im Sinne der allgemeinen
Propaganda des "Alles ist in bester Butter" mit dem linkskonnotierten Impetus zu schreiben. Zwar gibt es
diese spezielle Autorin nicht, wohl aber Personen wie sie, die genauso handeln: Viele deutsche
Filmemacher, Drehbuchschreiber aber auch Autoren, Journalisten und nicht zuletzt Musiker lassen sich
im Sinne der angesagten Agenda dieses widerwärtigen, abstoßend abscheulichen Zeitgeistes, dieses
klebrigen Spinnenfäden-Schleims, für üble, billige Machwerke einspannen, die in Eindimensionalität und
nichtsubtil offenkundigster Propaganda jeden klischeehaften Schundroman um ein Vielfaches
unterbieten.
Des Weiteren gibt es auch Statistikerhebungsunternehmen, die es mit der Wahrheit, wenn nicht so genau,
ziemlich lax nehmen oder tendenziös ihre Auswertungen und Fragestellungen so gestalten, dass in etwa
das in die Mainstream-Agenda passende Ergebnis, das konveniert, herauskommt. Namentlich etwa die
dem Ehemann ANGELA MERKELs (!) nahestehende BERTELSMANN-STIFTUNG in spezieller Weise ist, so
gut es ihr möglich ist, in die linke Richtung voreingenommen. Insofern ist "Die Statistiker" nicht
unbedingt "nach einer wahren Begebenheit" zu benennen, sondern der Kategorie "So könnte es
stattfinden/stattgefunden haben" zuzuordnen. Im Falle der Statistik-Macher reite ich im Text auf lediglich
einem wesentlichen möglichen Trick zur Statistikmanipulation herum – aus Ermangelung des Wissens
über weitere potenziell einsetzbare Methoden. Durch einige sehr gute Quellen konnte ich mir
diesbezüglich etwas mehr Wissen aneignen, das mir in der Zwischenzeit jedoch wieder entfiel. Die Story
vollumfänglich umzuschreiben ist mir denn doch zu kompliziert, sie ist konzipiert wie sie konzipiert ist.
"Der MdB im Parlament" mag sich zwar nicht auf einen einzelnen Fall beziehen (ich denke meistens an die
Schweigeminute für die ermordete SUSANNA, für die ein AfD-Politiker am Ende seiner Redezeit einer
Bundestagsrede eine Minute Zeit ließ – und schroff von der aufreibenden, enervierenden CLAUDIA ROTH
unterbrochen wurde), dreht sich aber um den Umgang der politisch etablierten Altparteien gegenüber der
AfD, das despektierliche Verhalten während den Reden, das respektlose Brüllen, fiese Glotzen,
demonstratives Starren aufs Handydisplay, das einfach nur abscheulich ist.
Der Rest meiner in diesen Geschichten verarbeiteten Beschreibung der Verhältnisse, die ein gewisser
Anywhere-Yuppie namens YASHA MOUNK in einem TAGESTHEMEN-Kurzinterview verharmlosend als
"Verwerfungen" be-zeichnete, beruht jedoch auf Tatsachen. Wie bereits erwähnt, erweitert (eine Art
"erweiterte Realität" im weitesten, vagsten Sinne) um meinen Versuch, mich in die Denke der Handelnden
und Betroffenen jeweils (wenigstens partiell) hineinzuversetzen. Einen neutralen, nüchternen
Bestandsaufnahmestil im quasi-dokumentarischen Sinne strebe ich jedoch nicht an. Objektivität kann ich
in diesen Dingen nicht an den Tag legen, denn als Mensch, der versucht, empathisch, sensibel und gut zu
sein (ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben oder zu behaupten, ich verfügte vollständig über
diese Eigenschaften) finde ich das Geschehen in unserem Land und auch anderen Nationen zum Kotzen,
auf Vulgär-Hochdeutsch: scheiße!
Ich sehe die negativen Entwicklungen – und möchte vor ihnen warnen und durch die Nacherzählung des
wahren Geschehens (an die wesentlichen Aspekte und Fakten halte ich mich ja!) – und so führe ich
dieses "Protokoll" eines allgemeinen Verfalls. Eines moralischen, ethischen, juristischen,
gesellschaftlichen und auch charakterlichen, ferner wirtschaftlichen Verfalls eines ehemals florierenden,
funktionierenden demokratischen Landes voll Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in Säkularismus für alle.
So widme ich mich den realen Begebenheiten: Von integrationswilligen, hart arbeitenden Migranten, die
anderen das Leben retten (die einzige eher positive Geschichte, die auf einen Fall in der Zivilcourage-
Kategorie "XY-Preis" der Sendereihe "AKTENZEICHEN XY UNGELÖST" zurückgeht) und den ihnen
gegenüberstehenden ausländischen Straftätern, U-Bahn-Treppen-Tretern, die arglosen deutschen Frauen
in den Rücken treten und sie dabei fast tödlich zu Fall bringen, LINKSPARTEI-Politikerinnen, die lieber die
eigene Traumatisierung infolge der Vergewaltigung durch einen muslimischen Migranten aus einem der
einschlägigen Länder, aus denen die Einwanderer seit 2015 kommen, in Kauf nimmt, indem sie die Tat
lange Zeit verschweigt, um "den Rechtspopulisten" kein "Wasser auf ihre Mühlen" zu geben, bemühten
Sprachenlehrern, die auf der konservativ-liberalen Nachrichtenplattform ACHGUT.COM,
selbstverständlich unter Pseudonym, von ihren frustrierend fruchtlosen Bemühungen berichten, die sie
bei Sprachkursen für "Flüchtlinge" gemacht haben, Arbeitgeber, denen die Illusion von den
"Fachkräften", die total "arbeitswillig" sind, geraubt wird, überlasteten Polizisten, die in ihrem Beruf
immer wieder mit einer Majorität von, insbesondere muslimischen, Migranten zu tun bekommen, die ihnen
weder Respekt entgegenbringt noch auf Gewalt verzichtet. Ich berichte von Künstlern (aus meiner
momentanen Heimatstadt), die die zur notdürftigen Terrorabwehr gegen islamische Terroristen rund um
Weihnachtsmärkte auf-gestellten Poller und Barrieren mit neckischen, wohlfeilen Spruchdecken
bedecken lassen, um aus dem eigentlich Unerträglichen etwas "Wir machen das Beste draus" zu machen,
vom Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin in diesem Zusammenhang. Es geht um aus den
einschlägigen radikalislamischen Ländern als "Flüchtlinge" zu uns gekommene Migranten, die für
schwerste Straftaten, die eigentlich zwingend mehrjährige Freiheitsstrafen zur Konsequenz haben sollten,
lächerliche Bewährung mit angeblich "harten" Auflagen bekommen – "Mätzchen", für die Naturdeutsche
definitiv mehrjährig hinter Gittern landen würden! Zudem geht es um rücksichtslose vermeintliche
"Seenotretter", die durch ihr Verhalten das massenhafte Ertrinken im Mittelmeer durch ihre "Fährdienste"
nur noch mehr begünstigen und in Italien gegen klare Verbotsansagen der Küstenwache, anzulanden,
verstoßen ebenso wie um 150 Asylanten, die mal eben her-beigeströmt bekommen, wenn zwei ihrer
Genossen in eine routinemäßige Polizeikontrolle geraten und nicht gerade deeskalierend agieren.
Es geht um die unsägliche "Cancel-Culture" und ihre Opfer, um Leute, die rausgeworfen, verbannt,
herausgeschnitten und sozial und/oder wirtschaftlich vernichtet werden, weil sie einen unbedachten
Spruch oder einen Vergleich tätigten, der auf linker Mainstreamseite nicht für dasselbe Echo sorgt. Es
geht um vermeintlichen Rassismus und die Folgen für die Leute, die ihn, gemessen an ihrer
Wahrnehmung, nicht erkennen können. Es geht um Antifa- und "interventionalistische" Linke, die jegliche
Hemmungen verlieren und Coronamaßnahmen-Demonstranten mit Schreckschusspistolen ins Koma
schießen, um rücksichtslose Bekloppte/Wahnsinnige, die Böller schräg in Menschenmengen feuern und
zwei Menschen irreparabel am Sehorgan verletzen (ebenfalls ein Fall aus einer AKTENZEICHEN-
Sendung), um GRÜNEN-, SED- und sonstigen linksextremistischen Parteien angehörige Politiker beiderlei
Geschlechts, die ekelhafte Aussagen treffen oder fiese Tweets absetzen etc. pp.
Ein buntes Sammelsurium aus sämtlichen Lebensbereichen, das klarmachen sollte, dass wir uns in
Deutschland, in dieser ehemals friedlichen, seit 1949 (im Westen), seit 1990 (auch im Osten) existierenden
Demokratie auf einem Weg in eine neue Hölle befinden. In eine dritte, wenn man das Dritte Reich als die
Urkatastrophe und die DDR, zwar nur auf den Osten beschränkt, aber somit für einen Teil des Landes als
zweite Katastrophe begreift, wobei das Dritte Reich der braune, die DDR der rote Sozialismus war. Jetzt
driften wir, diesmal als vereinigtes Land, in die dritte Variante des Sozialismus, einen grünen, der einem
perversen Hybriden aus alten roten Ideen und Prinzipien und "neuen" Umwelt- und Klimaschutz-
Radikalansichten entspricht, also Katastrophe Nummer 3. Dass "aller guten Dinge drei" seien, kann ich
beim besten Willen nicht erkennen.

Knorke Knooshood im Juni 2021 (unter Berücksichtigung früherer Bearbeitungen)
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.06.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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