Igo Dieter

Allerlei vermischtes

Klima

Staatschefs trafen sich um über die
Klimaänderungen zu diskutieren.
Sie kamen aus allen Teilen der Welt.
Schließlich begannen sie – im Rampen-
licht der Öffentlichkeit ihre Reden.
Sie erzählten von den Schadstoffen, sie
erzählten von der Erderwärmung, sie
redeten und erzählten von den
Schadstoffen der Fabriken, von den Auto-
abgasen, den Flugzeugen. Sie redeten von
Einschränkungen und von Sparsamkeit.

Ein kleines Kind, als Zuhörer mit der
Schulklasse anwesend, sprach – unvermittelt
und ungeplant –
:
„Mit was seid ihr alle gekommen? – mit
Flugzeugen? Mit was seid ihr immer
unterwegs – mit dem Auto? Wohnt ihr
nicht alle in riesengroßen Häusern?
Verdient ihr nicht viel mehr als die
meisten anderen? Macht nicht ihr die
Gesetze?
Warum verlangt ihr vieles von den Anderen
und seid selbst nicht bereit es zu tun?
Solltet nicht gerade ihr mit gutem Beispiel
vorangehen und als Vorbild gelten?

Meine Eltern sagen immer zu mir:
Verlange niemals von einem ANDEREN was
du selbst nicht bereit bist zu tun! Sie sagen
auch zu mir: Rede nicht soviel mach einfach
einmal etwas. Sie sagen zu mir: Sei nicht so
voreilig mit allen was du sagst, denn du wirst
vieles erst dann verstehen wenn du selber
einmal in der Lage bist!

Jeder Generation macht Ihr Angst, saurer Regen,
Ozonlöcher, FCKW, Asbest, Feinstaub und nun Klima.
Es ist leider alles nur Geschäftemacherei. Denn ihr selbst
macht nicht das was ihr predigt…






Freude

Ein Erwachsener und ein Kind bekamen beim Besuch
eines Weihnachtsmarktes ein Bonbons geschenkt.
Das Kind freute sich und lächelte, es dankte und
nahm das Bonbon freudig an. Stolz, mit einem
Lächeln öffnete es das Bonbonpapier und lutschte
es.
Der Erwachsene nahm es ebenfalls an, verzog den
Mund zu einem gequälten Lächeln und steckte es
achtlos ein.
„Freust du dich nicht?“ fragte das Kind den
Erwachsenen.
„Wegen eines kleinen, einfachen, billigen
 Bonbons? – Nein!“ sagte der Erwachsene.
„Nicht nur deshalb!“ – sagte das Kind! – „sondern
weil es ein Geschenk ist!“


Sehen und Erklären

Manchmal trifft man Leute die glauben an NICHTS-
ausgenommen an das was sie sehen und erklären können.

Doch unser SEHEN ist fehlerhaft und unsere Erklärungen
allzu stümperhaft!
Ist es vielleicht nur die Angst des Erkennens die uns
Kleingläubig sein lässt?

Der Großteil des Lebens spielt sich außerhalb unseres
Sehens und Erklärens ab. Wer hat schon einmal einen
Schnabelwal, Blaubären oder Architeuthis gesehen – und doch
gibt es sie! Ihnen ist es egal ob man an sie glaubt – denn
sie sind! Wer kann schon die einfachsten physikalisch-
chemische – Bionische Vorgänge erklären? Wenige –
doch im Grunde egal – weil sie wirken – und auch ohne unseren
Glauben weiter funktionieren.
So ist es fast überall mit allen!




MEISTER

Nach vielen Jahren des Denkens, der Prüfungen und Entbehrungen wurde ein Schüler zum Meister. Zum Zeichen seiner Würde bekam er einen Stock. Er schritt würdevoll umher.
Eines Tages - auf Wanderschaft mit seinem Schüler – kamen sie zu einer schönen Wiese. Während sie gingen, blickte der Meister blickte in den Himmel und erfreute sich des blauen Himmels, der Vögel, der Sonne und den Wolken. Da sagte der Schüler, „Bitte Meister lasst mich euch tragen!“ Der Meister willigte ein und so trug der Schüler den Meister. Am Rand der Wiese erkannte der Meister das der Schüler sehr erschöpft war und forderte ihn auf  stehen zu bleiben. Da fragte der Meister:
„Warum hast du mich getragen, wenn es dich so ermüdet?“
Der Schüler wollte zuerst nicht antworten, doch als der Meister streng auf eine Antwort bestand sagte er:
“Meister, ihr blicktet in den Himmel und erfreutet euch daran, aber eure Füße zertraten die schönsten Blumen, sie zertraten die Käfer und ihr seid Gefahr gelaufen in den nahen Abgrund zu stürzen!“
Der Meister gab seinen Stab seinen Schüler!


KRANKHEIT

Zwei Freunde wurden sehr krank. Lange und schwer verlief die Krankheit. Obwohl sie wieder komplett gesund wurden, unterschieden sie sich nun sehr. Der eine war fröhlich und lustig wie beide vor der Krankheit waren, der andere aber ängstlich, vorsichtig und ernst.
Nach vielen Jahren sagte der Ängstliche. „Warum bist du so fröhlich und lustig? Kannst du dich nicht mehr an die schwere Krankheit erinnern? Erinnerst du dich nicht an die Schmerzen, an die Qualen?“
Da sagte der Fröhliche: „Ich habe vor Jahren die Krankheit besiegt, und du?“


ESSEN

Ein ehrwürdiger Meister aß sehr oft Reisbällchen, welche er mit verschiedenen Kräutern bestreute.
Die Schüler sahen es und taten es ihm nach. Den meisten der Schüler schmeckte dies zwar nicht wirklich, aber man vermutete dahinter etwas ganz BESONDERES. Denn kaum hatte er diese Bällchen gegessen, war er gut gelaunt, redselig und er sah jünger aus.
Ein Schüler fragte aber den Meister nach Jahren: „Meister, was ist das Geheimnis der Reisbällchen?“
Der Meister schaute ihn an und sagte: „Ich gebe dir nun die Botschaft der Reisbällchen – höre gut zu! Sie schmecken mir!“
„Und“ sagte der Schüler?
„Und sonst nichts. Weil sie mir gut schmecken, bin ich nach dem Essen fröhlich, dass ich nicht zuviel davon esse, beginne ich zu reden und weil diese mir geschmeckt haben lächle ich und wirke deshalb jünger!“


REDEN und HÖREN

Ein Schüler sagte zu seinem Meister:
„Wenn jemand etwas nicht gefällt, wenn jemand etwas nicht passt, so braucht er es doch nur zu sagen! Denn man kann sich doch alles ausreden! Man soll es nur nicht aufschieben, man soll gleich reden, sonst ist es zu spät!“

Der Meister ging zu ihm, überwältigte ihn, fesselte und knebelte ihn und gab ihm ein paar Ohrfeigen. Danach ging er.
Nach ein paar Stunden kam er wieder und sagte:“ Nun, da du nichts dagegen gesagt hast, bist du mit der Behandlung einverstanden!“ und gab ihm noch einige Ohrfeigen. Stunden später nahm er ihm die Knebel ab und löste die Fesseln. Danach wollte der Schüler etwas sagen. Der Meister sagte: „Sprich nicht über die Vergangenheit, den diese ist vergangen. Lerne daraus!“
Später kam der Meister wieder und gab ihm wieder eine Ohrfeige! Der Schüler protestierte heftig. Da zeigte der Meister auf seine Ohren. Er trug Gehörschutz!



SEHEN

Schüler saßen in einer Runde. Sie sprachen über Glauben. Einer der Schüler sprach schließlich folgendes:
„Wir müssen Erkenntnis selbst erlangen, die Anderen helfen uns nicht auf diesen Weg! Niemand kann für einen anderen sehen. Nur was wir selbst sehen, können wir auch erkennen.“
Der Meister schlich sich an diesen Schüler an und gab ihm einen festen Klaps auf den Kopf!
Der Schüler wunderte sich. Danach sagte er warum habt ihr das getan? Es tat mir weh! Und warum haben mich die anderen nicht gewarnt- sie sahen euch doch kommen!?“
„Ach“ sagte der Meister, „du hast doch meinen Klaps nicht gesehen, also konntest du ihn auch nicht erkennen! Und die Anderen können dir doch nicht helfen, den sonst müssten sie dir bei deiner Erkenntnis behilflich sein, und das – so sagtest du – können sie nicht!“
Der Schüler bedankte sich!




 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.06.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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