Monika Schmeinta-Maier

Die Autogrammstunde

Nach einigen Jahren hatte ich den Mut gefasst aus sein Konzert zu gehen daß zum Glück in meiner Stadt statt fand. Trotz meiner Platzangst überstand ich die knapp 3h ohne eine Panikattacke, ich befand mich auch weit hinten im Saal und am
Rand, so dass ich jederzeit den Saal hätte verlassen können. Sein Konzert war klasse! 
Er war wie oft in schwarz gekleidet und seine samtweiche Stimme unterstrich seinen sympathische Art. Was für ein Mann.
Unerreichbar für mich in vielerlei Hinsicht und verheiratet dazu. 

Nach seinem Auftritt wurde noch bekannt gegeben das er eine Autogrammstunde gab. Das dauerte aber noch weil
er sich eine Weile in seiner Garderobe erholte. Ich stand derweil draußen mit den anderen herum, ging 5 mal auf die Toilette vor Aufregung und reihte mich dann nach über einer Stunde in die Menschenschlange ein. Obwohl mir viele
Menschen auf einmal ein Engegefühl bereiten und mir oft schwindelig ist.

Durchhalten sagte ich mir innerlich immer wieder, durchhalten! Nach gefühlter weiteren 2h war ich kurz vor ihm an der 
Reihe. Meine Knie zitterten und mein Herzschlag raste. Oh mein Gott, gleich stand ich vor ihm. Ein Tisch trennte mich 
vom ihm und sein Security war bei ihm und die Autogrammkarten auf dem Tisch. 

Hoffentlich fragt er mich nix dachte ich, da stand ich auch schon vor ihm. Er blickte zuerst in eine andere
Richtung und sah dann mich an, ich stand da wie angewurzelt und er fragte: mit Widmung? Ich nickte.
Den Namen bitte, meinte er freundlich, ich brachte meinen Namen kaum hervor und antwortete, Monika 
Er nahm den Stift und schrieb auf die Autokrammkarte und reichte sie mir zu. Dabei sah er mir tief in die 
Augen, so als blicke er in meine Seele und die Zeit blieb stehen, er lächelte und berührte leicht meine Hand.

Dann kam schon die nächste Person nach mir ...


 

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