Helga Moosmang-Felkel

Die Regenkatze Kapitel 20

Sie raste in ihrer Angst wie im Flug dahin, während sich die Nacht um sie herum verdichtete und vertiefte. Auf der Höhe des Friedhofs verlangsamte sie ihren Schritt. Sie fragte sich, was sie eigentlich im Hinterhof der Apotheke machen sollte. Wieder und wieder überflog sie die Ereignisse in ihrem Kopf. Fürchterlich lange überdachte sie immer wieder, was sie tun sollte. Sie fühlte sich lächerlich klein und kraftlos. Die Ereignisse lasteten auf ihr wie schwere Gewichte. Ihr wollte einfach nicht einfallen, was sie konkret tun sollte, so sehr sie sich auch anstrengte, einen klaren Gedanken zu fassen. Um sie herum war alles dumpf und dunkel. Plötzlich raschelte es hinter der immergrünen Hecke und zu Tode erschrocken sah Blue das weiße Fell von Magnolia kurz hinter der Hecke aufscheinen. Es leuchtete hell durch die Dunkelheit. Lautlos krümmte sich Blue hinter der Hecke zusammen. Sie hörte die Totengräberkatze sprechen, ohne zu sehen, wo sie sich befand. Sie erkannte die helle, ängstliche Stimme. „Magnolia,…ich kann dich nirgends verstecken…, der Friedhofswärter würde dich doch ziemlich schnell entdecken…,“ Einen wilden, aufgewühlten Moment lang dachte Blue, Magnolia würde ein Geständnis ablegen und sie schöpfte Hoffung. Doch da sagte die Totengräberkatze: „Wenn du es wirklich nicht warst, werden sie dir schon nichts tun…“ „Hast du eine Ahnung…“, sagte Magnolia scharf, „sie werden mich lynchen auch wenn ich unschuldig bin…, und du wirst mich jetzt verstecken…“ Blue seufzte innerlich. Ihre Hoffnung hatte sich zerschlagen. Plötzlich glaubte sie Magnolia, dass sie die Morde nicht begangen hatte. Die Totengräberkatze schien sich zu winden, sie stieß klagende Laute aus. „Bist du nun mein Freund oder nicht?“ schimpfte Magnolia. „Vielleicht solltest du besser die Altstadt verlassen…?“ sagte Willie vage. „Halt den Mund…“, fuhr Magnolia ihn an, „du lässt mich jetzt in den Geräteschuppen, wo du wohnst…und wenn der Friedhofswärter vorbei kommt, verstecke ich mich eben…“ „Du bist viel zu groß, um dich zu verstecken…“ sagte Willie weinerlich. „Ich habe sie Morde nicht begangen…“, sagte Magnolia wieder, „warum sollte ich mich von diesem eingebildeten Birmakater umbringen lassen,…ich spinne doch nicht…“ „Hast du denn überhaupt nichts davon mitbekommen…, du liegst doch oft in deinem Hinterhof…“, jammerte Willie, „vielleicht kannst du ja den echten Mörder entlarven, dann wäre allen geholfen…“ Blue spitzte die Ohren. „Ob du es glaubst oder nicht,…er muss immer herumgeschlichen sein, als ich nicht da war,…mir ist das Ganze selbst unheimlich,…Willie, und du weißt, dass ich nicht gerade der ängstliche Typ bin…“, sagte Magnolia und wieder spürte Blue, wie eine Welle der herben Enttäuschung sie durchflutete. Sie hörte Willie seufzen und mit den Pfoten scharren: „Dann komm mit Magnolia,…wir müssen es eben versuchen…“, sagte er resigniert. Blue hörte, wie die beiden Katzen sich entfernten und wusste, dass sie nun ihren Weg wiederaufnehmen musste.

 

Sie schüttelte sich leicht und lief langsamer als zuvor den Lichtern der Altstadt entgegen. Das bange Gefühl in ihrer Magengrube wuchs, als sie die Stufen zum Marktplatz verstohlen hinaufhuschte. Plötzlich glaubte sie hinter sich den Schatten des schwarzen Korsaren wahrzunehmen, aber als sie sich verwundert umdrehte, lag die vom fahlen Mondlicht beschienene Treppe verlassen hinter ihr. Verstört und geduckt schlich Blue in die Domgasse. Sie versuchte sich einzureden, dass Mona und der alte Omar im Hof der Apotheke Wache halten würden und sie sich gegenseitig necken würden wie früher so oft im „Roten Löwen“. Trotzdem wurde ihr ganz kalt vor Aufregung, als sie in den Hof einbog. Sie wunderte sich, dass ihr die kleine Mona nicht entgegen kam und auch nicht im Hof auf und ab stolzierte, wie es sonst ihre Art war. Einen Augenblick verharrte Blue in dem Brombeergestrüpp, das die hintere Mauer überwucherte und durchsuchte mit den Augen den Hof. Alles war totenstill, doch Blue konnte nicht glauben, dass die beiden einfach ihren Beobachtungsposten verlassen hatten. Plötzlich erschien ihr alles sehr merkwürdig. Vorsichtig verließ sie ihr Versteck und huschte im nächsten Augenblick zurück in das Gestrüpp, weil sich der alte Omar schwerfällig, doch fast völlig geräuschlos an ihr vorbei schob. Er schlich auf leisen Pfoten und seine Augen waren überall. Sie glühten kurz auf in der Dunkelheit, dann verschwand er die Treppe hinunter. Plötzlich wusste Blue, dass er nachgesehen hatte, ob Magnolia irgendwo herumlag. Mit einem Schlag wusste sie, dass die kleine Mona dort unten vor dem Gifteimer lag und wahrscheinlich in ihrer gewöhnlichen Sorglosigkeit eingeschlafen war. Blue fühlte sich, als wäre sie mit dem Kopf im Dunkeln gegen eine Granitmauer gerannt. Ihre plötzliche Gewissheit war verstörend, es war furchtbar. Sie hoffte inständig, dass Mona noch lebte und schlich sich geräuschlos zu der Kellertreppe. Plötzlich konnte sie Omars Feindseligkeit, seine Eifersucht, seine Entschlossenheit, andere Katzen zu vernichten, ihnen ihre Lebensfreude zu nehmen, fast körperlich spüren und sie fragte sich, wie sie solange hatte blind sein können. Sie sah den Charakter des alten Omar plötzlich, wie man eine Landschaft im Schein eines Blitzes sieht. Blue schob ihren Kopf vorsichtig über die oberste Treppenstufe. Sie stand da und horchte und obwohl sie es die ganze Zeit über erwartet hatte, erschrak sie maßlos, als sie den alten Omar mit der Pfote tief im Gifttopf sah. Der Anblick traf sie wie ein Alptraum. Plötzlich hatte sie einen Krampf im Magen, als hätten eisige Krallen die Gelegenheit gehabt, sich in sie zu bohren. Noch war Mona unversehrt. Sie lag friedlich zusammengerollt auf der untersten Stufe. Blue sah wie sich ihre kleine Gestalt im Atemrhythmus hob und senkte. Wieder durchbohrte eine schneidende Angst Blue und sie fühlte das Gewicht der Verantwortung, das nun auf ihr lag, schwer auf sich herab drücken. Der alte Omar ließ sich Zeit, seine Krallen mit dem Gift zu beschmieren. Blue spitzte die Lippen, dann schrie sie in einer seltsam gepressten Stimme, die ihr selbst fremd war: „Omar, hör sofort auf,…nicht Mona…“ Sie versuchte, ihren Worten Nachdruck zu verleihen, entschieden aufzutreten. Wie ein Pfeil schoss der alte Omar herum. „Keinen Schritt weiter, Blue,…“, sagte er und ein hässliches Grinsen zuckte über sein fettes Gesicht, „oder Mona ist sofort tot…, was sind schon ein paar fade Katzenleben…“ Mona zuckte hoch und sah die Pranke des alten Omar über und über mit dem weißen krümeligen Pulver bedeckt über sich. „Omar…“, piepste sie, „damit macht man keine Witze,…wisch es im Gras ab…“ Sie lachte ein bisschen und wollte sich wieder zusammenrollen, da rief Blue: „Sie werden dich erwischen, wenn du Mona tötest…, du wirst das nicht mehr lange vertuschen können…“ In Spiralen stieg das Lachen des alten Omar zu Blue hinauf: „Du und Mona werden tot sein und ich verschwinde…“, sagte er in einem seltsam gezierten Tonfall. „Das ist doch kein Spaß mehr, Omar…“, flüsterte die kleine Mona, die Omar immer noch als ihren Freund betrachtete. Blue überlegte fieberhaft, wie sie ihn hinhalten könnte. Omar gab Mona einen kleinen Schubs und sagte: „Aus mit unserer Freundschaft, du kleines eingebildetes Biest…, das auf diesen ekelhaften Birmakater steht…, eine Liebe weniger in der Katzenwelt…“ „Nimm die Pfote weg, nimm deine Pfote von Mona weg…“, schrie Blue hilflos, „sie hat dir nichts getan…“ Der alte Omar kicherte und senkte seine Pfote auf Monas Kopf: „Ihr kleines Katzenleben liegt in meiner Hand,…ich lösche sie alle aus, die eingebildeten Katzen mit ihren Verliebtheiten und ihren Albernheiten und niemand wird sie wirklich vermissen…“ „Warum…tust du das Omar…?“ fragte Blue, um ihn hinzuhalten, „warum nur?“ „Sie haben mich nie beachtet, ich war immer nur der fette Omar, der aushilft, wenn Not am Mann ist,…ich habe nie wirklich gezählt…, das ist alles, vielleicht ist es wenig, aber es ist alles in meinem verflcuhten Katzenleben…, nun werdet ihr eben die Rechnung bezahlen…“ „Ich habe dich doch lieb gehabt…“, piepste die kleine Mona fassungslos. Sie fand das alles immer noch zu unglaublich, um wirklich Angst zu haben. Doch Blue war klar, dass sie kaum eine Chance hatten, lebend aus dem Hinterhof heraus zu kommen. Sobald sie Omar angreifen würde, würde er mit den Giftkrallen zuschlagen. Wogen von Angst brachen über Blue herein. Sie lauschte in die Ferne, aber sie hörte nur einen weit weg bellenden Hund. Sie stieg vorsichtig eine Stufe hinunter und hoffte, dass Omar es nicht wahrnahm. „Halte dich ganz still, Mona…“, sagte sie leise, „er meint, was er sagt…“ „Bleib stehen Blue, sonst ist Mona noch viel schneller tot,…“, sagte der alte Omar flüsternd. Blue fühlte sich in der Dunkelheit wie in einem siedenden, schäumenden Meer. Die Worte Omars waren ätzend wie eine Säure. Nebelwolken tanzten vor ihren Augen. Sie hatte das Gefühl, schon seit Ewigkeiten auf dieser Treppe zu stehen. Sie war falsch abgebogen und hatte ihr Glück mit dem schwarzen Korsaren verscherzt. Blue glaubte, dass nun alles zu Ende ging. Kein Weg und kein Steg schienen weiter zu führen als bis zum Fuß dieser Treppe. Sie schüttelte den Kopf heftig, als wollte sie die absolute Ausweglosigkeit ihrer Situation ableugnen. Sie starrte auf das borstige Fell des alten Omars. Plötzlich fing er zu kichern an, aus seiner ganzen abgründigen Tiefe heraus und so heftig sprudelnd, dass sein ganzer Leib davon bebte und zitterte. Es klang grausig. Er keuchte und wankte und hob die Pfote mit den Krallen, um Mona die Kehle aufzuschlitzen. Die kleine Mona begann nun zu weinen. Sie war starr und steif vor Verwunderung über das, was sich vor ihren ungläubigen Augen abspielte. Der alte Omar machte jetzt einen Buckel, der gewaltig ausgeprägt war, sein Nacken war breit und fest. Wie schmal war dagegen Monas Nacken. Blue setzte zum Sprung an, sie musste es trotz der tödlichen Gefahr versuchen, den alten Omar zu überwältigen. Sie konzentrierte sich auf die tiefe Nackengrube Omars. Dort wollte sie zuschlagen. Doch bevor sie losschnellen konnte, hörte sie einen dumpfen Aufprall und riss die Augen auf. Sie sah, dass der schwarze Korsar über das Geländer der Kellertreppe segelte und mit voller Wucht auf Omar landete. Er begrub ihn unter sich. Bevor Omar seine Pfote bewegen konnte, presste der Korsar sie ihm tief ins Fleisch. Man hörte den alten Omar röcheln. „Lauf…Mona…“, stieß Blue hervor, sobald sie ihre Sprache wiedergefunden hatte. Mona schoss die Treppe hinauf zu Blue, während der Korsar keinen Augenblick von Omar abließ. Der dicke Körper von Omar zuckte, sobald das Gift in seinen Blutkreislauf gelangte, die Augen quollen ihm fast aus dem Kopf. Der Korsar überlegte nicht lange und riss ihm die Kehle auf. Schwarzes Blut schoss aus dem sich windenden und zuckenden Körper. Das Blut war dünn und roch widerlich süß. Endlich ließ der Korsar von Omar ab, der nun reglos dalag. Langsam kam er zu ihnen sieherüber. Blue schluckte an ihren heißen Tränen. Beschämt senkte sie den Blick. Die kleine Mona, die völlig verstört war, kuschelte sich an Blue. Blue fühlte seinen Blick auf sich ruhen und trotz ihrer Schwäche wurde sie sich eines Wirbels dumpfer Freude bewusst, die seine bloße Anwesenheit trotz allem in ihr auslöste. „Ihr seid nun befreit,…“ sagte er in einem Ton, der gleichmütig klingen sollte, Blue aber eisig erschien. Blue zwang sich zur Ruhe. Zögernd sagte sie: „Woher wusstest du,…dass Omar uns bedrohte…“ Der schwarze Korsar zuckte die Achseln und sagte in demselben gleichmütigen Ton: „Ich hatte ihn schon eine Weile in Verdacht,…und wollte nach dem Rechten sehen,…“ Blue kam sich vor, als wäre sie an einem Theaterdialog beteiligt. Sie schienen beide Worte zu sprechen, die nicht ihre eigenen waren. Verlegen trat sie von einem Bein auf das andere, während Mona immer weniger verstand. „Ich verstehe das nicht,…“sagte sie leise, „er war doch mein bester Freund…“ Der schwarze Korsar sah sie mitfühlend an und sagte leise: „Ich glaube, er war ein sehr verbitterter alter Kater…, er konnte das Glück der anderen nicht ertragen…“ Aus einem der Augen Monas rann eine große Träne. Der Korsar räusperte sich: „Da die Damen nun in Sicherheit sind,…werde ich die Altstadt verlassen und mein unstetes Wanderleben wieder aufnehmen…“ Mona begann haltlos zu schluchzen. „Das kannst du doch nicht machen,…ich ertrage es nicht, wenn du jetzt auch noch einfach so verschwindest…“ Blue seufzte tief. Erregung schnürte ihr die Kehle zu, doch dann sagte sie lahm: „Es tut mir leid, dass ich dich eine kurze Zeit lang verdächtigt habe…“ Der Korsar verfolgte jede ihrer Regungen mit einem Blick, der nicht von ihr ablassen konnte. Blue biss sich auf die Unterlippe und ihre langen Wimpern flatterten. Ein Zittern durchlief sie und sie sagte leise: „Wie kann ich dir danken für unsere Rettung…?“ Trocken und ein wenig schroff antwortete der schwarze Korsar: „Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, Frauen und junge Katzenmädchen zu beschützen…“ Der Zauber der von ihm und seiner Kraft ausstrahlte, berauschte und lähmte Blue gleichzeitig. Unwillkürlich trat sie näher zu ihm und streifte ihn kurz mit ihrem weichen Fell. Leise sagte sie: „Mona hat recht, es würde uns das Herz brechen, wenn du aus unserem Leben verschwindest…“ Der Korsar lächelte und sagte mit einem sarkastischen Lächeln: „Ich nehme an, zahlreiche Kater der Altstadt warten nur darauf, eure Bekanntschaft zu machen…, gab es da nicht erst kürzlich einen silbergrauen Perserkater aus edlem Geschlecht…?“ Blue fauchte leise und sagte: „Deine Bosheit ist unglaublich…in dieser Nacht…, du quälst uns nach diesem Schock auf eine unerträgliche Weise.“

Und zweifellos unverdient…?“ brummte der Korsar. „Ja,…nein…“, stotterte Blue, „ich habe dich nur ungefähr drei Minuten verdächtigt, das weißt du genau, aber dein verrückter Stolz hindert dich, es zuzugeben…“ „Deine Unehrlichkeit übersteigt in der Tat alles, was sich vorstellen lässt…“, sagte er mit neu erwachendem Zorn. Zorn und Liebe, Verzweiflung und Zärtlichkeit wechselten schnell in seinen entflammten Augen. Aus Furcht weich zu werden, wandte er sich zum Gehen. „Nein…“, schrie Blue auf und glitt zu ihm und legte ihre Pfote auf seinen Kopf, „du darfst nicht gehen,…ich liebe dich doch,…“ Der Korsar zuckte zurück und atmete tief. Blue sah, dass er mit sich kämpfte und sagte schnell: „Du bist alles, was für mich zählt…“ Sie drückte sich an seine Seite und plötzlich sprang er über sie und presste sie zu Boden, als wollte er sie zerbrechen. Er verzieh ihr zwar noch nicht ganz, aber er wollte sich nicht von ihr trennen. Seine eiserne Umarmung zermalmte sie und sie zitterte überflutet von Freude, als er über ihre Wangen leckte. Der Nachthimmel schwankte. „Ein Wunder, ein Wunder…“, schrie die kleine Mona begeistert. Der Korsar richtete sich auf, als bedauerte er, so schnell nachgegeben zu haben. „Ihr lebt…“, sagte er ruhiger, „das ist das Wichtigste…“ Blue fand es köstlich, ihn das sagen zu hören. Plötzlich hörten sie eilige Schritte und sahen Magnolia hereinsegeln. Sie kam direkt auf sie zu und schimpfte: „Ist das hier jetzt ein öffentlicher Versammlungsort,…schaut dass ihr aus meinem Hof verschwindet…“ Der schwarze Korsar verbeugte sich und sagte galant: „Madame, ich bin der schwarze Korsar und stamme aus einem alten französischen Adelsgeschlecht…, ich habe mir erlaubt, den Mörder auf frischer Tat zu ertappen und ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen…“ Magnolia starrte ihn einen Augenblick mit offenem Mund an und ihre bernsteinfarbenen Augen verschleierten sich. Der Korsar verneigte sich von Neuem und wies auf die Kellertreppe. Magnolias Augen verdüsterten sich einen Moment, dann schlich sie sich zur Kellertreppe und sah hinunter. Schnell schoss ihr Kopf wieder in die Höhe und sie rief: „Dieser alte Schnorrer hat sie alle abgemurkst…,“ Sie schüttelte ihren dicken weißen Kopf und sagte: „Schade, dass er soviel von meiner medizinischen Milch getrunken hat…“ Die kleine Mona musste plötzlich kichern und Blue sah erleichtert, dass der schwarze Korsar zu ihr hinüberblickte. Sein Blick war ruhig, forschend und warm wie eine feste Brücke zwischen ihm und ihr, die sie beide tragen würde.

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Helga Moosmang-Felkel).
Der Beitrag wurde von Helga Moosmang-Felkel auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.07.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Die Autorin:

  • Autorensteckbrief
  • sharonmultimedica-software.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)

  Helga Moosmang-Felkel als Lieblingsautorin markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Nebenwirkungen - glücklich auf Sylt von Lisa-Doreen Roth



Drei Freundinnen suchen ihr Glück und finden es, weil das Leben sie lehrt, sich selbst zu vertrauen.
Eine Geschichte über Beziehung und Karriere, voller Leidenschaft, Liebe, Hoffnung und Enttäuschung, Vertrauen und Verrat. Nicht nur für Syltfans ...

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Tiergeschichten" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Helga Moosmang-Felkel

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Die Regenkatze Kapitel 1 von Helga Moosmang-Felkel (Tiergeschichten)
Rettung unserer Katze von Paul Rudolf Uhl (Tiergeschichten)
eine sehr kurze Geschichte...autobiographisch von Rüdiger Nazar (Wahre Geschichten)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen