Dieter Kamensek

Unwichtiges....

Wasser

Ein Meister sagte einmal zu seinem Schüler – nachdem er ihn längere Zeit beobachtet hatte wie er sich voll Fleiß und Mühe seinem Training widmete:
“Was willst du erreichen?“

Der Schüler sagte:

„Ich will stark werden wie ein Baum, hart wie ein Stein, strahlend wie die Sonne, schnell wie der Wind!“

Da sagte der Meister:

„Werde wie das ruhige Wasser. Es ist stark und treibt mit seiner Kraft Mühlen an. Es gibt und beschützt Leben, du kannst dich auf seiner Oberfläche erkennen. Es spiegelt den Himmel auf Erden wider. Es ist voller Güte und Leben. In seiner Ruhe vereint es Leben, Weisheit und Kraft gleichermaßen! Und je ruhiger es ist, umso tiefer ist es!

Zuvor aber, im flachen Bett, ist es wild und ungestüm, laut und rasend. Doch immer ist es ein großer Teil von uns, von unseren Leben. Kein Schwert kann Wasser verletzen und keine Kugel kann es töten. Versuche ein Quell für die Menschen zu sein!“

 

Verbindung:

Ein Journalist fragte in einem Bergkloster nach den Medien:
“Habt ihr eine Tageszeitung?“

„Nein!“ sagte der Abt

„Habt ihr Rundfunk?“

„Nein!“ wiederholte der Abt!

„Habt ihr Fernsehen, Telefon oder irgendetwas was euch mit der Außenwelt verbindet?“ fragte der Journalist!

„Ja“ sagte der Abt „unsere Augen, unsere Ohren und unsere Münder!“

 

Danke

Ein Journalist kam zu einem Eingeborenenstamm in Südamerika. Die Eingeborenen tranken und waren teilweise auch krank. Sie waren schmutzig, mit Lumpen bekleidet und stanken.

Der Journalist ging zum Häuptling dieses Stammes und fragte ihn:
“Häuptling, warum sind deine Leute betrunken? Warum sind deine Leute schmutzig und in Lumpen gehüllt? Warum sieht euer Dorf so schäbig aus?

Der Häuptling besah sich den Fragesteller und sagte:

„Zuerst kamen Menschen und erklärten uns dass wir den falschen Glauben haben! Sie gaben uns einen neuen Glauben und neue Namen. Sie sagten uns auch dass wir uns bekleiden müssen.

Dann kamen Leute und sagten uns dass wir nicht mehr jagen dürfen und nicht die Bäume fällen dürfen um unsere Pflanzen anzubauen. Dafür gaben sie uns auch andere Arbeit. Wir erhielten dabei Tauschgegenstände mit denen wir die Dinge nun kaufen mussten die wir zuerst selbst angebaut oder gejagt hatten. Weil wir aber nun sehr wenig von den Tauschgegenständen die ihr Geld nennt hatten, kam das erste Mal Geiz und Gier auf. Als es uns immer schlechter ging und wir immer unzufriedener wurden, brachten uns einige Leute Alkohol. Nun suchten viele von uns den Weg des Flaschengeistes. Da wir uns anziehen mussten, also Kleidung kaufen, kein Geld dafür aber hatten, weil die Lebensmittel soviel kosten und viele dem Geist in der Flasche verfallen sind, laufen wir in diesen Lumpen umher!

Baden können wir auch nicht im Fluss, denn weiter oberhalb ist eine Fabrik angesiedelt. Dort schüttet man Dinge in den Fluss die unsere Haut kaputt machen und auch die Fische. In dieser Firma können wir nicht arbeiten weil wir dumm sind und viel trinken – so sagt man uns!

Unsere Frauen verkaufen ihren Körper für ein wenig Geld und bekommen – neben dem wenigen Geld und den Erfahrungen, auch noch einige Krankheiten!

Oft kommen Leute und sagen: Seht euch diese Leute an, vor einiger Zeit waren sie Wilde, heute sind sie zivilisiert.“

Ich sage Ihnen dazu: „DANKE!“


UNTERSCHIED

Was ist der Unterschied zwischen einem Wind und einem Orkan? Beides ist nur bewegte Luft! Was ist der Unterschied zwischen einem Bach und einem Strom, zwischen einem See und einem Meer? Alles ist nur Wasser! Was ist der Unterschied zwischen einem Gras und einem Baum? beides sind nur Pflanzen! Was ist der Unterschied zwischen einem Steinchen und einem Fels? Beides sind nur Steine! Was ist der Unterschied zwischen Dir und deinem Nächsten? Beide seid ihr Menschen!

Wir geben den Dingen und Sein ihren Wert zu einem gewissen Zeitpunkt und erkennen nicht deren wahre Natur die sich gleicht!

 

 

 

 

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