Heinz-Walter Hoetter

Fritz und Friedrich

 

 

 

 

Die Oberfläche des kleinen Sees war glatt wie ein Spiegel. Doch im Wasser bewegte sich etwas, dass sich schnell dem Ufer näherte.

 

Ein Elefant hielt gerade seinen Rüssel ins Wasser und saugte das köstliche Nass begierig in sich hinein.

 

Ganz plötzlich schoss ein riesige Krokodil mit weit geöffnetem Maul aus dem schäumenden Seewasser und schnappte wie wild nach dem Rüssel des Elefanten, der sich aber noch nicht einmal um das Krokodil kümmerte, sondern einfach weiter trank.

 

Als das Krokodil einen weiteren Angriff starten wollte, stöhnte der Elefant genervt und sagte mit gelangweilter Stimme zum Krokodil: „Was ist mit dir eigentlich los, Fritz? Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du mich beim Trinken nicht stören sollst? Es nervt mich irgendwie, wenn du immer wie blöde aus dem Wasser schießt und nach meinem Rüssel schnappst. Hör' endlich auf damit, Friiiiiiiitz! Außerdem bin ich dein Psychiater und nicht dein Mittagessen.

 

„Entschuldige, Friedrich. Es tut mir wirklich leid. Aber ich habe immer viel Spaß dabei, ganz plötzlich aus dem Wasser zu schießen, um dich zu erschrecken. Schon ein bisschen neurotisch – oder?

 

„Das ist es wirklich Fritz. Wenn du mir aber versprichst, dass das in Zukunft nicht mehr vorkommt, dann werde ich für dich ein gutes Wort beim Professor Nasenbär einlegen. Ansonsten muss er dich in die geschlossene Anstalt einweisen lassen, was ich aber nicht will. Hast du das verstanden?“

 

„Bitte, bitte, Friedrich, ich möchte nicht ins Irrenhaus! Es wird auch nicht wieder vorkommen! Das verspreche ich dir.“

 

„Na gut, Fritz. Diesmal drücke ich noch mal beide Auge zu. Morgen hast du sowieso ein Termin bei mir. Dann sprechen wir über alles. Bis dann!“

 

„Danke Friedrich! Ich werde pünktlich da sein..., wie immer.“

 

 

ENDE

 

 

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

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