Karl-Konrad Knooshood

Anmerkungen zur BTW 2021 - Teil 3: Kleinparteien, B-Seite



 

Angesichts der Parteien für die diversen oldfashioned Ersatzreligionen muss es für Atheisten und Agnostiker doch auch was geben! Ja, es existiert da was! Ist aber genauso eierlos und einknickend, Kotau-machend vor der Religion der massenhaft flutartig ins Land strömenden wie die anderen Groß- und Kleinparteien (ausgenommen die AfD): Feiges Duckmäusertum vor dem Islam, hilf- und tatenloses Mitanschauen der Ausbreitung dieser Horrorreligion. In der teils arrogant-süffisanten Hoffnung, Atheismus sei unaufhaltsam und werde sich zwangsläufig als nächste Stufe des menschlichen Vernunftgewinns gegenüber sämtlichen Religionen durchsetzen. Ein folgenschwerer Irrtum. Drum gleich vorweggenommen: Wer eine Partei sucht, die der Islamisierung entschlossen entgegentritt, ist wiederum nur bei der AfD richtig, keineswegs bei dieser Partei!

Dafür steht diese Partei, die sich die Säkularisierung und den Erhalt des Säkularen auf die Fahnen gepinselt habende Partei. Während sie einerseits versucht, den immer noch vorhandenen (aber rapide schwindenden) Einfluss der beiden christlichen Kirchen in Deutschland zu beenden, während sie versuchen, Dinge wie die Kirchensteuer als einen Verstoß gegen das Säkularitätsgebot des Staates abschaffen wollen, sind sie nicht gegen den Islam. Nicht islamkritisch, schon gar nicht in derselben Schlagzahl. Die massenhafte muslimische Schleich-Invasion durch ununterbrochene Migration scheint für sie kein Problem darzustellen, obwohl ein millionenfacher Zuzug vorwiegend konservativ-religiöser Muslime durch ihre damit einhergehende quantitative Zunahme das Gesicht des Landes verändern wird – in Richtung vermehrter Islamausbreitung (kurz: Islamisierung). Äußerst positiv angetan bin ich als Atheist ohne Scheuklappen und Kritiker jeder Religion, insbesondere ihrer fundamentalistischen Strömungen, dass die Herren Humanisten und Damen Humanistinnen dieser Partei den Gottesbezug und religiös begründete Sonderrechte aus dem GG und anderen Gesetzen der Bundesländer streichen will, humane aktive Sterbehilfe legalisieren wollen, die besagte Trennung von Staat und Kirche (Säkularisierung) vervollständigen, Leihmutterschaft legalisieren möchten und für die maximale Meinungsfreiheit sind, was die ersatzlose Abschaffung drakonischer Gesetze wie des GG-fernen, eines demokratischen Staates unwürdigen NetzDG anbelangt – und auch sog. Uploadfilter. Zu guter Letzt gefällt mir die Abschaffung alberner Geschlechterquoten, die i.d.R. zugunsten eines Geschlechts gehen, für die diese Partei vernünftigerweise einsteht (also für die Abschaffung).

 

Es geht allerdings noch humanistisch-atheistischer-eierloser. Zwar mag die brave HUMANISTENPARTEI (DIE HUMANISTEN), die immerhin für einige der fundamentalsten Freiheiten (u.a. Meinungsfreiheit) eintritt, die Gefahr der Islamisierung nicht wahrnehmen. Wie die Islamversteher, nein Islamapologetenpartei, die als Newcomer oder New Entry, also Neuerscheinung unsere Polit-Charts zu stürmen versucht (unter die dann in dem Falle Top-6 wird sie's wohl nicht schaffen) ist sie nicht. Wer die Partei namens "Team TODENHÖFER" gegründet und geführt vom Ex-CDU-Schanzbock JÜRGEN (GERHARD) TODENHÖFER, ehemaliger Medienmanager und Populist…äh Publizist (geboren am 12.11.1940), noch nicht kennt: Man stelle sich ein (Ersatz-)Sammelbecken für Islamisten, Islamistensympathisanten vor, wenn gerade die Islamkleinpartei ALLIANZ DEUTSCHER DEMOKRATEN (ADD)  nicht verfügbar ist.

Man stelle sich einen Parteivorsitzenden (Herrn TODENHÖFER, Scherze mit seinem Nachnamen "HODENHÖFER" oder TÖFENHODER verbieten sich aus Pietätgründen) vor, der übelste Islam-Inschutznahme bis zur totalen Perfektion treibt, einseitiger Duktus, vielmehr Tenor ungefähr: "Wir (der Westen/die Westliche Welt) sind an allem Leid der Welt allein und selbst schuld, insbesondere an den islamischen Amokläufen und Terroranschlägen, Gruppenvergewaltigungen und Messermorden, weil wir die Islamangehörigen (angeblich) diskriminieren, unterdrücken und nicht verstehen, blablabla". Gegen den extremen, notorisch nahezu neurotisch unkritischen TODENHÖFER mitsamt seiner Parteisippe war diese HUMANISTEN-Partei extrem islamophob! Nur im direkten Vergleich.

TODENHÖFER, ein Mann, der auf einer Geisterfahrt in Gefilde ist, in denen noch kein europäischer Idealist-Humanist, linker oder rechter Denker, wo noch kein Islam-Verteidiger je gewesen ist. Selbst Mitglieder der bislang fürchterlichsten islamischen Terrorvereinigung, schlimmer, bösartiger als AL QAIDA, dem IS (oder ISIS) kroch TODENHÖFER in Interviews so tief ins Gesäß, dass er fast zum Maul wieder rauskam – und redete ihnen fortan nach dem Mund und trug ihre selbstgerechten Lügen weiter. Solche voller Verständnis und innerem Entgegenkommen geführten Interviews – unglaublich! Die simple, dichotomische Schwarz-Weiß-Einstellung des hochintelligenten, aufgeklärten Publizisten und Schriftstellers lautet: "Der Islam ist harmlos, der Westen grundsätzlich korrupt und böse und an allem schuld". Sollten doch mal "vereinzelte" islamische Gruppierungen wie der IS Böses tun, ist das immer alles gerechtfertigt, weil "der Westen", allem voran – natüüüüüüüüüüüürlich die USA, die Muselmannen immer wieder demütigt und irgendwelche Gräueltaten anrichtet – so sein Credo.

Damit liegt der windige Vollidiot mit Insel-Schläue nur bedingt richtig, denn zum einen richten Islamangehörige seit Jahrhunderten untereinander und gegen den Westen Gräuel an (nicht erst seit den Westlichen Reaktionen auf 9/11), zum anderen muss man schon unter einer riesigen, dicken Glasglocke, beschwert mit einem Felsen auf dem Meeresgrund gelebt haben, um islamische Korruption, Lüge und Verschlagenheit auszuschließen, wie sie in Saudi-Arabien, Katar und anderswo in islamischen Ländern seit langem betrieben wird, inklusive stellenweise überraschend gut vernetzter Kooperation mit Teilen des Westens. Doch ich möchte mich nicht zu lange mit den Talib…äh TEAM TODENHÖFER aufhalten, das wäre weder Mühe noch Tinte wert.

 

Lieber wende ich mich jetzt den unterschiedlichen "Wahltypen" zu und versuche mich in die, zugestanden, bizarren Gedankenwelten der Wähler-Charaktere hineinzudenken. Dabei wird es zu satirischen Spitzen und anderen Spitzfindigkeiten kommen und nicht immer bierernst zugehen, im Großen und Ganzen aber schon, denn Charakterisierungen sind seriöse Angelegenheiten, erst recht, wenn es um Wählerschaften geht. Wobei sich natürlich ein gehöriges Salzkorn Wahrheit einschleicht…

 

Hier endet glatt Teil 3 – doch juchei, es folgt auf dem Fuße ohne lange Buße: Teil 4, bald schon, morgen, hier:









(08.08.2021)
(C) 2021, Knorke Votehood 

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