Sonja Soller

Maja und Adalar....(10)

Eine märchenhafte Geschichte

über eine ungewöhnliche Freundschaft

 

 

Adalar als Lebensretter

Die Angst um den Vater war allen ins Gesicht geschrieben, sie halfen ihm sich wieder aufzusetzen. Ganz bleich war sein Gesicht geworden, er konnte sich kaum aufrecht halten. Ratlos standen die Mutter, Maja und Bastian um ihn herum. Bis Maja auf einmal eine Idee hatte. Sie holte tiiief Luft.

Ich muss euch etwas sagen“, sie holte noch einmal tief Luft bevor sie fortfuhr, „dass ich in letzter Zeit viel lieber im Wald als im Garten gespielt habe, hat einen ganz besonderen Grund ( Maja fasste sich kurz, im Hinblick auf den Zustand des Vaters)), beim Rumspazieren habe ich jemanden kennengelernt, der Vater bestimmt helfen kann“.

Bastian und die Mutter sahen sich fragend an. „Waaas, wie, wo“??? „Es ist kein Mensch, es ist eher ein etwas merkwürdiges Wesen. Ja, staunt nur, ich erzähle keine Märchen. Auch sollten wir nicht zu lange warten“, meinte Maja mit Blick auf den Vater. „ich bin mir ganz sicher, dass er uns schon die ganze Zeit beobachtet hat“.Bastian und die Mutter waren sprachlos.

Soll ich ihn rufen, ich bin mir sicher er wird Vater helfen können“? Immer noch fassungslos nickten beide vor Sprachlosigkeit nur leicht mit dem Kopf. Maja war sich sicher, dass Adalar ganz in der Nähe war. „ADALAR, Maja rief den Namen ihres neuen Freundes, und noch einmal , ADALAR!!!!!!!!

Es dauerte gar nicht lange und ein buntes Etwas kam auf dem Waldboden näher. „Da bist du ja“, Maja und Adalar sahen sich nur kurz an. Da Adalar die Familie schon die ganze Zeit beobachtet hatte, wusste er schon Bescheid, sodass Maja kein weiteres Wort erklären musste, und rieb schon an seinem Wunschbeutel. Dreimal nach recht, dreimal nach links. Er dachte ganz intensiv an den Wunsch, den Vater von Maja gesund zu machen.

Nun sahen alle gespannt auf den Vater; anstatt dass er laut jubelnd aufsprang, sank er erneut in sich zusammen. Entsetzt schauten nun alle auf Adalar. „Keine Sorge, es dauert etwas, bis sich der Körper an den neuen Zustand gewöhnt hat, ein wenig Geduld müsst ihr schon haben“, beruhigte Adalar die Familie, er war ganz zuversichtlich, konnte er doch schon einige seiner Brüder und Schwestern auf diese Art heilen. Trotzdem sahen Maja, Bastian und die Mutter immer noch besorgt auf den im Gras liegenden Vater.

Mutter kramte im Picknickkorb herum, um Adalar etwas von dem selbstgebackenen Kuchen anzubieten.

Der war natürlich sehr beglückt, da er ja zu jeder Tages – und Nachtzeit Süßes essen konnte. Zwischen dem Geschmatze und den besorgten Blicken auf den Vater, erfuhren nun auch Mutter und Bastian die Geschichte von Adalar.

Nach dem dritten Stück Kuchen regte sich der Vater. Alle sprangen gleichzeitig auf, um ihm zu helfen. Aber oh Wunder, er brauchte keine Hilfe mehr. „Was war denn das? Was ist mit mir geschehen? Ich fühle mich so leicht, so befreit, keine Schmerzen mehr in der Brust, mein Kopf ist klar, ich fühle mich einfach großartig“. Der Vater war sehr glücklich sich wieder ganz normal ohne Schmerzen bewegen zu können. Vor lauter Freude nahm er jeden einzelnen und dann alle auf einmal in den Arm, inklusive Adalar. Der natürlich auch ein bißchen stolz auf sich war. Schließlich rettete er nicht jeden Tag einem Menschen das Leben. Der Vater wollte natürlich nun auch die Geschichte von Adalar hören, wie er und Maja sich gefunden hatten.

Inzwischen war es Abend geworden und Müdigkeit machte sich breit. Die Familie konnte sich nur sehr schwer von Adalar trennen, dem Lebensretter des Vater's. Sie gaben sich das Versprechen sich schon bald wiederzusehen.

Denn es gab in ein paar Tagen ein Fest zu feiern, Maja hatte Geburtstag und diesen Tag wollten alle zusammen feiern. Adalar wurde natürlich auch herzlich dazu eingeladen. Maja wollte ihn gar nicht mehr loslassen, so dankbar war sie, dass er dem Vater das Leben gerettet hatte.

 

Fortsetzung demnächst....

13.09.2021 © Soso /Bild und Text

 

Maja und Adalar, der Lebensretter

 

 

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